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Dienstag, 5. Februar 2008...ultimativer Bewerbungs-Thrill![]() Eigentlich begann der Morgen recht harmonisch, kein Regen, nur der Postbote mit einem lächerlich kleinen Stoß von Bewerbungsunterlagen, kein Kurierdienst-Fahrer, der nur auf einen günstigen Moment wartete, Bewerbungsunterlagen mit der Sackkarre vor meiner Bürotür abzukippen. Aber es sollte anders kommen. Wieder einmal war es die Lektüre eines Bewerbungsratgebers, diesmal zum Thema "Bewerbungsflyer". Als sehr effiziente Möglichkeit wurde hier der Einsatz eines so genannten Bewerbungsflyers gelobt. Einmal gefesselt von dieser Lektüre, begann ich zu begreifen, welche unendlichen Möglichkeiten im modernen Bewerbungsmanagement sich hier auftaten. ![]() ![]() Ihnen fehlt noch der richtige "Knaller" für Ihre Bewerbungsstrategie. Dann sollten Sie sich die nachfolgenden Zeilen zu diesem Thema keinesfalls entgehen lassen. Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie man sich einen Vertrauensvorschuss bei einem Personalentscheider holt, hier finden Sie Antworten. Wir haben Ihnen einen kleinen Auszug der Vorteile dargestellt, die dieses Verfahren birgt: Vorteile: 1. Sie blockieren mit Ihrer Mappe nicht den Schreibtisch des Entscheiders, ein Flyer lässt sich im Sekundentakt durch den Papierschredder jagen. 2. Die Individualität ist kaum zu über bieten, allein die Auswahl der Formate von Wickelfalz über Paralellfalz hin zur Taschenfalz lassen jedes Personalerherz höher schlagen. Insbesondere letztere Variante ist sehr beliebt, studieren Personaler doch bevorzugt beim Mittagstisch eine so handliche Unterlage. 3. Umfassend und kompetent. Die Aussagefähigkeit eines solchen Flyers lässt sich etwa mit dem Nährwert eines in der Mikrowelle erhitzten Bierdeckels vergleichen. 4. Eine immer wieder gern genommene Bastelvorlage. Aufgrund der bereits vorgenommen Pfalzungen ist ein solcher Flyer wirklich in kürzester Zeit zum Papierflugzeug umgebaut, die Mitarbeiter in den Personalabteilungen wissen es zu schätzen, wenn man Ihnen zeitraubende Vorarbeiten für Ihre Pausenspiele abnimmt. Wählen Sie festes aber möglichst holzfreies Papier, nichts ist anmutiger als ein schwerelos dahin gleitender Papierflieger. Gern wird die persönliche Note noch durch einige auf das Papier getupfte Farbpigmente erhöht. 5. Natürlich lässt sich ein solcher Papierflieger auch hervorragend für das Auswahlverfahren einsetzen. Punkte lassen sich beispielsweise für folgende Kriterien vergeben: a) Wer kommt am weitesten? b) Wer fliegt am schnellsten? c) Wer bleibt am längsten in der Luft? d) Wer macht die schönsten Flugfiguren? Geben Sie Ihrem Flyer durchaus den Charakter eines Pizzabringdienstes, Personaler lieben Vertrautes, die Rückseite lässt Platz für weitere Werbeflächen, idealerweise inklusive eines Abriss-Coupons für Bonuspunkte, warum sollen Sie die Erstellungskosten allein tragen. Zu den Kosten. Darin begründet sich ein ganz besonderer Charme dieses Vorgehens. Sie werden ungläubig staunen, wenn Ihnen der Schalterbeamte die Tausernder-Preise für Postwurfsendungen nennt. Allerdings, eine Steigerung gibt es noch: Die Bewerbungspostkarte! Sie lässt sich auch aus Italien oder Ihrem gegenwärtigen Urlaubsdomizil bequem versenden, die Motivwahl ist unendlich. Schliesslich sind Auslandserfahrung und interkulturelle Kompetenz nicht zu unterschätzende Vorteile. Lassen Sie alle Das denken wir uns nur aus, sagen Sie. Weit gefehlt, nach unserer Erfahrung kennt die Praxis immer ein Beispiel mehr als die Theorie! Ihre Tess Donnerstag, 6. Dezember 2007Ripleys Game: Die Spieleversteher![]() Wenn Sie also zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, haben Sie bereits einen Fuß in der Tür. Sie gehören offensichtlich zu den 35% der Bewerber/innen, die sich der Mühe unterzogen haben, die Stellenanzeige gründlich zu lesen und haben überwiegend mit Ihren Qualifikationen und Eigenschaften eine hohe Übereinstimmung erzielt. Mehr als die Hälfte aller Bewerbungen sind wahllos: Ca. 50 Prozent der Stellensuchenden bewerben sich auf eine Position weitgehend unabhängig davon, ob sie die erforderlichen Qualifikationen mit sich bringen oder nicht. Lediglich 35 Prozent der Jobsucher achten strikt darauf, dass das eigene Profil zur ausgeschriebenen Position passt. Dies sind Ergenisse unterschiedlicher Untersuchungen zum Thema. "Studieren Sie Ihre Rolle", so lautet ein nicht selten gut gemeinter Rat mancher Bewerbungsratgeber und Seminargurus. Würde das Unternehmen einen "Hofnarren" suchen, hätte der Text der Stellenanzeige sicherlich andere Anforderungsmerkmale enthalten. ![]() Versauen Sie es also jetzt nicht! Personaler sind hinterfragende Menschen, gewissermaßen "Spieleversteher". Die oder den richtigen Bewerber auszuwählen kann entscheidende, manchmal auch tragische Folgen für das Unternehmen haben. Sie haben es mit Profis zu tun, die dafür bezahlt werden, die oder den richtigen Bewerber/in zu filtern. Fehlentscheidungen will sich ein Unternehmen weder selbst noch im Interesse des Bewerbers und künftigen Jobinhabers leisten. Sie sind weder zum "Verhör" noch "Vorsprechen" eingeladen, bleiben Sie sich selbst treu, man erwartet einen Bewerber, der sich für einen Dialog aus fachlicher und menschlicher Sicht öffnet, der gut informiert und autentisch ist. Und - selbst Personalchefs mögen ein freundliches Lächeln! Wichtig sind Ihre Ihre Fähigkeiten, Leistungsmotive und Ziele, referieren Sie nicht über unwichtige Nebensächlichkeiten, zeigen Sie sich gut informiert, gönnen Sie sich und dem Gesprächspärtner einen ausgewogenen Dialog. "Schauspieler sterben den Heldentod jeden Tag neu, Bewerber erleiden ihn beim Bewerbungsgespräch nur einmal" Wie das Leben so spielt! Dienstag, 27. November 2007...es geht auch anders!![]() Die Kontaktaufnahme zum Unternehmen oder der Abruf von Informationen sollte so einfach wie möglich sein. Beispielsweise sollte das Unternehmen bei einer E-Mail-Bewerbung oder einer Online-Bewerbung direkt eine „Antwort“ über das Messenger-System versenden können. Der Response via E-Mail auf eine Stellenanzeige kann sehr groß sein und die üblichen Bearbeitungskapazitäten in einem Unternehmen sprengen. Vorformulierte Textbausteine für Antworten auf Bewerbungseingänge und Standardfragen professionalisieren und beschleunigen die Responsebearbeitung. Vor Schaltung einer Stellenanzeige sollten dementsprechend auch adäquate Systeme eingesetzt werden bzw. die Wahl bevorzugt auf solche elektronische Stellenmärkte fallen, die diesen "Work-Flow" als integrale Option anbieten: Eingehende Bewerbungen sollten: schnell (innerhalb eines Werktages) kurz persönlich einheitlich am Corporate Design ausgerichtet rechtlich verbindlich kompetent / qualitativ hochwertig beantwortet werden. Nachdem heutzutage viele traditionelle Einfluss- und Differenzierungsfaktoren wegfallen, kann sich ein Unternehmen - zumindest zur Zeit - durch vorbildliche eMail-Beantwortung von anderen Stellenanbietern vorteilhaft absetzen. Der nicht-professionelle Umgang mit E-Mail-Bewerbungen oder Online-Bewerbungen hingegen wird von Bewerbern unmittelbar negativ wahrgenommen. Generell können zur Beantwortung von digitalen Bewerbungen unterstützende Systemlösungen wie sie auf technisch hochwertigen Stellenmärkten zu finden sind gute Dienste leisten. Bewerbungsanschreiben![]() Seien Sie tapfer, wenn Sie jetzt weiterlesen. Vielleicht kennen Sie das Gefühl: Fasssungslose Gelassenheit, nichts überrascht mehr. Doch dann, fliessender Übergang zur Ungläubigkeit, man traut seinen Augen nicht, irgendwie kommen mir diese Sätze bekannt vor, ich gebe zu, es ist lange her... Da lese ich auf den Seiten eines Bewerbungsratgebers folgende Sätze: "Das Anschreiben als Begleitbrief für Ihre sämtlichen Bewerbungsunterlagen sollte den Nachweis erbringen, dass Sie (genau Sie ) zu den attraktivsten Bewerbern gehören, Ihre Argumente im Anschreiben müssen sich an den Bedürfnissen des potentiellen Arbeitgebers orientieren" So so, das Anschreiben soll den Nachweis bringen, (... dass Sie (genau Sie ) zu den attraktivsten Bewerbern gehören) Eine kaum zu überbietende Naivität. Und dann kommt es noch härter: "Ihre Argumente müssen sich an den Bedürfnissen des potentiellen Arbeitgebers orientieren". Das gilt vielleicht für die Eierpreise der Marktfrau aber nicht für Ihr Anschreiben! Glauben Sie tatsächlich, dass ein Personaler oder Firmenchef auf einen so naiven Ansatz hereinfällt. Nein, er wird seine Entscheidung ganz klar an den Qualifikationen, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten des Bewerbers orientieren und die Bewerbung dahingehend überprüfen, in welchem Umfang Übereinstimmungen zum Anforderungsprofil der Position gegeben sind. Jeder Bewerber sollte doch im wesentlichen darüber froh sein, dass seine Bewerbung einer objektiven Beurteilung unterliegt. Aus gutem Grund gibt es Länder, in denen es z. B. unüblich ist, ein Bewerbungsfoto einzusenden. Es geht nicht darum "attraktiv" auszuschauen, der Bewerber muss ein Gewinn für das Unternehmen sein. Für den Bewerber muss der "Schuss" sitzen, denn er möchte eine Aufgabe, die seinen Fähigkeiten enspricht, die Perspektiven zulässt und die er motiviert tut. Auch er sucht den Erfolg! Inzwischen schreiben wir das Jahr 2007, wir haben immer noch immer über 3 Millionen Arbeitslose und verfügen über technische Möglickeiten, Bewerbungsprozesse für beide Seiten rational und rationell durchzuführen. Auf Unternehmensseite setzen heute bereits 80 % aller Konzernunternehmen digitale Verfahren ein, um die Recruitingprozesse zu optimieren. Matchingverfahren, die z. B. Unabdingbarkeitskriterien für einen Job definieren und mit so genannten K.O.-Kriterien arbeiten. Wer also die Hürde bei den Hardfacts nicht überspringt, wird im weiteren Auswahlverfahren -zumindest für den abgeglichenen Job- kaum Erfolg haben. Soweit zur Wirklichkeit. Vergessen sie bitte die "gut gemeinten Ratschläge" solcher Bewerbungsratgeber, die in den achtziger Jahren mit ihrer Entwicklung stehengeblieben sind. Angekommen? Wir möchten jetzt bitte nicht falsch verstanden werden und dazu auffordern, das Anschreiben gänzlich unter den Tisch fallen zu lassen. Aber mit wenigen Worten treffend zu formulieren, den Kern des Angebots zu treffen, das beindruckt einen Personaler sicherlich mehr als ein (ohnehin im Vorfeld nicht überprüfbares) Sammelsurium persönlicher Eigenschaften, mit denen Sie sich für diesen Job empfehlen möchten. Manchmal ist weniger eben mehr. Ihre Tess Samstag, 8. September 2007Professionelles Bewerbungsfoto![]() Eine Grundregel: Ein gutes Bewerbungsfoto lässt den üblichen Alltagsstress aussen vor, das hat einen erheblichen Effekt, dadurch kommt eine positive Ausstrahlung zum Ausdruck. Welches Format passt zu mir? Viele Personalentscheider vermuten einen direkten Zusammenhang zwischen dem Bildformat und der Dimension Ihres Egos. Dies sollten Sie bei der Auswahl des Formats Ihres Bewerbungsfotos berücksichtigen. Wir empfehlen als Mindestgröße 4,5 x 6 cm und ein maximales Format von 6 x 8 cm. Schwarzweiß oder Farbe? Schwarzweiß-Fotos, gewährleisten meistens eine gute Balance zwischen Understatement und positivem Herausheben. Farbbilder haben jedoch den Vorteil, dass Sie lebhafter und freundlicher wirken. Wägen Sie Ihre konkrete Bewerbungssituation ab, es ist auf jeden Fall zweckmässig, auf die jeweilige Bewerbungssituation abzustellen, eine Verallgemeinerung lässt sich daher nicht vornehmen. Wie bereite ich mich vor? Ihre äußere Erscheinung im allgemeinen und Ihre Kleidung im besonderen sollte der angestrebten Position angemessen sein und zu Ihren Typ und Ihrer Persönlichkeit passen. Verwenden Sie auf keinen Fall noch so gelungene Urlaubsbilder oder billige Automatenfotos, auch nicht zufällig noch vorhandene Passbilder (weil ja grad zur Hand) Lassen Sie Ihre Fotos möglichst von einem von einem Profi anfertigen. Donnerstag, 30. August 2007Titel or title
Wenn Sie also zu Ihrem nächsten Vorstellungsgespräch eingeladen werden und Ihr Gesprächspartner mit einem eindrucksvollen Titel die Einladung unterzeichnet hat, dann sollten Sie auf jeden Fall wissen, wen Sie vor sich haben. In einigen Fällen Unterscheidung nach der amerikanischen oder englischen Bezeichnung.
Titel -------------------->>>>Title Abteilungsdirektor = Division Manager Arbeitsdirektor = Executive for Labor Relations Bereichsleiter = Head of Department Betriebsleiter = Production Manager Finanzvorstand = Chief Financal Officer Geschäftsführender Gesellschafter = Managing Partner Geschäftsführer = Managing Director Gesellschafter = Partner Shareholder Handlungsbevollmächtigter = Assistant Manager Kaufmännischer Vorstand = Senior Executive Vice President Administration / Commercial Director Leiter Rechtsabteilung = Head of Legal Department Personalleiter = Head of Human Resources Department Prokurist = Officer with Procurement Sellvertretender Vorsitzender des Vorstandes = Deputy (Vice) Chairman of the Board of Management Vorsitzender der Geschäftsführung = Chief Executive Officer Chairman of the Board of Management Vorsitzender des Aufsichtsrats = Chairman of the Supervisory Board Vorsitzender des Vorstandes = President Chief Executive Officer Chairman of the Board of Management Vorstand Personal = Senior Executive Vice President Human Resources / Personnel Director Vorstand Technik = Senior Executive Vice President Manufacturing / Technical Director Vorstand Vertrieb = Senior Executive Vice President Sale / Sales Director Vorstandsmitglied = Member of the Executive Board / Member of the Board of Management Werksleiter = Plant Manager Mittwoch, 8. August 2007Hilfe, ich muss mich vorstellen!
Ein Bewerbungsgespräch beim neuen Arbeitgeber ist alles andere als eine Routine-Aufgabe. Üblicherweise steigt trotz guter Vorbereitung die Nervosität. Viele wirken dann verkrampft, starr, blockiert. Dabei ist es gar nicht schwer, beim Vorstellungstermin mit der richtigen Körpersprache zu punkten.
Lampenfieber, Blackout, feuchte Hände - für viele ein Horror, denn beim Bewerbungsgespräch will jeder einen guten Eindruck hinterlassen. Doch die Zeichen von Aufregung und Anspannung gelten nicht als hilfreich, wenn ein Bewerber sich kompetent, engagiert oder führungsstark darstellen will. Häufig versuchen Job-Anwärter deshalb, die verräterischen Anzeichen zu verbergen: Zitternde Lippen werden zusammengepresst, die Finger verknotet, körperliche Aktionen eingeschränkt - nur ja nichts tun, was offensichtlich die Nervosität beweist, ist häufig die Devise... Weiterlesen... Montag, 4. Juni 2007...und du bist raus!
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![]() ...aus die Maus und du bist raus! „Wir haben uns entschieden, ausschließlich Online-Bewerbungen zu akzeptieren“, so wird die Personalmanagerin eines internationalen Handelskonzerns in einem Beitrag eines Unimagazins zitiert „Wer uns eine schriftliche Bewerbung zusendet, wird höflich darauf hingewiesen, er möge doch die Möglichkeit der Online-Bewerbung nutzen.“ Dies ist keine vereinzelt anzutreffende Aussage sondern stellt bei Unternehmen wie DaimlerChrysler, Lufthansa, Siemens und Bayer eher die Regel dar, konventionelle Bewerbungsmappen werden nur noch ganz selten zugelassen. Andere Konzernunternehmen bevorzugen bei Stellenausschreibungen zunehmend den elektronischen Bewerbungsweg, haben sich allerdings noch nicht völlig von der Bewerbungsmappe verabschiedet. Sieht man allein die rasante Entwicklung der letzten 2 Jahre, wird es künftig nur noch in Ausnahmefällen die "Papierbewerbung" geben. Betrachtet man die Stellenmärkte in den Printmedien, wird klar was gemeint ist. Fachleute gehen davon aus, dass nur noch ein Viertel aller Stellenanzeigen an die Zeitungen gehen. Aber auch der Mittelstand und kleine Unternehmen, die im Wettbewerb um die besten Bewerber mit den Großen der Branche stehen, haben die Attraktivität der Online-Stellenmärkte für sich erkannt: Schnelligkeit, Interaktion, Kosten, Präsentationsmöglichkeiten, Laufzeiten, nationale und internationale Suche nach geeigneten Bewerbern, Reduzierung des Verwaltungsaufwandes, um nur einige Vorzüge zu nennen, die für elektronische Stellenmärkte sprechen. Moderne Plattformen arbeiten heute mit Suchagenten, Suchassistentinen, Messengersystemen, Keywordabfragen, Bewerberverwaltungssystemen incl. Dokumentation und entsprechenden Vorlagen. Arbeitgeber richten Accounts ein, die sie jederzeit - unabhängig vom Betreiber der Plattform - administrieren können, Stellenanzeigen aufgeben, Bewerberanfragen einsehen und bearbeiten oder direkt beantworten können. Die Vorteile sind gewaltig, direkte Einsicht in Lebensläufe nach Freigabe durch den Bewerber, keine E-Mail-Anhänge mehr, die den eigenen Server zum Erliegen bringen und obendrein noch Virengefahren heraufbeschwören. Doch gerade für Unternehmen und Bewerber lohnt es sich, darauf zu achten, welcher Stellenmarkt über derart komfortable Instrumente verfügt, eine grosse Anzahl interessanter und aktueller Jobs anbietet, attraktive Preise hat, einen guten oder besser hohen Bekanntheitsgrad hat oder als Spezialist bzw. Generalist die richtige Marktansprache und Zielgruppe findet. Allein in Deutschland sind annähernd 500 Stellenmärkte online, die wenigsten erfüllen die Anforderungen an die vorgenannten Kriterien, geschweige denn, daß Sie als System bezeichnet werden könnten Dienstag, 29. Mai 2007Hohe Schule![]() Ein ganz gewöhlicher Tag, ausnahmsweise auf dem Weg in´s Office, kein Stau, das Meeting hat noch nicht begonnen, bleibt Zeit für einen Kaffee. Das Telefon klingelt. "Ein Anruf in eigener Sache", wie Ihnen die Stimme am anderen Ende der Leitung bedeutungsvoll verrät, Kollegen/innen im gleichen Raum, ein Researcher oder Headhunter am anderen Ende der Leitung: Kommt Ihnen die Situation bekannt vor? Guten Tag, woher...? jaaa... eigentlich nicht... ggfs.... mmmh... mmh... ah ja... sehr spezifisch... Köln... 2002... 3 Jahre... verhandlungsfähig... nein, zusätzlich, plus... alternativ?... doch... jaaa!?... gern... günstiger... später... 20.00, 20.30 ... direkt... mobil... auf jeden Fall... bis dahin... schön... Auf Wiederhören *** Nein, natürlich hat keiner Ihrer Kollegen/innen etwas bemerkt, wer sollte auch annehmen, dass man ausgerechnet Ihnen einen neuen Job am Telefon anbietet. Sie waren völlig entspannt, Ihre sprachlich verstümmelten Kürzel waren ganz unauffällig, entsprachen Ihrem üblichen Gespächsmuster. Man hätte auch denken können, ein Kundendienstberater hätte Ihnen gerade anlässlich der Reklamation Ihres defekten Waschautomaten die Garantieansprüche dargestellt. Aber glauben Sie mir, Ihre Kollegen/innen kennen diese "Kundendienstanrufe" aus eigener Erfahrung. Sie können mit Ihrer Diskretion rechnen. Irgendeiner ist immer scharf auf Ihren Job! Ihre Tess Donnerstag, 20. Juli 2006Internet-Stellenbörsen: 82 Prozent ...![]() Internet-Stellenbörsen: 82 Prozent der Jobsuchenden in Deutschland nutzen Online-Stellenbörsen häufig oder sehr häufig bei ihrer Arbeitsplatzsuche Vier von fünf Bewerbern nutzen Internet-Stellenbörsen Das ist eines der Ergebnisse der Studie "Bewerbungspraxis 2007" des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Damit bleiben Internet-Stellenbörsen die erste Anlaufstelle bei der Suche nach Jobofferten. An zweiter Stelle stehen Unternehmenswebseiten, die von knapp 55 Prozent der Befragten für Bewerbungsrecherchen genutzt werden. Außerdem sind 53 Prozent aller Bewerber der Auffassung, dass sie über eine Internet-Stellenbörse am schnellsten eine Stelle finden. Auch 2006 ziehen 53 Prozent der Stellensuchenden die elektronische Bewerbung der Papierbewerbung vor. Zudem wird die E-Mail-Bewerbung gegenüber der Formularbewerbung über Unternehmenswebseiten von 63 Prozent der Befragten favorisiert. Einer der Gründe hierfür ist die Möglichkeit, E-Mail Bewerbungen mehrfach zu verwenden zu können. Fast 70 Prozent der Befragten haben außerdem ihren Lebenslauf in Datenbanken der Online-Stellenbörsen hinterlegt. Bewerber erreichen damit nach eigener Einschätzung einen größeren Kreis von Firmen als durch eine direkte Ansprache der Arbeitgeber. Im Hinblick auf die Nutzung der Internet-Stellenbörsen stellen für 80 Prozent der Befragten die Jobsuche nach Regionen und für 50 Prozent ein Job-Assistent, der in regelmäßigen Abständen passende Angebote per E-Mail versendet, die wichtigsten Funktionalitäten dar. Mehr als 32 Prozent der Befragten rufen über Online-Stellenportale Informationen über Unternehmensprofile ab. "Die Studie belegt: Das Internet bleibt für die Bewerber das wichtigste Medium bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz", sagt Prof. Dr. Wolfgang König vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Frankfurt. "Insbesondere in der Bewertung der Effektivität legen die Online-Jobportale bei den Bewerbern in diesem Jahr nochmals zu. Neben der klassischen Stellensuche über geschaltete Anzeigen ist die Speicherung von Lebensläufen in Bewerberdatenbanken sehr gefragt. Die Bewerber schätzen hier, dass sie direkt von den Firmen angesprochen werden."
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