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Freitag, 27. März 2009Fall Guy![]() Is Your Company in Trouble? Blame This Guy Here’s one guy who really gets the idea of honing your pitch to fit the current market environment. In an ad on Craigslist, he's offering to be the "Fall Guy for Your Hedge Fund": “Is your hedge fund in dire financial straits? Are you totally screwed and now realizing that someone has to take the fall? … I’m your man.” Bank an die Wand gefahren, Millionen in den Sand gesetzt, Kundengelder verzockt? Kein Problem. Auf der Website Craigslist bietet sich dafür ein Inserent an, der gern den Sündenbock macht. "Fall guy" auf Deutsch "Sündenbock" oder "Prügelknabe". Vorausgesetzt der Preis stimmt. Kein Angebot unter 1 Mio. Dollar. Zahlung im Voraus. Und natürlich nur ernsthafte Angebote. Die Idee zu diesem Angebot sei ihm gekommen, als er feststellte, dass für Krise zwar viele Schuldige gefunden wurden, aber keine Sündenböcke. Ja, der Inserent meint es ernst. Seine Identität bleibt geheim, nur über eine E-Mail-Adresse ist der Kontakt möglich. Seine Qualifiktaionsmerkmale: Tätigkeit bis Ende 2008 im Finanzsektor, hervorragende Uninoten, Erfahrung bei Topfirmen, beste Referenzen, ein Golf-Handicap von elf, Mitglied in einem Jachtklub. Außerdem verstehe er, überzeugende Entschuldigungen zu formulieren, "eine meine besten Qualitäten" - und er könne auf Kommando weinen. Er sei auch bereit ins Gefängnis zu gehen, dass sei doch schliesslich keine grössere Herausforderung wie ein Praktikum als Analyst bei Goldman Sachs. Auch Todesdrohungen fürchte er nicht. Fall Gay glaubt mit seinem Angebot eine absolute Marktlücke getroffen zu haben, die Öffentlichkeit verlange Buße von den Verantwortlichen der Krise. Nur sei es eben so, dass man den Blick der Öffentlichkeit von den Keyplayern der Krise fern halten müsse, damit nicht noch grösserer Schaden eintrete. Im Finanzsektor tätige Unternehmen wüssten sein Angebot schon richtig einzuschätzen. Seine Anzeige ist zwischenzeitlich von Craigslist verschwunden. Gut vorstellbar, das da jemand "investiert" hat. Dienstag, 3. Februar 2009Traumjob !
Im Schlaf Geld verdienen.
![]() ![]() Sie sind weiblich, sind im Alter zwischen 18 bis 40 Jahren, wollten immer schon mal nach New York und schaffen es mühelos 6 Stunden zu schlafen. Dann sind Sie prädisteniert für diesen Job. Ihr Vorname lautet möglicherweise noch Jenny oder Kate, dann ist das kaum noch zu toppen, Sie haben den JOB so gut wie sicher. Die Aufgabe an sich ist nicht anspruchsvoll - aber dennoch sollte man die Sache nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn wenn Sie sich im Schlaf um Kopf und Kragen reden... Ok. ok., Sie haben keine Konten in Lichtenstein oder für andere Zeitgenossen interessante Geheimnisse. Um so besser. Für einen guten Tiefschlaf wird ohnehin ein Schlafmittel sorgen, dass Ihnen auf ärztliche Anordnung verabreicht wird. Nicht auszudenken, wenn Sie während der Schlafinstallation aufwachen. (Sie erinnern sich, der Butterflecken des Künstler Beuys, von einer Putzfrau pflichtgemäss weggewischt.... aua, aua, ) nun das wollen wir doch vermeiden. Übrigens, mit der Gage lässt es sich anschliessend trefflich in New York shoppen.... und hier geht´s direkt zur Ausschreibung: Weitere Informationen...SLEEP AT THE NEW MUSEUM Einen Traumjob für "müde" Frauen bietet das "New Museum" in New York an. Es sucht Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren für eine Kunst-Installation mit einem Bett, in dem sie schlafen sollen. Und das Nickerchen bringt auch noch Geld - zehn Dollar die Stunde. "Idealerweise erwarten wir von jeder Teilnehmerin, dass sie sechs Stunden am Stück schläft", heißt es am Samstag in der Stellenausschreibung des Museums. Die Gage: zehn Dollar pro Stunde. Die Schau mit dem Titel "The Generational: Younger Than Jesus" läuft von Anfang April bis Ende Juni. Vorgestellt werden die Werke von 50 Künstlern aus aller Welt, die nach 1976 geboren wurden. Der 1977 geborene chinesische Künstler Chu Yun stellte seine Schlaf-Installation "This is XX" erstmals 2006 in London vor. Der Titel seines Werks änderte sich abhängig vom Namen seines schlafenden Modells zu "This is Jenny" oder "This is Kate". Jeden Tag wurde eine andere Frau "ausgestellt". Er schaffe eine "menschliche Skulptur durch künstlich herbeigeführten Schlaf", heißt es in dem Stellenangebot. Das Museum übernimmt die Kosten für einen Arztbesuch und die Schlafmittel, die jede Teilnehmerin bei Dienstantritt einnehmen muss. (ae/dpa) Schlafmittel. Der 1977 geborene chinesische Künstler Chur Yun stellte seine Schlaf-Installation "This is XX" erstmals 2006 in London vor. Er schaffe eine "menschliche Skulptur durch künstlich herbeigeführten Schlaf", heißt es in dem Stellenangebot. Das Museum übernehme die Kosten für einen Arztbesuch und die Schlafmittel, die jede Teilnehmerin einnehmen muss. Sonntag, 3. August 2008Bewerbungs-T(r)ip des Monats![]() Bewerbungs-T(r)ip des Monats Sie möchten wissen, wie man einen Personaleintscheider elektrisiert? Nichts einfacher als das. Überfrachten Sie das Bewerbungsanschreiben mit Ihrem gesamten Wissen, packen Sie Ihre angestaute Emotionalität, Fremdwörter und Fachchinesisch hinein. Ellenlange Ausführungen zu Ihren bisher leider erfolglos verlaufenen Bewerbungsaktivitäten verstärken das Interesse des Personalers Sie zwingend kennenlernen zu wollen. Schiessen Sie das ganze Feuerwerk ab, wer kann schon einer solchen Reizüberflutung widerstehen, was fasziniert mehr als Fachbegriffe, die überlicherweise nur unter Experten gehandelt werden. Das hält den Personaler wach, er wird ständig gefordert, muss Nachschlagewerke bemühen, Google einsetzen, elektronische Translater, was dieser Ausdruck denn nun bedeutet, den Sie als Bewerber ständig benutzen, z. B. („integrative Sub-Mission“). Oft gibt es für bestimmte Begriffe keine sinnvolle deutsche Übersetzung, setzen Sie Begriffe aus anderen Sprachkulturen ein, die Ihre multikulturelle Kompetenz, Ihre ausgeprägten Fremdsprachenkenntnisse unterstreichen. Sprechen Sie nicht davon, dass sie Langzeitarbeitsloser sind, viel besser und kompetenter kommt da doch "long-term unemployed" daher. Nennen Sie als letzten Kündigungsgrund bitte nicht die Langeweile hervorrufende "Sozialauswahl" (die besten Leute wirft keiner raus), viel besser klingt da, wenn Ihr vorheriger Arbeitsplatz einem "displacement of labour" zum Opfer gefallen ist. Das hat einen schon fast heroischen Touch, verrät Diplomatie, enthält keine Schuldzuweisung, zeigt Ihre Anpassungsfähigkeit an schnell wechselnde Situationen. Unterlassen Sie selbst dezente Erläuterungen, die einen mit der Terminologie nicht vertrauten Personaler brüskieren könnten. Unterstreichen Sie die gemeinsame Ebene. Machen Sie deutlich, dass Sie "mitreden" können, auf der Ebene des Personalers argumentieren können, seine Sprache sprechen. Sie kennen dieses Spiel aus der Werbung, "Identifikation" herstellen. Jahrelang haben wir uns durch das Dickicht erfolgloser Bewerbungsanschreiben geschlagen, bis wir auf eine bombensichere Methode gestossen sind, mit wenigen Wortvorräten treffsichere Bewerbungsanschreiben zu formulieren. Das auch für Analphabeten totsichere System stützt sich dabei auf Ziffernreihen. Profis unter den Bewerbern reichen daher neuerdings nur noch Deckblatter mit entsprechenden Zifferfolgen an die Unternehmen weiter: Vorteil dabei, die Matchingverfahren in den Unternehmen reduzieren sich radikal. Ganz vorsichtige Bewerber haben zwischenzeitlich eigene Chiffrecodes entwickelt, die selbst von erfahrenen Personalmanagern nicht zu knacken sind. Damit macht der Beweber natürlich gleich Punkte, wer so vorgeht ist verschwiegen, dem ordnet man zu, Betriebsgeheimnisse wahren zu können. Insgesamt betrachtet, tut sich hier also ein bisher noch völlig unbeackertes Feld für Bewerbungsprofis und Personalberater auf. Wie Sie unschlagbare Bewerbungsanschreiben formulieren ! Unser Tipp: Ouick Cover Generator (QCG) ![]() Der „Anschreibengenerator“ stützt sich auf eine Liste von 30 sorgfältig ausgesuchten Schlüsselwörtern: Das System besticht duch einfachste Handhabung. Wählen Sie eine beliebige dreistellige Zahlenkombination und ordnen den entsprechenden Begriff der jeweiligen Spalte dazu. Nehmen wir zum Beispiel 6 8 4, heisst übersetzt "erweiterte Verantwortungsbereiche" , eine Wortschöpfung, die Ihrem Anschreiben 7 9 7 (aktuelle Bewerbungskenntnisse) verleiht, untermauern Sie mit 4 7 5 (systematische Wachstumserfolge) punkten Sie als 007 ! Ergänzen Sie das ganze um einige Worthülsen und Bindewörter - und fertig ist Ihr Anschreiben. Liebe Leser/innen, wir möchten Sie ermutigen, den Generator zu testen lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Schicken Sie uns Ihre Entwürfe. Vorschlag einsenden : Die 10 kreativsten Entwürfe werden wir mit einer kostenfreien Bewerbungsberatung belohnen. Ihre Tess Dienstag, 15. Juli 2008Freddie und Fannie![]() Die Kreditkrise in den vereinigten Staaten fordert offensichtlich täglich ein neues Opfer. Hypothekenfinanzierer und Kreditinstitute fallen wie die Fliegen von der Wand. Wohin die Reise geht, weiss augenblichlich noch keiner so genau, weil alle Stützungsmassnahmen mehr oder weniger verpuffen - geschweige denn, die tatsächlichen Auswirkungen auf den gesamtwirtschaftlichen Verlauf auszumachen sind, damit auch die Auswirkungen auf den amerikanischen Arbeitsmarkt und in der Folge, in welchem Umfang andere Märkte davon nachhaltig tangiert werden. Das wir in Deutschland von solchen Entwicklungen massiv beeinflusst werden, ist nicht nur an den gegenwärtigen Aktienkursen abzulesen, die nur noch auf Talfahrt sind. Also, es waren eimal 2 sehr betagte aber dennoch mächtige Herrschaften, nennen wir sie der Einfachheit halber Freddie und Fannie, klingt so vertrauenserweckend, irgendwie heimelig. Womit wir beim Thema wären. Bemühen wir die Geschichte. 1938: Roosevelts “NewDeal“, die FNMA mit dem Ziel gegründet, Hypothekenkredite zu günstigen Konditionen zu gewähren. Umgangssprachlich wird aus aus der FNMA die Fannie Mae. 1970 gründet der Kongress die Home Loan Mortgage Corp. (FHLM), die bald "Freddie Mac" genannt. Eine Erfolgsstory nimmt ihren Lauf. Wahrend Fannie Mai in den 80 iger und 90 iger Jahren Rekordgewinne produziert, überschreitet Freddie Mac die 1000-Mrd.-$-Marke. In der Folge kennzeichnen beide jedoch eine Reihe nicht gerade astreiner Geschäftsverläufe. Bilanzmanipulationen, Gewinnmanipulierung, Falschbilanzierung usw. zwingen die US-Regierung einzugreifen. Es werden mehr als 200 Mrd. Dollar in den Hypothekenmarkt gepumpt. Im Alter notleidend, ein Schicksal, dass nun auch wohl auf Freddie und Fannie zukommt. Aber... wenn es schon Hubert und Hedwig aus Wanneeickel trifft, warum sollte es dann Fannie und Freddie jenseits des Atlantiks ausnehmen. Wir lernen, Alte brauchen nur sehr wenig, dieses Wenige aber sehr nötig. Mittwoch, 7. Mai 2008Bewerbungen, speziell oder im Allgemeinen
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![]() Wer einen Stellenmarkt betreibt, wundert sich eigentlich über gar nichts mehr. Auch nicht über kurze E-Mail-Anschreiben, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten sind, präzise, unmissverständlich ausformuliert, fast rührend. Da braucht es auch keinen nachfolgenden Lebenslauf mehr. Allesamt, selbstlose, ernst gemeinte Angebote, die zunächtst nur ungläubiges Erstaunen, dann aber schnell das ungeheuere Bewerberpotential des Marktes erkennen lassen. So lesen wir dann: ________________ Hallo! Meine Name ist Polina. Ich bin Studentin und Ich habe zur Germany zu lernen angekommen . Ich suche mich den Freund und der Sex-Partner. Aller dass Ich will es ist ein guter Mann. Sie sollen ernst, sicher, klug sein. Geben Sie mich zu wissen wenn Sie wollen mit mir treffen. Ebenso konnen Sie einfach mein Freund sein. Sie konnen meine Fotos auf meiner Seite sehen: http://geocities.com/SukeyStrong9177 BITTE, NURR DIE ERNSTE Vorschlages. KUSSE, POLINA ___________________________________________________________________ So weit, so gut. Unsere Wahl ist getroffen, die oder keine. Wir haben uns entschieden. Wie heisst es doch immer so nett im Abgesang der Absagen: Liebe POLINA, vielen Dank für Ihr Interesse. Wir haben Ihre Bewerbung in Abstimmung mit unserem Mandanten sorgfältig geprüft, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Sie für die aktuelle Stellenausschreibung nicht berücksichtigen konnten. Ihre ausgezeichneten Qualifikationen und Erfahrungen sind zweifellos eindrucksvoll und für viele Arbeitgeber sehr interessant, decken sich jedoch leider nicht mit den spezifischen Anforderungen der aktuell zu besetzenden Position. Wir bitten um Ihr Verständnis, halten Ihre Bewerbung jedoch gern für sechs Monate vor, unsere Berater prüfen dann weitergehend einen möglichen Einsatz für zukünftige interessante Positionen oder Projekte. Wir kommen dann ebenfalls gerne wieder auf Sie zurück, um mögliche alternative Einsätze mit Ihnen abzustimmen. Danke für Ihr Interesse, wir wünschen Ihnen besten Erfolg, mit freundlichen Gruessen --------------------------------------------------------------------------- PS. Obwohl , genau betrachtet verstösst unsere Absage gegen das AGG, aber in diesem Fall wollten wir keine unbillige Härte an den Tag legen! Dienstag, 22. April 2008...kein Monster![]() Karriereplanung: "Sex sells" Sogar ein eigenes Lied hat Ashley auf ihrer MySpace-Seite. „What We Want“ heißt die Nummer. „Ich weiß was du willst, du hast bekommen, was ich will“, singt sie im Refrain. „Sie ist ein cleveres Mädchen, das mit jemandem wie dem Gouverneur umgehen kann“, sagte Duprés Mutter Carolyn Capalbo der „New York Times. "I just don't want to be thought of as a monster." "Ich möchte nicht, dass man mich für ein Monster hält", sagte Ashley der "New York Times" in einem kurzen Telefoninterview. Ashley Alexandra Dupré brachte Spitzer zu Fall. "Kristen," so ihr Name als Callgirl, traf in einem Hotel in Washington "Client No. 9", hinter dem sich kein geringerer als der New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer verbarg, der mittlerweile wegen der Affäre zurücktreten musste. Auch "Kristen" hieß nicht wirklich Kristen – sondern Ashley Alexandra Dupré. Das Treffen flog auf, Spitzer musste wegen der Affäre zurücktreten. Kristens üblicher Stundenlohn lag bei 1000 Dollar pro Stunde. Damit spielte Sie allerdings nur in der 2. Liga des "Emperor's Club"; die Stars des Callgirl-Rings, ausgezeichnet durch sieben Diamanten, kassierten bis zu 4300 Dollar die Stunde. Na, dann ist doch eigentlich alles in Butter. Ashley Alexandra Dupré, ("my call is calling") jetzt ist sie über die USA hinaus bekannt, das sind allerbeste Voraussetzungen für eine Karriere. Dienstag, 1. April 2008Abspecken...![]() Unterhose zum Abspecken Überflüssigen Pfunden hat die japanische Unterwäschen-Industrie den Kampf angesagt: Eine speziell entwickelte Unterhose soll übergewichtigen - Männern !!! helfen. Das Unternehmen Wacoal will die Wunderhose bald auf den Markt bringen. Dicke Bäuche gehören damit der Vergangenheit an. Die Pfunde sollen nur so purzeln. Das Kleidungsstück verhelfe seinem Träger zu einer besseren Statur und lasse ihn im Laufen Muskeln entwickeln. Das hat deutsche Erfinder nicht lange ruhen lassen. Sie arbeiten gegenwärtig an einer "Pudelmütze", die neben der ausgezeichneten Wärmewirkung gleichzeitig auch die Gehirnleistung um 30 % steigert. Gute Aussichten also- Wir sind Deutschland! Dienstag, 11. März 2008Ein Fall für OLAF: Sekretariatszulage![]() Sekretariatszulage Jeder Europaabgeordnete erhält für seine Mitarbeiter eine Zulage von bis zu 15.496 Euro monatlich. Viele Abgeordnete beschäftigen damit bis zu vier Personen. Das Geld kann nur über Belege abgerechnet werden, die eine Überweisung an Mitarbeiter bestätigen. Dunkle Wolken über Brüssel. Nein, wir reden nicht vom Wetter. Erste Details aus einem internen Geheimbericht lassen darauf schließen, dass eine größere Zahl von Volksvertretern ihre Sekretariatszulage missbräuchlich verwendet hat. Dieser vertrauliche Prüfbericht war bislang nur den wenigen Mitgliedern des Haushaltskontrollausschusses zugänglich, dies unter hohen Sicherheitsvorkehrungen. (wahrscheinlich abgedunkelter Raum, Zugang nur mit Sonnenbrille) Mehrere Abgeordnete dürften laut dem liberalen britischen Europaabgeordneten Chris Davis Gelder für „fiktives Personal“ abgezweigt haben. Einige dieser Zulagen flossen auch an Familienangehörige. Insgesamt wurden durch die Parlamentsverwaltung 167 Abgeordnete überprüft. Pro Monat steht den 785 Abgeordneten jeweils ein Betrag von 15.496 Euro für ihr Sekretariat zur Verfügung. Mit der Sekretariatszulage werden bis zu 4 Angestellte finanziert. Einige Abgeordnete beschäftigen zwar nur ein bis zwei Mitarbeiter, versuchten aber offenbar trotzdem, die volle Zulage abzuschöpfen. So soll es auch schon mal ein Weihnachtsgeld in Höhe von 19 Monatsgehältern gegeben haben. Fürstlich, fürstlich! Das sind schon sehr kreative Konstruktionen. Ein Hinweis auf fiktive Mitarbeiter ist auch die fehlende Überweisung von Sozialversicherungsbeiträgen an belgische Behörden. Nun kümmert sich OLAF um den Vorgang. Sie irren, das ist nicht der Freund des Ratspräsidenten. Die EU-Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF, benannt nach der französischen Bezeichnung Office Européen de Lutte Anti-Fraude ist auf EU-Ebene ähnlich wie in Deutschland der Bundesrechnungshof, die Polizei gegen Steuerklau und Steuerhinterziehung. Mehr als 450 Millionen Euro hat OLAF allein im Jahr 2006 wieder eingetrieben, bei einem Budget von insgesamt 50,2 Millionen Euro. Insgesamt schätzt die Behörde den Umfang des Rückflusses von Steuergeldern seit seiner Gründung im Jahr 1999 auf mehr als 7,3 Milliarden Euro. Für die Parlamentsverwaltung erklärt sich der Vorgang "Sekretariatszulage" laut einer Aussendung so: "Die Befürchtungen hätten sich bestätigt, dass die derzeitige Form der Sekretariatszulage zu kompliziert sei". Ach so, aber wer weiß? Vielleicht ist die Regelung ja so kompliziert, dass die in diesem Zulagengestrüpp feststeckenden Abgeordneten selbst glaubten, diese fiktiven Mitarbeiter würden wirklich für sie arbeiten. Wie kann so etwas entstehen? Eine Möglichkeit - die Abgeordneten sind ebenso fiktiv. Oder Sie wissen nicht so genau, ob es sie in diesem Parlament, einem Konglomerat, dass in vielen unterschiedlichen Sprachen unterwegs ist, wirklich gibt. Manche Entscheidungen aus Brüssel sprechen dafür. Und was ist schon Geld? Bedrucktes Papier, flüchtige Zahlen, die von Konto zu Konto huschen. Und eines machen sie uns auf jeden Fall glauben, je mehr Nullen sie hinten dran haben, desto schwerer wiegen sie. Montag, 3. März 2008Mal im Ernst: Kurz gefasst...
Kurz gefasst aus aller Welt
![]() London Aller guten Dinge sind "Drei" What a coincidence - errors excepted ! Der Geburtstagskalender einer britischen Familie gehört seit kurzem zu den nennenswerten Merkwürdigkeiten des Inselkönigreichs: Alle drei Kinder von Martin und Kim MacKriell aus der südwestenglischen Ortschaft Tuffley kamen im Abstand mehrerer Jahre am jeweils selben Kalendertag zur Welt. Wie die Zeitung «Gloucester Citizen» berichtete, wurde der jüngste MacKriell-Nachwuchs am 29. Januar geboren. Damit wird Tochter Ruby künftig ihre Geburtstage gemeinsam mit Bruder Robin und Schwester Rebecca feiern, die jeweils am 29. Januar der Jahre 1994 und 1996 das Licht der Welt erblickt hatten. Statistiker erklärten, die Chance auf so eine Geburtstagserie stehe 7,5 zu einer Million. Merke: Manchmal ersetzt Planung den Zufall durch Irrtum ---------------------------------------- nochmal London (...da ist ja was los) Eine Überdosis Viagra ist einem britishen Klempner schlichtweg auf die Augen geschlagen. Er habe den Packungshinweis, dass eine Überdosis zu Sehschäden führen könne, einfach ignoriert. Seit mehr als 2 Wochen sehe er alles nur noch in Blautönen. "Ich hatte einfach zu viel Spass, aber gern würde ich auf allen Sex der Welt verzichten und endlich wieder einen roten Briefkasten erkennen." Aber, aber liebe Leserinnen und und Leser, ich muß Sie bitten, denken Sie daran: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Denn was nützt es, wenn die Potenz stimmt, aber sich die blauen Schleier nicht verziehen! --------------------------------------- Prag Ein Bauprojekt im Prager Stadtzentrum schlägt hohe Wellen. Unter einem Krankenhaus wurde eine Tiefgarage ohne Zufahrt gebaut. Der zuständige Stadtteilbürgermeister bestätigte den Vorgang und umschrieb den Vorgang mit "baulichen Schwierigkeiten. Nunmehr wird über ein Nachbargebäude eine Zufahrt ermöglicht. Dafür würden 9 Millionen Kronen /260.00 Euro bereitgestellt. Kommt Ihnen das auch irgendwie bekannt vor? Schilda ist überall. Wie jedermann weiß, hatten die Bürger von Schilda beim Bau ihres Rathauses die Fenster vergessen. Sie erinnern sich, Ihre Versuche, das Licht in Säcke einzufangen und es ins Rathaus zu tragen, waren fehlgeschlagen. Sie beschlossen daher, nebenan ein neues Rathaus zu bauen. Zugegeben, dann sind 9 Millionen Kronen doch ein Schnäppchen für die neue Zufahrt, es muss nicht gleich eine neues Krankenhaus sein. ------------------------------------ Düsseldorf Poizeihunde werden in Düsseldorf künftig häufiger in Schuhen auf Streife gehen. Die hellblauen Dienstschuhe seien eine Vorsichtsmassnahme und kein modisches Accessoire, so der Polizeisprecher. Immer wieder kommt es vor, dass unsere vierbeinigen Freunde, insbesondere bei Grossveranstaltungen, in Glasscherben treten. Wer nun bereits dachte, das sei eine reine Selbstschutzmassnahme der Polizei, damit die vierbeinigen Helfer nicht in die eigenen Hinterlassenschaften treten, der hat sich gründlich geirrt. Also weiter Augen auf.... Freitag, 7. Dezember 2007Kommt Ihnen das bekannt vor?
Die Kollegen beneiden mich, die Kunden loben mich,
...und das war´s auch schon. Die Konkurrenz wird mich lieben ! ![]()
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