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Montag, 18. August 2008Networking: Es war einmal...
Es war einmal ...
ein Vater, der zwei Söhne hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte. Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er ließ sie zu sich kommen und sagte: "Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst." Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt. Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen... Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern. Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich: "Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts." Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück. Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen. Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet. Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein. Und die Moral von der Geschicht´... wie sagte am Ende der Reise der Vater zu seinen Söhnen: "Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter. Montag, 21. Juli 2008Vergütung Sekretariatskräfte 2008: Sekretärinnengehälter auf der ÜberholspurVergütung Sekretariatskräfte 2008: Sekretärinnengehälter auf der Überholspur In die aktuelle Studie einbezogen und untersucht wurden 15 Positionsbezeichnungen aus 30 Branchen. Frontrunner und Backofficemanagerinnen, von der Empfangssekretärin bis zur Vorstandsassistentin, die ihren Vorgesetzten oder Teams den Rücken frei halten, so Geschäftsführer Helmut Winter von der Officemanagement GmbH Personalmarketing/Media, Betreiberin des seit 1996 etablierten Stellenmarktes www.sekretaerin.de. Mit Blick auf die Vergütung der untersuchten Branchen wird deutlich, daß nach wie vor Finanzinstitute und Banken, gefolgt von Konsumgüter- sowie Pharma- und Chemieunternehmen, am besten bezahlen. Insgesamt wurden über 12.500 Datensätze ausgewertet. 30 Prozent der Daten stammt von Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern, 45 Prozent aus Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern, Konzernunternehmen wurden mit 25 Prozent der einbezogenen Datensätze berücksichtigt. Fazit: Sekretärinnen und Assistentinnen erhalten in diesem Jahr durchschnittlich 5,2 Prozent mehr Gehalt / Unternehmen setzen immer stärker auf leistungsbezogene Elemente und Zielvereinbarungen fließen in die Vergütung ein / Eintrittsgehälter für Berufsanfängerinnen steigen sogar um 6,0 Prozent / Spitzengehälter für Sekretärinnen und Assistentinnen werden in München gezahlt / Frankfurt am Main und Stuttgart liegen auf Platz zwei und drei / Düsseldorf, Köln, Hamburg und Berlin belegen die nachfolgenden Plätze. Einen guten Sprung hat Berlin in den zurückliegenden Jahren gemacht, offensichtlich zieht die Bundeshauptstadt nicht nur viele öffentlich-rechtliche Arbeitgeber an, insbesondere Medienunternehmen, Dienstleister, internationale Sozietäten und Unternehmensberatungen zieht es an die Spree. Unternehmen mit einem positiven Image sind nach wie vor in der Gunst der Bewerber sehr begehrt, dabei konzentrieren sich Sekretärinnen und Assistentinnen nicht nur lokal, ein sehr großer Anteil dieser Zielgruppe verfügt über eine hervorragende Mobilität und sieht daher den Arbeitsplatz am gegenwärtigen Wohnort nicht zwingend als unabdingbares Merkmal an. Eine attraktive Bezahlung ist jedoch nicht alles. Herausfordernde und reizvolle Aufgaben bei einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen stehen genau so häufig auf der Wunschliste wie die Möglichkeit, Qualifikationen und Fertigkeiten entsprechend einzubringen und nicht unterfordert zu werden. Gehälter spiegeln naturgemäss Angebot und Nachfrage, korrespondieren eng mit der konjunkturellen Situation. Das knappe Angebot qualifizierter Sekretärinnen, Assistentinnen und Officemanagerinnen spielt in diesem Zielgruppen-Segment eine erhebliche Rolle. Neben Ingenieuren und IT-Fachleuten eine der nachgefragtesten Arbeitsmarktzielgruppen. Dadurch haben sich auch die Einstiegsgehälter für Berufseinsteigerinnen überdurchschnittlich verbessert. Insbesondere bei exzellenten Fremdsprachenkenntnissen und einem qualifizierten Abschluß z. B. als Europasekretärin ergeben sich hervorragende Perspektiven. Im Sog der Globalisierung und internationalen Ausrichtung der Unternehmen besteht intensive Nachfrage auf hohem Niveau. Das läßt die Vergütungen insgesamt anziehen. Die Untersuchung zeigt, daß die Gehälter auch auf der Top-Ebene, also bei Vorstandssekretärinnen und Assistentinnen, Geschäftsleitungs- und Chefsekretärinnen keinesfalls zum Stillstand gekommen sind. Offensichtlich wissen die Entscheider nicht nur auf dieser Ebene die Qualitäten und Fähigkeiten ihrer "rechten Hand" zu schätzen. Gut zu wissen, wenn der Rücken frei gehalten wird und sich Vorstände und Geschäftsführer auf das Kerngeschäft konzentrieren können. Leistung und Qualifikation lohnt sich, wenn die Administration eine hohe Effizienz aufweist. Ob sich die eigene Vergütung dabei zwingend branchen- oder zielgruppengemäß verhält, unterliegt aber auch einer Reihe von Einflußfaktoren, die im Einzelfall von der Anzahl der Berufsjahre, tariflichen Eingruppierungen und weiteren Kriterien abhängt. Im Back- oder Frontoffice wird die sichere Beherrschung gängiger Office-Programme verlangt, ausgezeichnete Fremdsprachenkenntnisse und betriebswirtschaftliches Know-how. Absolute Loyalität und die Fähigkeit, unter Zeitdruck zu arbeiten, Souveränität, Diplomatie und persönliches Standing werden erwartet. Eine Sekretärin / Assistentin muß den Spagat zwischen verantwortungsvollen Aufgaben im Projektmanagement und dem klassischen Tagesgeschäft bewältigen. Solche Qualifikationen und Persönlichkeitsmerkmale bestimmen naturgemäß im Einzelfall die Bandbreite des Verhandlungsspielraums bei der Gehaltsfindung. Die Studie stellt außerdem darauf ab, in welcher Stadt die höchsten Gehälter gezahlt werden. So verdient eine Chefsekretärin in Frankfurt/Main oder München bis zu 60.000 Euro. Hier liegt München mit 14,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt noch vor Frankfurt am Main (13,8), Stuttgart (11,7) und Düsseldorf (10,8). Berlin platziert sich im Regionenranking mit 81,2 Prozent vom Durchschnitt nach Hamburg mit 92,4 Prozent. Insgesamt ist das Gehaltsniveau in Ostdeutschland das niedrigste und beträgt 68,4 Prozent des Mittelwertes. Diese Werte weisen im Osten darüber hinaus noch ein starkes Nord-Süd-Gefälle auf. Über sekretaerin.de www.sekretaerin.de ist Deutschlands führendes Internetangebot für Sekretärinnen, Assistentinnen und Office-Managerinnen. sekretaerin.de ist der spezialisierte Zielgruppen-Stellenmarkt mit Fokussierung auf Sekretärinnen, Assistentinnen sowie angrenzende Berufsbilder, z. B. Fremdsprachenkorrespondentinnen, Übersetzerinnen u. ä.. sekretaerin.de - seit 1996 online, das Zielgruppenmedium Nr. 1 Spezialisierte Internet-Stellenmärkte ziehen insbesondere Bewerber mit hoher Affinität zu Ihrer Berufsausrichtung an, die Zielgruppenansprache ist direkt adressiert und hilft Unternehmen ihren Bedarf an Fachkräften besonders effizient zu decken, die Ansprache verläuft praktisch ohne Streuverluste. Mittwoch, 16. Juli 2008Officemanager/in - Profil für den persönlichen Erfolg![]() Profil für den persönlichen Erfolg Officemanagement: Neue Chancen in vielen Unternehmen Seit einigen Jahren umgibt den Titel "Officemanger/in" eine gewisse Aura. Das bestätigt ein Blick in die Programme vieler Aus- und Weiterbildungsinstitute, Fachschulen und Akademien. Was wirklich verlangt wird beschreibt Personalberater Helmut Winter. Officemanagerin ist kein geschütztes Berufsbild, sondern umschreibt einen Jobtitel, ein Bündel an Zusatzqualifikationen, Kompetenzen, Erfahrungen und Persönlichkeitsmerkmalen. Ein Uni-Diplom gibt es nicht, aber eine Fülle von guten Weiterbildungs- und Qualifikationsmöglichkeiten, durchaus mit international anerkannten Zertifizierungen. Ungeschützte Begriffe bieten leider immer wieder ein beliebtes Spielfeld. Qualifizierung zur Officemanagerin bedeutet nicht, als zertifizierte Zehnfingerfee aus dem PC-Kurs eines Bildungsträgers hervorzugehen. Ließ schon die Bezeichnung Sekretärin, Assistentin oder Sachbearbeiterin in der Vergangenheit eine klare Abgrenzung vermissen, so zeichnet sich aktuell auch für die Bezeichnung Officemanagerin eine begriffliche Inflation ab. So finden sich in den Stellenangeboten die unterschiedlichsten Vorstellungen hinsichtlich der Aufgabenstruktur und Qualifikationsanforderungen wieder. Auf Bewerberseite finden sich Kandidaten, die nicht über grundlegende Qualifikationen verfügen, sich aber mit dem Arbeitstitel Officemanagerin in ihrer Bewerbung präsentieren. "Office Manager/in" ist die individuelle Weiterentwicklung auf die sich aus den geänderten Marktbedingungen und Aktivitäten ergebenden Herausforderungen im globalen Wettbewerb. 1.Persönlichkeitsmerkmale - Hat soziale und zwischenmenschliche Kompetenz. - Besitzt organisatorisches Geschick. - Denkt ganzheitlich (erkennt Zusammenhänge und hinterfragt alles). - Kann Konzepte entwickeln und umzusetzen - Kann das Beste aus anderen holen, motivieren, delegieren und Weiterentwicklungschancen einräumen. - Hat Freude am Umgang mit Menschen , auch bei heiklen Themen. 2.Wissen und Kompetenzen - Besitzt qualifizierte EDV-Ausbildung. - Hat sehr gute Fremdsprachenkenntnisse. - Verfügt über grundlegendes Wissen betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Zusammenhänger und Strukturen. - Besitzt interkulturelle Kompetenz. - Beherrscht das Informationsmanagement und den Umgang mit neuen Medien. 3.Ausbildung und Erfahrung - Hat kaufmännische oder technische Ausbildung. - Vorteilhaft: Abgeschlossenes Studium, häufig wird BWL-Studium gefordert - Muss flexibel und mobil sein. - Wichtig: Mehrjährige Berufserfahrungen, möglichst Auslandserfahrungen. - Besitzt persönliche Reife. -Verfügt über gründliche berufliche Erfahrungen und Fachkenntnisse in den Bereichen Projektmanagement, Travelmangement, Facilitymanagement Was eine Officemanagerin leisten soll, Auszug einer Aufgabenbeschreibung: Durch wirksame Teamleitung und die Formulierung und Umsetzung klarer Zielsetzungen unterstützt die Officemanagerin den Managing Partner, ein Team oder einen Geschäftsbereich bei der Erzielung folgender Ergebnisse: - Erhöhung der Kompetenz der Mitarbeiter, - Reibungsloser Ablauf des Betriebs, - Steigerung der Effizienz und Effektivität, - Optimierung der Arbeitsabläufe, - Angenehmes und produktives Betriebsklima. Aufgaben Human Resource Management: - Rekrutierungsstrategien entwerfen und umsetzen, - Anforderungsprofile und Stellenbeschreibungen auf dem neuesten Stand halten, - Einführungsprogramme koordinieren, - Sonstige Weiterbildungsmaßnahmen koordinieren bzw. durchführen, - Ressourcenplanung. Office Administration: - Internes Formularwesen, - Projekte koordinieren und wirkungsvoll zum Abschluss führen, - Strategien zur Kostensenkung sowie zum besseren Preis-Leistungsverhältnis erarbeiten, - Organisieren Meetings auf Managementebene, - Aktualisieren des Intranets, - Event-Management (Organisation interner/externer Feiern, Messen, Veranstaltungen, etc.). Informationsmanagement: - Strategien erarbeiten, um eine offene Kommunikation herbeizuführen z. B. Teammeetings, - Wesentliche Informationen strukturieren, erfassen und analysieren, Schnittstellen definieren. First Level Beschwerdemanagement: Beschwerden als Anlass dafür nehmen, Verbesserungen einzuführen. Travel-Management (sämtliche Reisen interner / externer Besucher): - Vorgaben für Dienstreiseanträge und Reisebuchungen, - Rahmenverträge Hotels und Autovermietungen bundesweit. Facilitymanagement: - Planung und Koordinierung von internen Umzügen, Office-Umgebung organisieren, internen Postverteilung. - Rahmenverträge Gebäudereinigung, Büromateriallieferant, Kurierdienste. - Sicherheitsfirma, Hausverwaltung koordinieren, Wartungsverträge, TÜV. - Möbelplanung und -bestellung, Verhandlung mit Lieferanten. - Planung und Koordinierung von internen Umzügen. -Serviceorganisation der Telefon- und Netzanschlüsse. Perspektive: Mit Sachverstand und Diplomatie managen Officemanagement - dieser Begriff kennzeichnet neue Berufschancen in vielen Unternehmen. So werden qualifizierte Mitarbeiter, die nicht nur verwalten, sondern mit Einfühlungsvermögen, Sachverstand und Diplomatie zu managen wissen, derzeit nachhaltig gesucht. Vor allem für Frauen öffnet sich damit eine Aufstiegschance abseits vorgegebener Karrieremuster. Frauen sind gut beraten, gezielt auf diesen Bereich zu setzen. Als Officemanagerin haben sie Aufstiegschancen, die ihnen im Rahmen der klassischen Hierarchie häufig verwehrt bleiben. Frauen suchen erfahrungsgemäß lieber das Gespräch als den Schriftverkehr, sie wissen zumeist intuitiv, wann Führung sich nicht mit Flipchart und Tagesordnung bewerkstelligen lässt. Meist sind es die Frauen selbst, die ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen gerade in solchen Positionen besonders gut herausstellen und betonen. In Teams und Organisationen führen Frauen oft anders, sie setzen zur Erreichung von Zielen besonders stark auf die Zusammenarbeit mit den einzelnen Arbeitsteams . Sie legen hohen Wert auf die "Umwandlung von Konfliktenergie" in Lösungspotenzial. Wer wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche daher nicht als Übel, sondern als persönliche Entwicklungschance sieht, hat Gelegenheit, sich Zusatzqualifikationen anzueignen, die schon bald von großem Wert sein können. International OfficeManagement
International OfficeManagement
Die Position eines Office Managers kann gut als stabilisierendes Element einer Organisation beschrieben werden. Er ist die perfekte Person zur Beaufsichtigung interner Organisationsformen. Firmen sind in diesen Zeiten darauf angewiesen, sich neuen Gegebenheiten schnell anpassen zu können. Dies zieht zunehmend komplexere Veränderungen innerhalb der Unternehmen nach sich. Die Aufgabe des Office Managers ist es hier, innerhalb seines Zuständigkeitsbereiches, den Überblick und die Fäden in der Hand zu behalten . Dies erfordert, neben den fachlichen Qualifikationen, Problemlösungskompetenzen, Improvisationstalent und Flexibilität. Die Absolventen des Studiengangs International Office Management arbeiten als: Projektmanager Firmeninterne Organisation im Führungsbereich Manager Personal und Organisation General Assistent Assistent des Managers Arbeitsfelder sind Leitung und Überwachung von Sekretariaten, Abteilungen oder Zweigniederlassungen. Als Besonderheit bietet die CHN ihren Studierenden die Möglichkeit individuelle Auslandserfahrungen zu sammeln, um damit den eigenen Horizont für das Verständnis anderer Kulturen zu fördern. Zum einen bietet die CHN diverse Praktika im Ausland an, zum anderen können in Partnerhochschulen in Spanien, Großbritannien, Schweden, Indonesien, Russland, Südafrika oder China Auslandssemester absolviert werden. Das Studium Schon zu Beginn des Studiums werden die Studenten Teil einer Firma. In der ersten Studienphase werden sie hier, als Arbeitnehmer der Organisation, ihr Studium beginnen. In der zweiten Phase werden sich die Studenten von einem Abteilungsleiter hin zu einem Manager entwickeln. In der letzten Studienphase werden sie mit den variierenden Aspekten einer Managerposition konfrontiert. Näheres zum Ablauf Innerhalb der ersten Studienphase lernen die Studenten die Besonderheiten einer Firma kennen. Hierzu gehören Einblicke in Firmenprozesse, verschiedene Arten des Managements und die Handhabung finanzieller sowie materieller Belange. Ebenso gewinnen sie ein besseres Verständnis über die Kundschaft des Unternehmens. Im Verlauf dieses ersten Jahres liegt der Fokus auf den Hauptaufgaben eines Office Managers. Die Studenten werden mit Kommunikation und kommunikativen Fähigkeiten, der Firma und ihrer Peripherie, Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT), Volkswirtschaft, Forschungsmethoden und rechtlichen Fragen vertraut gemacht. In der zweiten Phase ist die Entwicklung vom Abteilungsmanager hin zum Manager vorgesehen. Hierzu beginnen die Studenten mit ihrer Arbeit im mittleren Management. In dieser Phase wird das in der ersten Phase erworbene Wissen für die Bewältigung von Führungsaufgaben, Problemen und Theorien praktisch umgesetzt. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das organisatorische Management zu entwickeln. Abschließend werden die Managementaufgaben innerhalb eines strategischen Niveaus behandelt. Der Fokus liegt hier auf den Verwaltungskapazitäten der Studenten und deren Vision von Management. In der letzten Phase des Studiums wird man mit den verschiedenen Aspekten einer Managerposition bekannt gemacht. Die Studenten können jetzt die Struktur ihres Studiums selbst festlegen. Sie können sich spezialisieren oder in theoretischen Wissensbereichen üben. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, eine andere Universität im Ausland zu besuchen oder Berufserfahrungen zu sammeln . Dann folgt der Abschluss mit einer Bachelorprüfung . Abschluss Das Studium wird nach 4 Jahren mit der Bachelorprüfung abgeschlossen. Dieser Abschluss ermöglicht die Fortsetzung des Studiums in einem Masterstudiengang. Mit der Einführung der so genannten Bachelor-Master-Struktur im Jahre 2002 hat die CHN einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung gemacht. Der Bachelor wird europaweit - somit auch in Deutschland - problemlos anerkannt. Weitere Informationen... http://www.fh-chn.de/index.php?idcat=23&idart=94&idlang=1 Mittwoch, 12. März 2008Alles im grünen Bereich![]() Qualm unterm Dach Nun hat sich die Hartnäckigkeit doch ausgezahlt. Denn Marianne Tritz ist eine Kämpferin. Auch in eigener Sache, da verschont sie sich selbst nicht. Denn die Stimme, mit der die Nikotinbranche künftig spricht, gehört einer Grünen. Marianne Tritz, bis 2005 grüne Bundestagsabgeordnete wird als Chefin den neuen Verband der Zigarettenindustrie repräsentieren. Obwohl sich die Fraktion der Grünen im Bundestag zurzeit als härteste Verfechterin des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie profiliert. Für Tritz kein Problem. Das könne sie "alles managen", habe sie ihren künftigen Arbeitgebern versichert, heißt es in der Tabakbranche. Da hilft ein Auszug von der Homepage /Auszug Vita von Frau Tritz: 2001-2002 Referentin für Fundraising und Unternehmenskontakte beim Bundesvorstand BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eine Grüne als Lobbyistin für die Tabakbranche, das ist so etwas wie eine gelungene feindliche Übernahme. Manager verwenden hier auch gern den Begriff einer "koordinierten Implementierung". Die Fraktion der Grünen ist irritiert, aber auch sie haben erkannt: Nicht jeder kann als Tofu-Fachverkäufer im Bioladen arbeiten. Fazit: Mustergültig, schlüssig, so sehen erfolgreiche Bewerbungsstrategien aus. Ein Paradebeispiel, das in keinem guten Bewerbungsratgeber fehlen darf ! Montag, 4. Februar 2008Eine Karriere bei der Europäischen Union
Alle Organe der Europäischen Union beschäftigen Beamte und Zeitbedienstete (Angestellte). Der Karriereweg in der Europäischen Union steht grundsätzlich allen Bürgerinnen und Bürgern der Union offen, die die nötigen fachlichen Qualifikationen und Sprachkenntnisse vorweisen. Um aus den vielen Bewerberinnen und Bewerbern die am besten geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über einen möglichst fairen und transparenten Weg auszuwählen, werden regelmäßig sogenannte Auswahlverfahren ("Concours") durchgeführt. Solche Auswahlverfahren werden für die verschiedenen Amtssprachen und Qualifikationen in gewissen Abständen öffentlich bekannt gemacht. Die Bekanntmachung erfolgt über das Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften (ABl.), das in Bibliotheken, den Europäischen Dokumentationszentren oder auch im Internet eingesehen werden kann. Es kann auch über den Bundesanzeigerverlag bezogen werden. In der Regel werden externe Auswahlverfahren zusätzlich auch über Zeitungen und Zeitschriften bekannt gemacht.
Zuständig für die Durchführung der Auswahlverfahren ist das Amt für Personalauswahl der Europäischen Gemeinschaften (EPSO). Auf der Website von EPSO finden Sie einen Überblick über die Laufbahnmöglichkeiten bei den EU-Institutionen, Erläuterungen zum Bewerbungsverfahren, Antworten auf die häufigsten Fragen und Hinweise auf weitere Informationsquellen. Unter dem Punkt "Veröffentlichte Auswahlverfahren" finden Sie die bereits ausgeschriebenen Auswahlverfahren. Um die EU als Arbeitgeber kennen zu lernen, bieten Praktika bei den europäischen Institutionen einen guten Einstieg. Hierzu finden Sie ebenfalls auf der EPSO-Homepage ausführliche Informationen. Quelle: www.europarl.de Mittwoch, 23. Januar 2008Arbeiten in Frankreich![]() ![]() Arbeitsmarktinformationen / Frankreich Grundsatz der Freizügigkeit Für Bürger der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums gilt das Recht auf Freizügigkeit und Niederlassung in Frankreich. Sie können, wie französische Staatsbürger, jede selbstständige oder nicht selbstständige Tätigkeit (bis auf bestimmte Stellen im öffentlichen Dienst) ausüben und benötigen keine Arbeitserlaubnis. Aufenthaltsbestimmungen Bürger aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz benötigen keine Aufenthaltsgenehmigung. Sie können sich in Frankreich aufhalten und arbeiten, wenn sie im Besitz eines gültigen Passes oder Personalausweises sind. Erwachsene können jedoch, wenn sie dies wünschen, an ihrem Wohnort einen Antrag auf eine Aufenthaltsgenehmigung stellen. Die Betroffenen müssen allerdings nachweisen können, dass sie Arbeitnehmer sind. Arbeitnehmer müssen eine Einstellungszusage oder einen Arbeitsvertrag von ihrem Arbeitgeber vorweisen können. Frankreichs Wirtschaft ist wieder auf dem Wachstumspfad. Der Internationale Währungsfonds rechnet damit, dass das Bruttosozialprodukt 2007 um etwa zwei Prozent wachsen wird. Wichtigster Wachstumsmotor ist der private Konsum. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist hingegen unverändert schwierig. Die Arbeitslosenquote hat sich seit 2003 nur leicht verbessert und lag im Mai 2007 bei 8,7 Prozent. Frankreich ist der größte Agrarstaat innerhalb der EU und weltweit der zweitgrößte Lebensmittelexporteur. Gleichwohl sind im Agrarsektor nur vier Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt. Wichtigster Arbeitgeber ist der Dienstleistungssektor, in dem fast drei Viertel aller Franzosen arbeiten. Die bedeutendsten Dienstleistungsbranchen sind die Immobilienwirtschaft, der Handel und Finanzdienste. Die größten Umsatzzuwächse erreichen zurzeit jedoch die Versicherungswirtschaft und EDV-Dienstleistungen. In der französischen Industrie gingen in den vergangenen 25 Jahren 1,5 Millionen Arbeitsplätze verloren. Heute beschäftigt dieser Sektor noch ein gutes Fünftel der Erwerbstätigen. Unter den französischen Industriezweigen ist die Kraftfahrzeugindustrie Umsatzträger Nummer eins. Im Export belegt jedoch die Chemieindustrie den ersten Rang. Die französische Bauwirtschaft erfreut sich seit Jahren eines stabilen Wachstums. Angetrieben wird dieses Wachstum vor allem vom Wohnungsneubau. Einen hohen Personalbedarf vermelden vorwiegend die großen Unternehmen (über 100 Mitarbeiter) sowie die Branchen Handel, Baugewerbe, Metallurgie, Holzindustrie und Dienstleistungen. Darüber hinaus erfreuen sich folgende Berufsgruppen einer hohen Nachfrage: Facharbeiter für Großprojekte, Sekretärinnen, Assistentinnen und IT-Ingenieure. Wer in Frankreich arbeiten möchte, muss auf jeden Fall die französische Sprache beherrschen. Gute Chancen bieten in der Regel internationale Konzerne, die eher geneigt sind, Ausländer einzustellen. Besonders viele Neueinstellungen planen Arbeitgeber im Bereich Unternehmensdienstleistungen. Stellensuche Sie können von Ihrem Schreibtisch aus mit der Suche nach Stellenangeboten beginnen: www.supersecretaire.fr www.abg.asso.fr und www.cadremploi.fr (Akademiker) www.jobtransport.com (Logistik und Transport) Für die Stellensuche sind die Online-Angebote der französischen Arbeitsverwaltung ANPE (www.anpe.fr) hilfreich. Für Führungskräfte sind die Online-Angebote der privaten Personalvermittlung APEC (www.apec.fr) nützlich. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Jobbörsen: Die meisten Unternehmen veröffentlichen auf ihren Websites Stellenangebote. Der Stellenteil in den großen Tageszeitungen Le Monde (www.lemonde.fr) und Le Figaro (www.lefigaro.fr) ist eine weitere Quelle für die Jobsuche. Dies gilt ebenso für Regionalzeitungen (zum Beispiel La Voix du Nord, Quest-France, Midi Libre, Le Dauphinée Libéré, le Progrès de Lyon, Les Dernières Nouvelles d’Alsace, L’Est Républicain) und Wochenzeitungen wie L’Express (Stellen für Manager), Le Point, L’Expansion, Le Nouvel Economiste, Courrier Cadres, Les Echos und L’Usine Nouvelle. In Frankreich läuft die Jobsuche in der Regel übers Internet. Man schickt als Bewerbungsunterlage nicht eine Mappe mit Zeugnissen, sondern neben dem Anschreiben den Lebenslauf. In Frankreich haben Diplome und gute Noten einen geringeren Stellenwert als in Deutschland. Auf den französischen Zeugnissen stehen zum Beispiel keine Noten.“ Auch eine Initiativbewerbung kann zum Ziel führen. Firmenadressen lassen sich über „Les Pages Jaunes“ (www.pagesjaunes.fr – die französischen Gelben Seiten) und die Deutsch-Französische Handelskammer finden. Wer vor Ort nach einer Beschäftigung suchen möchte, sollte auf das Dienstleistungsangebot der örtlichen Arbeitsverwaltung zurückgreifen. Für Führungskräfte bietet sie einen Espace-Cadre in jeder größeren Stadt an. Die APEC (Association pour l´emploi des Cadres - www.apec.fr) gibt wöchentlich den umfangreichen "Courrier Cadres" mit Stellenangeboten heraus. Bewerbung Sie möchten sich auf eine ausgeschriebene Stelle oder initiativ im Ausland bewerben? Ob Sie Fachkraft mit Berufsausbildung sind oder ein Bewerber mit akademischem Werdegang, die Herausforderung, vor der Sie stehen, ist zunächst dieselbe: Sie müssen die Bewerbung üblicherweise in der Landessprache oder auf Englisch verfassen. Achten Sie dabei auf Individualität; Serienbriefe, bei denen nur die Empfängeradresse ausgetauscht wird, sind wenig Erfolg versprechend. Versuchen Sie so viel wie möglich über die Firma, bei der Sie sich bewerben wollen, in Erfahrung zu bringen. Selbst kleine Firmen präsentieren sich heutzutage im Internet. Bei größeren Unternehmen, können Sie zusätzlich Unterlagen bei der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit anfordern. Neben der klassischen Bewerbungsmappe hat sich die Online-Bewerbung etabliert. Es kann ein E-Mail-Anschreiben mit Lebenslauf und – falls gefordert – weiteren Anhängen oder eine eigene Bewerbungs-Website sein. Sie sollten sich in jedem Fall vorab erkundigen, ob diese Form der Bewerbung gewünscht ist, sofern dies nicht explizit in der Stellenausschreibung steht. Manche Unternehmen stellen auch selbst Bewerbungsformulare online zur Verfügung. Wer sich in Frankreich bewerben möchte, muss sprachlich bestens vorbereitet sein. Er sollte seine Bewerbung auf Französisch schreiben können und imstande sein, ein Telefoninterview in der Sprache zu führen. Erfolgreicher Unfug![]() Wie Sie garantiert nicht erfolgreich werden! „Alles ist möglich“, „Sicher zum Spitzenerfolg“, „Du schaffst was Du willst“, „Grenzenlose Energie“, „Die Gesetze der Gewinner“ und natürlich „Tsjakkaa!“ – Dieses sind nur einige wenige Titel der vermeintlichen Erfolgsliteratur. Bücher, in denen Erfolgsgurus, wie Jürgen Höller, Emile Ratelband oder Bodo Schäfer ihren Lesern vorgaukeln, ein jeder könne es in kurzer Zeit zu Reichtum und Glückseligkeit bringen. Alles was man dazu benötigt, ist die Bereitschaft zur Investition in einschlägige Ratgeberbüchlein, Lernkassetten und Motivationsseminare. Hier soll man die scheinbar einfachen Strategien des Erfolgsmenschen lernen. Der eine empfiehlt die beständige Autosuggestion mit markigen Sätzen, wie „Ich bin stark!“, während ein zweiter Wert darauf legt, dass man alle negativen Begriffe aus seinem Wortschatz streicht. Wieder ein anderer lässt seine Seminarteilnehmer über glühende Kohlen laufen und wem all dies noch nicht reicht, der kann unbändige Kraft in sich aufnehmen, indem er einen lebendigen Tiger streichelt. Viele der angepriesenen Strategien sind offenkundiger Blödsinn, während andere ihre Nutzlosigkeit erst bei genauerem Hinschauen offenbaren. Dennoch können sich die Protagonisten der Erfolgsszene vor willigen Anhängern kaum retten und werden gefeiert wie Popstars oder Sektenführer. Das vorliegende Buch setzt sich umfassend mit dem Phänomen der Erfolgsgurus, ihren Lebensläufen, Strategien und Erfolgen auseinander. Dabei gerät die Analyse nach und nach zu einem Lehrstück über Verführung und Dummheit, über Skrupellosigkeit und die große Sehnsucht nach dem leichten Leben. Die Sehnsucht nach schnellem Reichtum verführt Hunderttausende zur Nutzung sogenannter "Erfolgsliteratur"; die prominenten Autoren bieten "viel heiße Luft - und sonst gar nichts. Wer sich an die Regeln der selbsternannten Erfolgstrainer hält, kann allenfalls per Zufall erfolgreich werden. Nicht selten wird die Anwendung einer Strategie dem Erfolg sogar im Wege stehen," analysiert Privatdozent Dr. Uwe Peter Kanning in seiner neu vorgelegten Studie "Wie Sie garantiert nicht erfolgreich werden." Die Szene der Erfolgsgurus "hält für jeden Geschmack etwas bereit. Wer es lieber deftig mag, wird bei Emile Ratelband Befriedigung finden, während die Intellektuellen eher mit Nikolaus Enkelmann vorliebnehmen. Wer den lauwarmen Finanzverstand sucht, lässt sich von Bodo Schäfer einlullen oder träumt den Traum des Erich Lejeune. Unterhaltung für die ganze Familie bietet nur Jürgen Höller bzw. Anthony Robbins." Es gibt viele Gründe, warum sich die Thesen der Erfolgstrainer einer so hartnäckigen Beliebtheit erfreuen - z.B. geschicktes Marketing, Bedürfnisse der Opfer, deren eingeschränkte Bereitschaft und Fähigkeit zur rationalen Analyse. Kanning, Wissenschaftler im Institut für Psychologie der Universität Münster (Westf.), seziert die "Strategien, Überzeugungstechniken, Stilmittel und die damit einhergehenden Gefahren der Psychogaukler." "Ein lesenswertes und brillant geschriebenes Buch über die Verführbarkeit von Menschen", urteilen die Rasche-Nachrichten. Uwe Peter Kanning: Wie Sie garantiert nicht erfolgreich werden! Dem Phänomen der Erfolgsgurus auf der Spur Pabst 2007, 284 Seiten, 25,- Euro ISBN 978-3-89967-388-3 Donnerstag, 4. Oktober 2007Meine liebe Maus...
E-Learning: Meine liebe Maus...
![]() Die technischen Innovationen der vergangenen Jahre haben das Lehren und Lernen stark verändert und dabei auch der beruflichen Aus- und Weiterbildung neue Perspektiven eröffnet. E-Learning ist zum Inbegriff für modernes und zukunftsorientiertes Lernen geworden. Als Sammelbegriff umfasst E-Learning ursprünglich alle Formen elektronisch gestützten Lernens wie netz- und satellitengestütztes Lernen, Lernen per interaktivem Fernsehen, CD-ROM, Videobändern etc. Mehr und mehr wird der Begriff jedoch hauptsächlich für Internet- und Intranet-basiertes Lernen benutzt. Diese Form der Wissensvermittlung und -aneignung zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie orts- und zeitunabhängiges Lernen ermöglicht, Lernangebote bedarfsgerecht zugeschnitten werden können und – dies ein wesentlicher Faktor gerade in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung – die Kosten für die Qualifizierung der Mitarbeiter substanziell reduziert werden können. ![]() Das International Learning Technology Center, ein von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern eingerichtetes Kompetenzzentrum für diesen Bereich, hat in einem Leitfaden zum „Einsatz von E-Learning in Unternehmen“ den Versuch unternommen, die verschiedenen Formen von elektronisch gestütztem Lernen zu klassifizieren: Übungsprogramme: CBTs Übungs- und Trainingsprogramme dienen dazu, Kenntnisse einzuüben und zu festigen. Dabei handelt es sich meist um „mechanische“ Lerntätigkeiten, wie z. B. Vokabellernen. Die Anwesenheit eines Trainers ist dabei nicht unbedingt erforderlich. Lernumgebungen dieser Art eignen sich besonders dann, wenn lediglich Faktenwissen vermittelt werden soll, von dem sich eindeutig beantwortbare Fragen ableiten lassen. „Eindeutig“ in diesem Zusammenhang heißt, dass jede mögliche Antwort vom Lernsystem als richtig oder falsch eingeordnet werden kann. Übungsprogramme bestehen im Wesentlichen aus der systematischen Vorstellung der Lerninhalte und einem Übungsteil, in dem Aufgaben aneinandergereiht werden, die der Lernende lösen soll. Die meisten der auf dem Markt befindlichen CBTs (Computer Based Training) sind reine Übungsprogramme. Tutorielle Lernprogramme, Hypertext und Teleteaching: WBTs Tutorielle Lernumgebungen dienen zur Vermittlung von neuem Wissen und übernehmen daher die typischen Aufgaben, die sonst dem Lehrer bzw. Trainer vorbehalten sind. Tutorielle Lernprogramme, auch WBTs (Web Based Training) genannt, übernehmen hier die Lehrfunktion, bieten systematisch Informationen dar, stellen Aufgaben, analysieren Antworten und sind in der Lage, gezielte Rückmeldungen an den Lernenden zu geben. Während tutorielle Lernprogramme einen Lernpfad vorgeben, dem der Schüler folgen kann, wird bei Hypertexten die Steuerung ganz allein dem Lernenden überlassen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Texten zeichnen sich Hypertexte durch einen nichtlinearen Aufbau aus; d. h. sie müssen nicht von der ersten bis zur letzten Seite durchgearbeitet werden. Hypertexte bestehen nicht nur aus geschriebenen Worten, sondern es können auch Bilder, Ton, Video und Animationen eingebunden werden. Teleteaching erinnert am ehesten an den traditionellen Präsenzunterricht. Bei dieser Form des E-Learning werden Vorträge, Präsentationen oder Podiumsdiskussionen live übertragen (synchron) bzw. für einen späteren Abruf (asynchron) aufgezeichnet. Der Lernende kann so „just-in-time“ auf diese Ressourcen bzw. Konserven zurückgreifen; am Arbeitsplatz, unterwegs oder von zu Hause, wann immer er will. Teleteaching kann von Punkt zu Punkt zwischen zwei Veranstaltungsorten oder als Verbindung zwischen mehreren Punkten organisiert werden. Ein weiterer Vorteil von Teleteaching ist, dass nicht nur einseitig kommuniziert wird, sondern der Lernende ebenfalls individuell Fragen und Diskussionspunkte liefern kann. Informationssysteme und Datenbanken Informationssysteme (z. B. Assistenten, Agenten, FAQs etc.) und Datenbanken sind als reine Hilfesysteme (Online-Hilfen) meist passiv; d. h. sie werden durch den Benutzer aktiviert. Über eine Menü-Auswahl bzw. Suchfunktionen kann nach passenden Informationen und Hilfestellungen gesucht werden. Solche Online-Hilfen werden heutzutage häufig in eine Arbeits-Software eingebettet (z. B. Office-Anwendungen o. ä.). Simulationen und Planspiele Grundlage jeder Simulation ist ein Modell eines Wirklichkeitsausschnittes. Diese simulativen Modelle werden getrennt von der Praxis eingesetzt und können Experimentiersituationen entstehen lassen, in denen Lernende interaktive Abhängigkeiten testen und Erfahrungen sammeln können. Simulationen sind also eine effektive Lernmethode zum Erwerb von Kompetenzen in komplexen Systemen. Unter Planspiele versteht man dementsprechend eine Simulation von Entscheidungsprozessen. Diese bilden meist sozio-technische Systeme ab wie z. B. Organisationen oder wirtschaftliche Kreisläufe. Der Spieler bewegt sich in einem festgelegten Aktionsbereich, und das Modell reagiert in einem fixierten Bereich. Zu diesen Planspielen zählen u. a Börsenspiele, Strategie-Spiele, Computer-Rollenspiele oder Flugsimulatoren. Die hier vorgeschlagene Typisierung von modernen Lernumgebungen soll nicht unabhängig voneinander gesehen werden, denn der heutige Stand von Wissenschaft und Praxis favorisiert eine sinnvolle Kombination aus der Fülle der Möglichkeiten von modernen und traditionellen Lehr- und Lernformen. Überschrieben wird diese Herangehensweise mit dem Begriff „Blended Learning“. Blended Learning meint im wörtlichen Sinn „gemischtes Lernen“ und bezeichnet die Verbindung von Online- und Präsenzelementen in Lernangeboten (in Deutschland auch als hybride bezeichnet). Der Begriff fand ausgehend von den USA weite Verbreitung, nachdem deutlich wurde, dass viele E-Learning-Angebote ohne Face-to-Face-Komponenten (also persönlichem Kontakt zwischen Trainer und Teilnehmer) ineffizient bleiben.“ Quelle: www.iltec.de Dienstag, 21. August 2007Mentorenprogramme: Anschubhilfe beim Aufstieg
Wie sehen die informellen Spielregeln im Unternehmen aus? Wie vorgehen, damit das Projekt angenommen wird? Wie mit der Arbeitsbelastung umgehen, die Arbeit sinnvoll strukturieren? Welchen Karriereschritt als nächsten tun? Mit wem sich austauschen?
Mit dem persönlichen Mentor, heißt hier die klare Antwort bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG). Jeder Mitarbeiter bekommt einen erfahrenen Berater an die Seite gestellt, der weiß, wie die Firma tickt, der bei fachlichen und persönlichen Problemen fundiert Anstöße und Unterstützung geben und im Konfliktfall mit der entsprechenden Seniorität auftreten kann. Weiterlesen...
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