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Freitag, Februar 3 2012 TopJob Today Freitag, Februar 3 2012 Arbeitsmarktentwicklung 01/2012 Dienstag, Januar 31 2012 Big or small... Montag, Januar 2 2012 ...auf diese Fragen vorbereitet??? Montag, Dezember 19 2011 Tabus des Anschreibens: zu lang, zu kurz oder zu schwülstig Montag, Dezember 19 2011 Deutschlands beste Sekretärin Donnerstag, April 28 2011 Befristung Donnerstag, April 7 2011 Teil 10: Bewerbungstraining Dienstag, März 29 2011 Teil 9: Bewerbungstraining Montag, März 28 2011 Blog abonnierenMessetermineTranslate |
Dienstag, 31. Januar 2012Arbeitsmarktentwicklung 01/2012Der Arbeitsmarkt im Januar 2012 „Die Arbeitsmarktentwicklung im Januar knüpft an die gute Entwicklung des letzten Jahres an. Der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit hat rein jahreszeitliche Gründe. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben weiter deutlich zugenommen, und die Nachfrage nach Arbeitskräften liegt auf hohem Niveau.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz. Arbeitslosenzahl im Januar: +302.000 auf 3.082.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -264.000 Arbeitslosenquote im Januar: +0,7 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit Von Dezember 2011 auf Januar 2012 ist die Arbeitslosigkeit um 302.000 auf 3.082.000 gestiegen. Dieser Anstieg fiel schwächer aus als in den Vorjahren; saisonbereinigt errechnet sich gegenüber dem Vormonat ein Minus von 34.000. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der arbeitslosen Menschen um 264.000 ab. Maßgeblich für den Rückgang ist der Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, der tendenziell die Chancen erhöht hat, durch Aufnahme einer Beschäftigung die Arbeitslosigkeit zu beenden. Neben konjunkturellen Gründen haben der Strukturwandel und die Reformen am Arbeitsmarkt diese Chancen deutlich verbessert. So hat sich die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren günstiger entwickelt, als dies bei gleicher Konjunktur noch vor zehn Jahren zu erwarten gewesen wäre. Zur Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) zählen auch Personen, die z. B. an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder aus anderen Gründen nicht als arbeitslos gelten. Sie vermittelt somit ein umfassenderes Bild vom Defizit an regulärer Beschäftigung als die Arbeitslosigkeit. Im Januar belief sich die Unterbeschäftigung auf 4.113.000, 489.000 weniger als vor einem Jahr. Sie ist damit – wegen der Abnahme der entlastenden Arbeitsmarktpolitik – stärker gesunken als die Zahl der Arbeitslosen. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Dezember auf 2,34 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 5,5 Prozent. Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung Die Zahl der arbeitslosen Menschen in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) ist gegenüber Dezember 2011 um 197.000 auf 1.011.000 gestiegen. Im Vergleich zum Januar 2011 ergibt sich ein Rückgang von 135.000. 937.000 Personen erhielten im Januar Arbeitslosengeld, 161.000 mehr als im Vormonat, aber 123.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Arbeitslosengeld-Empfänger liegt seit April 2010 unter dem jeweiligen Vorjahreswert. Entwicklung in der Grundsicherung Auch die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) ist weiter rückläufig. Sie sinkt seit Juli 2010 und lag im Januar bei 4.457.000. Damit waren 8,3 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter hilfebedürftig. Gegenüber Dezember ist die Zahl der Arbeitslosen¬geld II-Bezieher um 23.000 gestiegen, im Vergleich zum Januar 2011 waren es 254.000 weniger. Die Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung hat gegenüber Dezember um 104.000 auf 2.071.000 zugenommen, liegt aber um 129.000 unter dem Wert vom Vorjahr. Dass ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, hängt damit zusammen, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben weiter zugenommen und liegen deutlich über Vorjahresniveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 572.000 auf 41,47 Millionen gestiegen. Nach der Hochrechnung der BA lag die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im November bei 29,00 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 721.000 gegenüber dem Vorjahr. Dabei hat die Vollzeitbeschäftigung um 314.000 und die Teilzeitbeschäftigung um 397.000 zugenommen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst in allen Bundesländern und in den meisten Branchen. Arbeitskräftenachfrage Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt auf hohem Niveau. Im Januar belief sich der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auf 452.000, 77.000 mehr als im Vorjahr. Die Nachfrage steigt in fast allen Branchen. Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Elektro, Energie, Metall, Maschinenbau, Logistik und Gesundheit. Der Stellenindex der BA, der BA-X, bildet die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. Von Dezember 2011 auf Januar 2012 hat er um zwei auf 181 Punkte zugelegt. Gegenüber dem Vorjahr liegt er 23 Punkte im Plus. Dieser Pressedienst wird herausgegeben von: Bundesagentur für Arbeit Presseteam Montag, 2. Januar 2012Big or small...![]() Große und Kleine – Unternehmen in Deutschland Die Unternehmenslandschaft in Deutschland wird geprägt durch kleine und mittelständische Unternehmen, die 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland ausmachen. Aber auch die Großunternehmen sind wichtige Akteure in unserem Wirtschaftssystem. Was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Unternehmen? Die Frage ist berechtigt, wird doch fast ebenso häufig von Firmen und Betrieben gesprochen, wenn eigentlich das Unternehmen gemeint ist. Während das Unternehmen oder die Unternehmung im umfassenderen Sinne für die rechtlich-technische Wirtschaftseinheit steht, die Sachgüter und Dienstleistungen herstellt bzw. bereitstellt und verkauft, ist die Firma nur der Name im rechtlichen Sinn, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt. Der Betrieb wiederum bezeichnet das Technisch-Organisatorische, die Produktionsstätte, weswegen ein Unternehmen aus zahlreichen Betrieben bestehen kann. Die deutsche Unternehmenslandschaft Unterschieden wird zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) , wobei auch innerhalb der KMU noch einmal eine Unterteilung vorgenommen werden kann. In Deutschland gilt als KMU bzw. als Mittelständler, wer weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigt und maximal 50 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Die EU zieht die Grenze der KMU hingegen schon bei 250 Beschäftigten. So gut wie alle der in Deutschland operierenden Unternehmen sind klein oder mittelständisch. Diese rund 3,3 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen bieten nahezu acht von zehn Arbeitsplätzen in der freien Wirtschaft an. Ebenfalls acht von zehn Auszubildenden werden im Mittelstand auf ihre späteren Berufe vorbereitet. 95 % aller deutschen Unternehmen weisen nach den jüngsten Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) obendrein die für Familienunternehmen charakteristische Einheit von Eigentum und Leitung auf. Dabei handelt es sich nicht nur um Handwerksbetriebe oder Gemüsehändler. Etwa 1.200 Familienbetriebe sind Großunternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz. Entsprechend sind auch 84 % der Industrieunternehmen eigentümergeführt. Familienunternehmen können sowohl Personengesellschaften als auch Kapitalgesellschaften (überwiegend GmbH und AG) sein. Der Mittelstand ist in Deutschland mehr als nur eine Größenordnung, die sich an der Zahl der Mitarbeiter oder an der Höhe des Umsatzes orientiert. In dem Begriff schwingt sehr viel Qualitatives mit: Tradition, bürgerliche Wertvorstellungen, regionale Verankerung und Innovationsfähigkeit. In der Tat haben die mittelständischen Unternehmen in der Regel eine starke Bindung an den Standort Deutschland und investieren vorzugsweise hierzulande. Donnerstag, 7. April 2011Befristung
Jeder elfte Vertrag hat ein Verfallsdatum
Die Zahl befristeter Arbeitsverträge hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich zugenommen. Rund 2,7 Millionen (8,9%) der insgesamt 30,7 Millionen abhängig Beschäftigten hatten nach Ergebnissen des Mikrozensus 2008 einen Vertrag auf Zeit. Der Anteil befristet Beschäftigter erreichte damit seit 1991 (5,7%) seinen bisherigen Höchststand. Die Angaben beziehen sich auf "Kernerwerbstätige" im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, ohne Auszubildende sowie Schülerinnen, Schüler und Studierende mit Nebenjob. Arbeitsverhältnisse mit befristetem Arbeitsvertrag zählen zu den so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen, ebenso wie Jobs mit einer Arbeitszeit von weniger als 21 Stunden pro Woche, geringfügige Beschäftigungen oder Beschäftigungen bei Zeitarbeitsfirmen. Atypische Beschäftigungsverhältnisse bieten dem Arbeitgeber flexiblere Möglichkeiten des Personaleinsatzes, gehen im Allgemeinen aber einher mit geringerer sozialer Absicherung für den Arbeitnehmer. Die Häufigkeit befristeter Arbeitsverhältnisse wird u. a. auch durch geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen – insbesondere durch das am 1.1.2001 in Kraft getretene Teilzeit- und Befristungsgesetz beeinflusst. Frauen etwas häufiger betroffen als Männer Befristungsquoten nach Geschlecht Befristete Beschäftigung ist nicht gleichmäßig über alle Personen- und Berufsgruppen verteilt. Das Geschlecht spielt allerdings bei der Häufigkeit befristeter Arbeitsverträge nur eine nachgeordnete Rolle. Frauen sind zwar etwas häufiger in befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt (2008: Anteil 9,5%) als Männer (Anteil 8,4%), die Differenz von rund einem Prozentpunkt ist aber mit geringen Schwankungen bereits seit Mitte der 90er Jahre zu beobachten. Nur in der ersten Hälfte der 90er Jahre waren Frauen etwas deutlicher in befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt als Männer. Weniger (Planungs-) Sicherheit für junge Wissenschaftler Befristungsquoten in ausgewählten Berufen Vor allem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland müssen sich in vielen Fällen mit einem zeitlich befristeten Vertrag zufrieden geben. Mehr als ein Drittel der 20 bis unter 30 jährigen mit akademischem Beruf hat einen befristeten Arbeitsvertrag – bei Frauen liegt der Anteil sogar bei rund 40%. Insgesamt liegt die Befristungsrate bei Wissenschaftlern, die etwa 13,9% aller Beschäftigten ausmachen, bei überdurchschnittlichen 11,1%. Jung, ledig, befristet beschäftigt? Insgesamt sind es häufiger die jüngeren Beschäftigten, die sich in befristeten Arbeitsverträgen wiederfinden. So war in der Altersgruppe der 15 bis unter 20 jährigen der Anteil befristet Beschäftigter mit 40,7% am höchsten, und das obwohl Personen in betrieblicher oder schulischer Ausbildung hier gar nicht berücksichtigt wurden. In der Altersgruppe der 20 bis unter 25 jährigen arbeitete gut jeder Vierte mit befristetem Vertrag. Bei Beschäftigten ab etwa dem dreißigsten Lebensjahr geht der Anteil zeitlich begrenzter Beschäftigungen merklich zurück. Trotzdem betrug er für die 30 bis unter 40 jährigen noch 9,3% und bei 40 bis unter 50 jährigen noch 6,1%. Bei den 50 Jahre und älteren arbeiteten schließlich nur noch etwa jeder Zwanzigste (4,7%) mit zeitlich begrenztem Vertrag. Wenn auch an dieser Stelle nicht die Frage beantwortet werden kann, ob die Neigung "den Bund fürs Leben einzugehen" für junge Leute maßgeblich vom Vorliegen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses abhängt, Tatsache ist: Verheiratete Personen arbeiten verglichen mit ledigen Personen gleichen Alters seltener in befristeten Arbeitsverhältnissen. Während von den verheirateten Beschäftigten insgesamt nur 5,8% einen befristeten Vertrag hatten, galt dies für 14,9% der ledigen (Differenz: 9,1 Prozentpunkte). Der Anteil befristet Beschäftigter bei Verheirateten ist in jeder einzelnen ausgewerteten Altersklasse niedriger als bei ledigen Personen gleichen Alters. Vor allem "neue" Branchen bieten Arbeitsverträge auf Zeit an Befristungsquoten nach ausgewählten Wirtschaftsunterbereichen Das Phänomen "Befristung" verteilt sich recht ungleichgewichtig auf einzelne Branchen. Besonders häufig finden sich befristete Jobs in den "neueren" Dienstleistungssparten. Überproportional betroffen sind Beschäftigte im Bereich "Öffentliche und private Dienstleistungen" mit einem Anteil von 13,3%. Auch im Bereich "Grundstückswesen, Vermietung, Dienstleistungen für Unternehmen" ist der Anteil mit 11,3% klar überdurchschnittlich. Hierzu zählen u. a. Personalvermittlung und –überlassung, Vermietung beweglicher Sachen, die Beratungsdienstleistungen, Wach- und Sicherheitsdienste sowie das Gebäudereinigungsgewerbe. In den beiden Bereichen zusammen waren 2008 lediglich ein Drittel (33,0%) aller Beschäftigten tätig, wohingegen beinahe die Hälfte (47,0%) aller befristeten Beschäftigungen in Deutschland auf die betreffenden Branchen entfiel. Ein hoher Anteil befristeter Beschäftigungen findet sich auch in der Land- und Forstwirtschaft, insbesondere wohl aufgrund des saisonalen Arbeitsanfalls zu Erntezeiten (2008: 14,6%, bei einem allerdings nur geringen Anteil an allen befristet Beschäftigten von 2,2%). In den klassischen produzierenden Bereichen aber auch in einigen Dienstleistungsbereichen liegen die Anteile der Arbeitnehmer auf Zeit dagegen unter dem Durchschnittswert von 8,9%. Die wenigsten befristeten Beschäftigten finden sich im Kredit- und Versicherungsgewerbe, der Anteil dort: 3,7%. Ausländer sind häufiger Mitarbeiter auf Zeit Ausländer stehen mit einem Anteil von 13,6% sehr viel häufiger in zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnissen als deutsche Arbeitnehmer (8,5%). Zusätzlich sind sie ohnehin in Branchen überrepräsentiert, in denen Befristungen besonders häufig vorkommen. In den drei Branchen, in denen ausländische Arbeitnehmern am häufigsten tätig sind, nämlich "Bergbau und verarbeitendes Gewerbe" (28,7%), Handel und Gastgewerbe (22,7%) sowie "Öffentliche und private Dienstleistungen" (17,9%) finden sich auch die meisten der befristeten nicht deutschen Beschäftigten wieder (20,3%, 18,6% bzw. 27,8%). Besonders große Abstände (8,4 bzw. 8,5 Prozentpunkte) der Befristungsquote ausländischer gegenüber deutschen Arbeitnehmern finden sich in den Bereichen "Grundstückswesen, Vermietung, Dienstleistungen für Unternehmen" (Befristungsquote für Ausländer: 18,8%) und bei "Öffentlichen und privaten Dienstleistungen" (Befristungsquote für Ausländer: 21,2%). Lediglich im Bereich Bergbau und verarbeitendes Gewerbe (9,7%), dem Baugewerbe (8,6%) und im Bereich Kreditinstitute und Versicherungsgewerbe (7,3%) bleiben für ausländische Arbeitnehmer die Befristungsraten im einstelligen Bereich. Zwei Jahre Probezeit? Zeitverträge werden vorwiegend auf bis zu 24 Monate (einschließlich) begrenzt (85,1%). Am häufigsten ist der Einjahresvertrag (34,1%), aber auch Halbjahres- (18,2%) oder Zweijahresverträge (13,1%) werden häufig unterschrieben. Befristete Beschäftigte nach Vertragsdauer Wer verzichtet schon freiwillig auf eine Festanstellung? So sehr auch Befristungen als Instrument einer flexiblen Personalwirtschaft den Interessen von Arbeitgebern entgegenkommen mögen, entsprechen sie nur selten den Wünschen der Arbeitnehmer. Von den 2,7 Millionen befristet Beschäftigten des Jahres 2008 erklärten nur 2,5%, keine Dauerstellung gewünscht zu haben. Der überwiegende Teil gab an, keine Dauerstellung gefunden zu haben (28,3%) oder nannte "andere Gründe" (42,5%). Für rund jeden Fünften befristet Beschäftigten (20,9%) handelte es sich bei der ausgeübten Tätigkeit um einen zeitlich begrenzten Probearbeitsvertrag. Autor Andreas Grau - Statistisches Bundesamt Mittwoch, 5. August 2009Frauenanteil Führungspositionen![]() Nur jede 25. Frau arbeitet in der ersten Führungsebene Jeder zehnte beschäftigte Mann, aber nur jede 25. Frau arbeitet in der obersten Führungsebene, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In der obersten Führungsebene ist nur jede vierte Führungskraft eine Frau, in der zweiten Ebene jede dritte. Damit haben sich die Zahlen seit 2004 kaum verändert. „Nach wie vor stehen Betriebe meist unter einer männlichen Führung“, schreiben die Autoren der Studie. Selbst in frauendominierten Betrieben mit einem durchschnittlichen Frauenanteil von 84 Prozent besetzen Frauen nur 56 Prozent der Führungspositionen. In den letzten Jahren ist in Deutschland die Erwerbsbeteiligung der Frauen insgesamt, aber auch ihr Anteil an den hochqualifizierten Beschäftigten deutlich gestiegen: 38 Prozent der hochqualifizierten Beschäftigten sind weiblich, und 80 Prozent der Hochschulabsolventinnen sind berufstätig. Dabei konzentriert sich die Beschäftigung der Frauen auf bestimmte Branchen und Betriebe. Fast zwei Drittel aller hochqualifizierten Frauen sind im Dienstleistungssektor tätig, ein weiteres Viertel in der öffentlichen Verwaltung. Auch in den Beschäftigungsformen unterscheiden sich Männer und Frauen deutlich. Fast jede zweite Frau ist in Teilzeit beschäftigt, bei Männern ist es nur knapp jeder zehnte. Einstellungsverhalten der Betriebe festigt vorherrschende Geschlechterstrukturen Je höher der Frauenanteil in einem Betrieb ist, desto häufiger werden dort offene Stellen mit Frauen besetzt. Vor allem der Dienstleistungssektor vergibt Jobs an weibliche Hochqualifizierte, zeigt die IAB-Betriebsbefragung: Auf ihn entfielen im Frühjahr 2008 knapp 80 Prozent aller eingestellten hochqualifizierten Frauen. In männerdominierten Betrieben und Branchen wie dem produzierenden Gewerbe war dagegen der Anteil der eingestellten Frauen sogar geringer als ihr Beschäftigtenanteil. „Über das Einstellungsverhalten der Betriebe wird die geschlechtsspezifische Segregation des Arbeitsmarkts weiter verfestigt“, so die IAB-Studie. Maßnahmen zur Chancengleichheit vor allem in Großbetrieben Sieben Prozent der Betriebe haben betriebliche, tarifliche oder freiwillige Vereinbarungen zur Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen. Meist handelt es sich dabei um Großbetriebe mit 500 oder mehr Beschäftigten, so dass insgesamt ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer in einem Betrieb tätig ist, der sich beim Thema Chancengleichheit engagiert. Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 03.08.2009 Dienstag, 30. Juni 2009Dynamik des Arbeitsmarktes
Jeden Tag beginnen und enden durchschnittlich 30.000 Arbeitsverhältnisse in Deutschland
![]() An jedem Arbeitstag der vergangenen zehn Jahre wurden im Durchschnitt rund 30.000 Arbeitsverhältnisse begonnen und etwa ebenso viele beendet. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt werde häufig unterschätzt, betonen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Auch im Aufschwung würden viele Mitarbeiter entlassen – und in der Krise immer noch Mitarbeiter eingestellt. Die Zahl der Neueinstellungen schwankt im Konjunkturverlauf stärker als die Zahl der beendeten Beschäftigungsverhältnisse, zeigt die IAB-Studie. Ein Grund: In wirtschaftlich schwierigen Situationen kündigen weniger Arbeitnehmer, um eine neue Stelle anzutreten. Obwohl die Zahl der arbeitgeberseitigen Kündigungen steigt, ändert sich die Summe der beendeten Beschäftigungsverhältnisse im Abschwung vergleichsweise wenig. Während einer Boomphase nutzen dagegen viele Beschäftigte die Chancen der guten Arbeitsmarktlage und kündigen von sich aus, um eine bessere Arbeitsstelle anzunehmen. Die Aussicht auf eine Lohnerhöhung oder Verbesserung der Arbeitsplatzsituation lässt dann sowohl die Zahl der freiwilligen Kündigungen als auch der Neueinstellungen steigen. Arbeitnehmer, die von sich aus kündigen, müssen in der Regel ersetzt werden: Es entstehen Einstellungsketten, die zu einem höheren Umschlag auf dem Arbeitsmarkt führen. Die Kehrseite: In der Krise werden somit nicht nur weniger neue Stellen geschaffen, sondern auch weniger bestehende Stellen frei. Insbesondere für Langzeitarbeitslose sinken dem IAB zufolge derzeit die Beschäftigungschancen deutlich. Die Konkurrenz um die knapper werdenden offenen Stellen werde zunehmend härter, und gerade die Chancen für Personen mit geringer Qualifikation oder anderen Beschäftigungshemmnissen würden erheblich abnehmen. Insgesamt sei ein Wiederanstieg der Langzeitarbeitslosigkeit zu erwarten, so das IAB. Dies berge bei einer lang anhaltenden Krise die Gefahr, dass die Sockelarbeitslosigkeit wieder steigt und sich Arbeitslosigkeit verhärtet. Die IAB-Studie steht im Internet unter http://doku.iab.de/kurzber/2009/kb1309.pdf Die IAb Studie ... Ausbildungspakt sichert Chancen![]() Paktpartner sind für die Bundesregierung die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie, Arbeit und Soziales sowie Bildung und Forschung, für die Wirtschaft der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesverband der Deutschen Industrie, der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Bundesverband der freien Berufe. Mit dem Ausbildungspakt verpflichten sich die Partner, in enger Zusammenarbeit mit den Ländern jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Ausbildungsangebot zu machen. Die Wirtschaft setzt sich das verbindliche Ziel, während der Dauer dieses Paktes - im Durchschnitt pro Jahr 60.000 neue Ausbildungsplätze einzuwerben. - jährlich 30.000 neue Ausbildungsbetriebe einzuwerben. - jährlich 40.000 Plätze für betrieblich durchgeführte Einstiegsqualifizierungen bereitzustellen - und eine weiterhin hohe Übernahmequote in betriebliche Ausbildung anzustreben. Ausblick 6. Paktjahr 2009 Im fünften Paktjahr wurden die Pakt-Zusagen erneut deutlich erfüllt und in vielen Bereichen weit übertroffen. Jedem ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen konnte entsprechend der Pakt-Zusage ein Angebot auf Ausbildung gemacht werden. Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind auch positive Signale für das Ausbildungsjahr 2009 erkennbar. Viele Betriebe werden auch im Jahr 2009 konsequent eine vorausschauende Personalplanung betreiben und ihr hohes Ausbildungsengagement fortführen. Rückläufige Schulabgängerzahlen werden zudem entlastend auf den Ausbildungsmarkt wirken. Klar ist aber auch: je länger Deutschland sich in der Rezession befinden wird, desto größer werden die Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt im Jahr 2009 sein. Die Bundesregierung hat vor diesem Hintergrund die Konjunkturpakete I und II verabschiedet, um die Binnennachfrage u. a. mit erheblichen Investitionen der öffentlichen Hand in Zukunftsbereiche wie Bildungsinfrastruktur zu stärken und Impulse für eine rasche Überwindung der Krise zu setzen. Ausbildungspakt sichert Chancen – auch in der Wirtschaftskrise Paktpartner engagieren sich für Stabilität auf dem Ausbildungsmarkt Auch im Jahr 2009 gelten die Zusagen des Ausbildungspakts. Die Paktpartner bekräftigen das Ziel, jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Angebot auf Ausbildung zu machen. Der Ausbildungspakt steht im Jahr 2009 vor zwei besonderen Herausforderungen: Wirtschaftskrise und demografiebedingter Rückgang bei den Bewerbern prägen die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Die Paktpartner werden auch angesichts dieser schwierigen Rahmenbedingungen alles dafür tun, Jugendlichen eine Perspektive für eine Berufsausbildung zu geben, und die Betriebe bestärken, durch Kontinuität in der Berufsausbildung den eigenen Fachkräftenachwuchs dauerhaft zu sichern. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt Die Auswirkungen von Wirtschaftskrise und Demografie auf den Ausbildungsmarkt sind je nach Region und Branche unterschiedlich. Insbesondere in den alten Ländern brechen vielen Betrieben die Aufträge weg. In der Folge ist nicht auszuschließen, dass sie nicht wieder auf dem Niveau der Vorjahre ausbilden. In den neuen Ländern leiden Betriebe und Freiberufler dagegen stärker unter dem demografiebedingten Bewerberrückgang (15,5 Prozent weniger Schulabgänger 2009 als im Vorjahr) und haben zunehmend Probleme, ihre angebotenen Ausbildungsplätze auch zu besetzen. Insgesamt zeigt sich, dass viele Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter engagiert an Ausbildung festhalten. Die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz sind aktuell trotz Krise in der Tendenz so gut wie in den vergangenen Jahren. Denn die Zahl der Bewerber – und auch der „Altbewerber“ – geht bislang stärker zurück als die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze. Dies zeigen die bis jetzt vorliegenden Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA): Die Zahl der Bewerber um Ausbildungsstellen ist im Mai 2009 gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Prozent, die der angebotenen betrieblichen Ausbildungsstellen um 5,4 Prozent zurückgegangen. Damit ist die Bewerber-Stellen-Relation derzeit sogar besser als in den Jahren zuvor. Im Mai 2009 lag die Zahl der bis dahin neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei Industrie, Dienstleistungen und Handel um 5,7 Prozent und im Handwerk um 9,8 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. In den nächsten Monaten intensivieren die Paktpartner ihre gemeinsamen Anstrengungen zur Umsetzung ihrer Ziele. Die Integration der Jugendlichen in betriebliche Berufsausbildung hat dabei Vorrang. Zudem gibt es noch ein Potenzial an 40.000 von der Wirtschaft zugesagten Plätzen für betriebliche Einstiegsqualifizierungen (EQ), die sich in den letzten Jahren als erfolgreiche Brücke in Ausbildung erwiesen haben. Die BA kann bis zu 45.000 benachteiligte Jugendliche durch eine außerbetriebliche Berufsausbildung unterstützen. Auch Bundesregierung und Länder setzen ihre entsprechenden Förderprogramme zur außerbetrieblichen Berufsausbildung fort. Mehr Transparenz über unbesetzte Ausbildungsstellen Die Paktpartner ermutigen die Jugendlichen, sich intensiv um betriebliche Ausbildungsplätze zu bewerben. Es gibt aktuell noch viele unbesetzte Lehrstellen, gerade in den neuen Bundesländern, auf die Kammern, Verbände und Agenturen für Arbeit verstärkt hinweisen. Die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern werden in sogenannten Wochen der Ausbildungschance offene Ausbildungsplätze intensiv bewerben und dadurch die Transparenz über unbesetzte Lehrstellen verbessern. Kurzarbeit und Ausbildung Auch Ausbildungsbetriebe sind von Kurzarbeit betroffen. Seitens kurzarbeitender Betriebe muss alles getan werden, um die Berufsausbildung ohne Qualitäts- und Zeitverlust fortzusetzen. Kammern und Agenturen für Arbeit sowie Verbände beraten und unterstützen die Unternehmen dabei. Viele Betriebe gehen mit gutem Beispiel voran und halten die Ausbildung aufrecht, indem sie beispielsweise Auszubildende in nicht betroffene Abteilungen umsetzen, den Betrieb der Lehrwerkstätten fortführen, die Reihenfolge der Ausbildungsabschnitte anpassen oder theoretische Schulungen vorziehen. Auch eine Fortführung als Verbundausbildung oder die Nutzung überbetrieblicher Ausbildungskapazitäten sowie die gegenseitige Unterstützung betroffener Betriebe können eine Lösung darstellen. Unterstützung von Auszubildenden aus insolventen Betrieben Die Paktpartner setzen sich verstärkt dafür ein, dass Auszubildende aus insolventen Betrieben ihre Ausbildung fortsetzen können. Erste Ansprechpartner für die Jugendlichen sind die Kammern und die Agenturen für Arbeit. Unterstützend greifen hierbei Länderprogramme und das Arbeitsförderungsrecht, insbesondere der Ausbildungsbonus für Auszubildende aus Insolvenzbetrieben. Anmerkung: Die Partner des Nationalen Ausbildungspakts haben heute bei ihrer Sitzung auch mit dem KMK-Präsidenten und drei weiteren Kultusministern die Themen „Ausbildungsreife / Berufsorientierung“ und „Doppelte Abiturjahrgänge“ beraten. Auf diese Beratungen beziehen sich die beiden folgenden Abschnitte dieser Presseinformation. Verbesserung der Ausbildungsreife und der Berufsorientierung Zu viele Jugendliche sind nach Abschluss der allgemein bildenden Schule nicht in der Lage, eine Berufsausbildung zu beginnen und abzuschließen. Diese Aufgabe können die Paktpartner nicht alleine lösen. Daher haben sich die Paktpartner, die Bundesagentur für Arbeit und die Integrationsbeauftragte mit der Kultusministerkonferenz in einer gemeinsamen Erklärung zur Ausbildungsreife und Berufsorientierung darauf verständigt, verstärkt gemeinsam zu handeln und im Ausbildungspakt regelmäßig über Fortschritte zu berichten. Doppelte Abiturjahrgänge In den kommenden Jahren werden aufgrund der Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien von 9 auf 8 Jahre doppelte Abiturjahrgänge die Schule verlassen. Dies wird in den einzelnen Ländern versetzt geschehen, bundesweit werden die höchsten Absolventenzahlen bei diesem Schulabschluss in den Jahren 2011 bis 2013 zu erwarten sein. Mit Blick auf den demografischen Wandel liegt in den doppelten Abiturjahrgängen die Chance, mehr junge Menschen auszubilden sowie auch für ein Hochschulstudium zu gewinnen und damit insgesamt den Fachkräfte- und akademischen Nachwuchs zu verstärken. Die Paktpartner und die Länder werden alles dafür tun, dass diese Chancen genutzt werden und die Aussichten der Jugendlichen, die in diesen Jahren die Schule verlassen oder bereits länger einen Ausbildungsplatz suchen, so gut wie in den vorangegangenen Jahren sind. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss, benachteiligte Jugendliche und „Altbewerber“. Ouellen: Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Montag, 2. Februar 2009Arbeitsmarktentwicklung 01/2009Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Januar 2009 "Der konjunkturelle Abschwung erreicht nun auch den Arbeitsmarkt. Die drei wichtigsten Indikatoren des Arbeitsmarktes entwickelten sich negativ: Die Arbeitslosigkeit stieg, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm erstmals ab und die Arbeitskräftenachfrage sinkt mittlerweile kräftig.", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Arbeitslosenzahl im Januar: +387.000 auf 3.489.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -170.000 Arbeitslosenquote im Januar: +0,9 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent Die Arbeitslosigkeit hat sich von Dezember 2008 auf Januar 2009 um 387.000 auf 3.489.000 erhöht (West: +248.000 auf 2.306.000; Ost: +139.000 auf 1.182.000). Im Januar ist eine beträchtliche Zunahme der Arbeitslosigkeit - allein schon aus jahreszeitlichen Gründen - üblich. Der aktuelle Anstieg war allerdings deutlich stärker als in den vergangenen beiden Jahren, seit Einführung des Saison-Kurzarbeitergeldes zur Abfederung der so genannten Winter-Arbeitslosigkeit. Im aktuellen Anstieg der Arbeitslosigkeit widerspiegelt sich sowohl die relativ kalte Witterung als auch der wirtschaftliche Abschwung. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für Januar erneut eine Zunahme, und zwar um 56.000. Diese entfiel auf beide Rechtskreise. Ausschlaggebend waren erheblich mehr Zugänge in Arbeitslosigkeit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im Januar 170.000 weniger Arbeitslose gezählt. Dieser Rückgang erklärt sich noch mit den saisonbereinigten Abnahmen der Arbeitslosigkeit, die bis zum Oktober 2008 reichten und vor allem von dem Aufbau der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung getragen waren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Dezember saisonbereinigt um 10.000 gesunken. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach Daten der Bundesagentur für Arbeit, die bis November reichen, saisonbereinigt um ebenfalls 10.000 abgenommen. Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von November auf Dezember um 254.000 auf 40,58 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr hat die Erwerbstätigkeit um 353.000 zugenommen; der Vorjahresabstand wird also zunehmend kleiner. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im November nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit bei 27,91 Millionen, gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 442.000. Dabei entfällt mehr als die Hälfte des Beschäftigungsplus auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen. Die anderen Formen der Erwerbstätigkeit haben sich im Vorjahresvergleich uneinheitlich verändert: Während die Zahl der Selbständigen zunahm, ist die Zahl der Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung und die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten zurückgegangen. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Dezember auf 3,25 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 7,4 Prozent. Die Zahlung von Kurzarbeitergeld soll Arbeitnehmern ihre Arbeitsplätze und Betrieben ihre eingearbeiteten Mitarbeiter erhalten und damit Arbeitslosigkeit vermieden werden. Vor Beginn der Kurzarbeit müssen die Betriebe eine Anzeige über den Arbeitszeitausfall erstatten. Diese Anzeigen sind als potenzielle Zugänge in die Kurzarbeit zu interpretieren. Im Dezember gingen Anzeigen für 404.000 Kurzarbeiter ein, darunter 295.000 für konjunkturelles Kurzarbeitergeld. Im Vergleich zum Vormonat war das ein Anstieg um 240.000 (konjunkturelles Kurzarbeitergeld + 158.000) und im Vergleich zum Vorjahr um 302.000 angezeigte Kurzarbeiter (konjunkturelles Kurzarbeitergeld + 286.000). Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Kurzarbeiter in den nächsten Monaten infolge der konjunkturellen Abkühlung deutlich erhöhen wird. Das gemeldete Stellenangebot insgesamt und darunter auch die ungeförderten Stellen für "normale" sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln, haben im Januar saisonbereinigt um 10.000 bzw. 11.000 abgenommen. Nicht saisonbereinigt verringerte sich der gesamte Stellenbestand von Dezember auf Januar um 18.000 auf 485.000. Von diesen Stellen waren 90 Prozent sofort zu besetzen. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Bestand um 43.000 abgenommen. Von allen gemeldeten Stellen entfielen 277.000 auf ungeförderte Stellen für "normale" sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Das waren 23.000 weniger als vor einem Monat und 42.000 weniger als vor einem Jahr. Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 29. Januar 2009 _________________________________________________________________________ Mittwoch, 7. Januar 2009Arbeitsmarktentwicklung 12/2008Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Dezember und im Jahr 2008 Das Jahr 2008 war eines der besten Jahre für den Arbeitsmarkt. Allerdings zeigen die Dezember-Daten, dass die Wirtschaftskrise den Arbeitsmarkt erreicht hat. Entsprechend gedämpft ist auch unser Optimismus für das Jahr 2009, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Arbeitslosenzahl im Dezember: +114.000 auf 3.102.000 Arbeitslosenquote im Dezember: +0,3 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent Arbeitslosenzahl im Jahr 2008 3.268.000 Arbeitslosenquote im Jahr 2008 7,8 Prozent Die Arbeitslosigkeit hat sich von November auf Dezember um 114.000 auf 3.102.000 erhöht (West: +74.000 auf 2.059.000; Ost +40.000 auf 1.043.000). Der Anstieg war deutlich stärker als im Durchschnitt der letzten drei Jahre (+38.000). Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den Dezember eine Zunahme von 18.000. Die positive Grundtendenz, die bereits in den letzten Monaten an Schwung verloren hatte, setzte sich somit nicht mehr fort. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 304.000 Arbeitslose weniger. Der Rückgang beruht vor allem auf dem Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, aber auch auf den Arbeitsmarktreformen und auf einem rückläufigen Arbeitskräfteangebot. Die Zahl der Erwerbstätigen im Inland ist im November nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes saisonbereinigt um 23.000 gestiegen. Nicht saisonbereinigt ist sie von Oktober auf November leicht um 4.000 auf 40,89 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Erwerbstätigkeit um 483.000 erhöht. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Oktober nach der Hochrechnung der BA bei 28,02 Millionen; das ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 511.000. Der größte Teil des Zuwachses entfällt auf Vollzeitstellen. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den November auf 2,98 Mio, die Erwerbslosenquote auf 6,8 Prozent. Durch die Zahlung von Kurzarbeitergeld sollen den Arbeitnehmern ihre Arbeitsplätze und den Betrieben ihre eingearbeiteten Mitarbeiter erhalten und damit Arbeitslosigkeit vermieden werden. Vor Beginn der Kurzarbeit müssen die Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitszeitausfall erstatten. Die Anzeigen sind als potenzielle Zugänge in die Kurzarbeit zu interpretieren. Im November lagen Anzeigen für 164.000 Kurzarbeiter vor. Im Vergleich zum Vormonat war das ein Anstieg um 107.000 und im Vergleich zum Vorjahr um 125.000 angezeigte Kurzarbeiter. Rechnet man die Anzeigen der saisonal geprägten Bau- und Landwirtschaft heraus, kommt man auf 138.000 angezeigte Kurzarbeiter; 87.000 mehr als im Vormonat und 126.000 mehr als vor einem Jahr. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Kurzarbeiter in den nächsten Monaten kräftig erhöhen wird. Das gemeldete Stellenangebot hat im Dezember saisonbereinigt um 9.000 abgenommen. Nicht saisonbereinigt gab es im Dezember 503.000 Stellen; 42.000 weniger als vor einem Jahr. Neben den gemeldeten Stellen kennt die BA noch zusätzliche Stellen, und zwar 9.000 aus der privaten Arbeitsvermittlung, 216.000 aus ihrer Job-Börse und 150.000 aus dem Job-Roboter. Nach Untersuchungen des IAB kennt die Bundesagentur für Arbeit einen größer werdenden Teil des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots und kann darauf Bewerber vermitteln - teilweise aber erst nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber. Der Arbeitsmarkt hat 2008 noch von der guten Konjunktur profitiert. Der kräftige Beschäftigungsaufbau und ein leicht sinkendes Kräfteangebot haben die Arbeitslosigkeit 2008 weiter deutlich sinken lassen. Arbeitslosenzahl und quote lagen unter dem letzten Tiefstand von 2001. Im Jahresdurchschnitt 2008 waren bundesweit 3.268.000 Menschen arbeitslos, 508.000 weniger als im Vorjahr (West: -341.000 auf 2.145.000; Ost: -167.000 auf 1.123.000). Hierbei muss berücksichtigt werden, dass die Arbeitslosigkeit 2008 durch das Auslaufen der vorruhestandsähnlichen Regelungen belastet wurde. Die Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik lag mit 1,01 Millionen etwas unter dem Vorjahresniveau. Von den Arbeitslosen wurden jahresdurchschnittlich 1.011.000 oder 31 Prozent im Rechtskreis SGB III von einer Agentur für Arbeit und 2.257.000 oder 69 Prozent im Rechtskreis SGB II von einem Träger der Grundsicherung betreut. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III um 243.000 und im Rechtskreis SGB II um 266.000 verringert. Die Anteile an den Arbeitslosen haben sich um 2 Prozentpunkte hin zum Rechtskreis SGB II verschoben. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, belief sich im Jahresdurchschnitt 2008 auf 7,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sank sie um 1,2 Prozentpunkte. In Ostdeutschland war sie auch 2008 mit 13,1 Prozent nach wie vor mehr als doppelt so groß wie in Westdeutschland mit 6,4 Prozent. Bundesagentur für Arbeit Presseteam Dienstag, 2. Dezember 2008Arbeitsmarktentwicklung 11/2008Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im November 2008 "Der Arbeitsmarkt ist noch stabil. Dies zeigen die aktuellen Zahlen: die Arbeitslosigkeit ist im November weiter gesunken. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm zu. Und die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern befindet sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass der wirtschaftliche Abschwung den Arbeitsmarkt bald erfassen wird.", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Arbeitslosenzahl im November: -8.000 auf 2.988.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -390.000 Arbeitslosenquote im November: -0,1 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent Die Arbeitslosigkeit hat sich von Oktober auf November im Zuge der auslaufenden Herbstbelebung um 8.000 oder 0,3 Prozent auf 2.988.000 verringert (West: -5.000 auf 1.985.000; Ost: -4.000 auf 1.003.000). Der absolute und relative Rückgang war deutlich schwächer als im Durchschnitt der letzten drei Jahre (-56.000 oder -1.4 Prozent). Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den November einen Rückgang von 10.000. Damit setzt sich die bisherige Entwicklung im aktuellen Monat zwar fort, der Rückgang schwächt sich allerdings zunehmend ab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im November 390.000 oder 12 Prozent weniger Arbeitslose gezählt. Mittlerweile ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Rechtkreis SGB II - absolut und relativ gesehen - größer als im Rechtskreis SGB III. Der anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit erklärt sich vor allem mit dem konjunkturbedingten Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Geholfen haben außerdem die Arbeitsmarktreformen sowie ein rückläufiges Arbeitskräfteangebot. Bei der Interpretation der aktuellen Entwicklung muss auch berücksichtigt werden, dass Ende 2007 vorruhestandsähnliche Regelungen ausgelaufen sind, die die Arbeitslosigkeit reduziert haben. Personen, die früher diese Regelungen in Anspruch genommen hätten, werden nun als Arbeitslose gezählt. Im bisherigen Jahresverlauf dürfte das die Arbeitslosigkeit monatlich in der Größenordnung von 10.000 erhöht haben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Oktober saisonbereinigt um 37.000 gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach Daten der Bundesagentur für Arbeit, die bis September reichen, saisonbereinigt um 51.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Zuge der Herbstbelebung von September auf Oktober um 188.000 auf 40,91 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr hat die Erwerbstätigkeit um 518.000 zugenommen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im September nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit bei 28,00 Millionen, gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 578.000. Dabei entfallen knapp zwei Drittel des Beschäftigungsplus auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen. Die anderen Formen der Erwerbstätigkeit haben sich im Vorjahresvergleich nur wenig verändert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Oktober auf 2,69 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 6,2 Prozent. Die Zahlung von Kurzarbeitergeld soll Arbeitnehmern ihre Arbeitsplätze und Betrieben ihre eingearbeiteten Mitarbeiter erhalten und damit Arbeitslosigkeit vermieden werden. Vor Beginn der Kurzarbeit müssen die Betriebe eine Anzeige über den Arbeitszeitausfall erstatten. Diese Anzeigen sind als potenzielle Zugänge in die Kurzarbeit zu interpretieren. Im Oktober lagen Anzeigen für 57.000 Kurzarbeiter vor. Im Vergleich zum Vormonat war das ein Anstieg um 30.000 und im Vergleich zum Vorjahr um 42.000 angezeigte Kurzarbeiter. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Kurzarbeiter in den nächsten Monaten infolge der konjunkturellen Abkühlung deutlich erhöhen wird. Das gemeldete Stellenangebot insgesamt und darunter auch die ungeförderten Stellen für "normale" sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln, haben im November saisonbereinigt um 4.000 bzw. 3.000 abgenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Monate hat es praktisch keine Veränderungen gegeben. Nicht saisonbereinigt verringerte sich der gesamte Stellenbestand von Oktober auf November um 32.000 auf 539.000. Von diesen Stellen waren 91 Prozent sofort zu besetzen. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Bestand um 38.000 abgenommen. Von allen gemeldeten Stellen entfielen 337.000 auf ungeförderte Stellen für "normale" sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Das waren 25.000 weniger als vor einem Monat und 22.000 weniger als vor einem Jahr. Der Stellenbestand schlägt sich relativ schnell um. Dabei sind besonders die Veränderungen der Stellenzugänge von ungeförderten Stellen für "normale" sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ein Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe. Sie belegen eine weiterhin hohe Nachfrage nach Arbeitskräften. So wurden im November 130.000 derartige Stellen neu gemeldet. Im Vormonatsvergleich errechnet sich ein saisonbereinigter Rückgang von 8.000. Gegenüber dem Vorjahr gingen 16.000 weniger Stellen ein. Die neu gemeldeten Stellen für ungeförderte "normale" sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse waren im November zu 51 Prozent sofort zu besetzen. Ouelle: Bundesagentur für Arbeit Presseteam Montag, 17. November 2008Job-Domino : laid off![]() ![]() ![]() Zehntausende Banker haben weltweit ihren Job bereits verloren. Ein Ende ist nicht abzusehen. Das nachfolgende Listing stellt nur einen Auszug der bereits vorgenommenen oder gelanten Entlassungen der grössten Finanzinstitute und Banken dar, die tätsächliche Zahl wird nach Expertenschätzungen auf bis zu 150000 Arbeitsplaätze angenommen, Ende ungewiss - sollten sich die Märkte nicht stabilisieren, ist ein Ende der Stellenstreichungen nicht abzusehen. COMMERZBANK will nach der Übernahme der Dresdner Bank 9000 Jobs abbauen, davon 2500 außerhalb Deutschlands. WESTLB : bis 2010 bis zu 1500 von etwa 6000 Stellen wegfallen. BANK OF AMERICA will nach der Übernahme des Hypothekenfinanzierers Countrywide Financial 7500 Jobs abbauen. BARCLAYS plant die Streichung von rund 3000 Stellen. BAYERNLB will 300 bis 350 Stellen streichen CITIGROUP hat in diesem Jahr im Zuge des Sparprogramms bereits 23.000 Arbeitsplätze gestrichen, weitere 50.000 folgen, siehe Bericht oben. CREDIT SUISSE hat 1500 Arbeitsplätze abgebaut, weitere 500 sollen hinzukommen. FIDELITY hat 2600 Jobs abgebaut. FIRST AMERICAN 3000 Stellen gestrichen. GOLDMAN SACHS will 3300 Arbeitsplätze abbauen. HSBC HOLDINGS will im Investmentbanking 1100 Stellen eliminieren. HSH NORDBANK will 750 ihrer weltweit 4300 Arbeitsplätze abbauen, in erster Linie in Deutschland JPMORGAN CHASE & CO will im Investmentbanking in Europa jede zehnte Stelle streichen. Weltweit beschäftigt die US-Bank mehr als 180.000 Mitarbeiter, davon 25.000 im Investmentbanking. LEHMAN BROTHERS beschäftigt 26.000 Mitarbeitern und hat Gläubigerschutz nach US-Insolvenzrecht angemeldet. Rund 10.000 Banker in Nordamerika können nach der Übernahme durch Barclays zumindest bis Jahresende arbeiten. MERRILL LYNCH hat den Abbau von 4200 Stellen angekündigt. MORGAN STANLEY : Die US-Investmentbank hat bereits von 4800 Jobs abgebaut. NATIONAL CITY : Die US-Bank will über drei Jahre 4000 Arbeitsplätze streichen. UBS hat bereits 7000 Stellen gestrichen, weitere 2000 sollen hinzukommen. Die Schweizer Bank will die Zahl der Mitarbeiter insgesamt um mehr als zehn Prozent auf unter 80.000 drücken. UNICREDIT: Die HVB-Mutter will 9000 der insgesamt 100.000 Stellen streichen, vor allem in Deutschland, Österreich und Italien. WACHOVIA: Die US-Bank will 6500 Arbeitsplätze abbauen.
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