KategorienAktuelle EinträgeTopJob Today
Freitag, Mai 11 2012 Arbeitsmarktentwicklung 04/2012 Donnerstag, Mai 3 2012 Big or small... Montag, Januar 2 2012 ...auf diese Fragen vorbereitet??? Montag, Dezember 19 2011 Tabus des Anschreibens: zu lang, zu kurz oder zu schwülstig Montag, Dezember 19 2011 Deutschlands beste Sekretärin Donnerstag, April 28 2011 Befristung Donnerstag, April 7 2011 Teil 10: Bewerbungstraining Dienstag, März 29 2011 Teil 9: Bewerbungstraining Montag, März 28 2011 Teil 8: Bewerbungstraining Freitag, März 25 2011 Blog abonnierenMessetermineTranslate |
Freitag, 25. August 2006Produktivität: Arbeitszeitstudie...
Weltweite Produktivitätsstudie 2006: Mehr als 30 Prozent der Arbeitszeit werden verschwendet
Frankfurt, 21.07.06 - Rund 30 Prozent der in den Unternehmen weltweit geleisteten Arbeitszeit werden verschwendet. Dies zeigt die 6. Globale Produktivitätsstudie der Unternehmensberatung Proudfoot Consulting. Die Effizienz der Weltwirtschaft stieg gegenüber 2003 nur um 2,3 Prozentpunkte. Deutschland hinkt dem weltweiten Durchschnitt etwas hinterher. Jeder Mitarbeiter in den deutschen Unternehmen verschwendet 32,5 Arbeitstage pro Jahr. Der Gesamtschaden für die Unternehmen beträgt über 170 Milliarden Euro, das entspricht 7,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Geringfügige Verbesserung Der Studie zufolge ist von 2003 auf 2005 die Arbeitsproduktivität weltweit um 2,3 Prozentpunkte auf 69,8 Prozent gestiegen. In Deutschland liegt der Wert bei 68,1 Prozent. Das heißt: In fast einem Drittel der Zeit sind die Mitarbeiter mit unproduktiven Tätigkeiten befasst. Die Zahlen in Deutschland haben sich gegenüber 2003 immerhin um 6,8 Prozentpunkte verbessert. Dr. Jochen Vogel, Leiter des Proudfoot-Geschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, gibt aber noch keine Entwarnung: "Es gibt eine neue Generation von Managern in den Unternehmen. Sie setzen im operativen Bereich an, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Aber 32,5 verschwendete Arbeitstage pro Mitarbeiter im Jahr sind noch immer viel zu viel." Gehe man von den durchschnittlichen Lohnkosten in der Fertigung aus, sei den deutschen Unternehmen ein Gesamtschaden von rund 170 Milliarden Euro durch verschwendete Arbeitszeit entstanden. "Ineffizienz senkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Nur durch hohe Produktivität können sie im Wettbewerb mit den Billiglohn-Ländern erfolgreich sein. Fällt dieser Vorteil weg, ist die Abwanderung der Arbeitsplätze aus Deutschland die Folge", analysiert Vogel. Führungskräfte sind optimistisch Trotz der bisher spärlichen Fortschritte bei der Steigerung der Produktivität sind die Führungskräfte weltweit für 2006 unverändert optimistisch: Rund 73 Prozent sagen für ihr Unternehmen steigende Produktivität voraus. In Deutschland rechnen sogar 86 Prozent mit einer Verbesserung. Die Studie zeigt aber auch, dass die Einschätzung der Führungskräfte nicht immer mit der tatsächlichen Entwicklung einher geht. 2005 sahen 83 Prozent der Befragten in Frankreich eine Steigerung der Produktivität in ihren Unternehmen, tatsächlich sank die Produktivität um 5 Prozentpunkte. Manager haben zu wenig Zeit zum Führen Die Studie beleuchtet auch die Gründe für verschwendete Arbeitszeit. Während die befragten Führungskräfte schlechte interne Kommunikation am häufigsten nennen, zeichnen Analysen von Proudfoot Consulting ein differenzierteres Bild. In 38 Prozent der Fälle ist es die mangelnde Führung durch die Manager, die zur Ineffizienz führt. Jochen Vogel führt dazu aus: "Die Manager haben zu wenig Zeit, sich um die eigentlichen Führungsaufgaben zu kümmern. Sie erledigen zu viele Arbeiten selbst, anstatt sie zu delegieren. Und sie gehen zu selten in den Betrieb und sprechen mit den Mitarbeitern." An zweiter Stelle der Ursachen für Unproduktivität nennt die Studie unzureichende Planung und Erfolgskontrolle. In diesem Punkt hat sich der Studie zufolge einiges getan. Der Anteil sank von 46 auf 28 Prozent der Nennungen. Den Grund dafür sieht Vogel in verbesserten Managementmethoden. Individuelle Zielvorgaben und Ergebniskontrolle seien in vielen Unternehmen etablierte Elemente der Führungskultur. "Die Betrachtung der Produktivitätshemmer zeigt, dass es nicht um Investitionen in Maschinen oder Offshoring geht, wenn Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern wollen", so Vogel. "Die Unternehmen müssen mit den Führungskräften und Mitarbeitern arbeiten. Sie zu motivieren, sie beim Führen und beim Organisieren der Prozesse zu unterstützen, ist der richtige Ansatzpunkt. Es ist leichter und weniger riskant, ein Werk in Deutschland in 12 Monaten um 20 Prozent produktiver zu machen, als die Produktion nach Osteuropa oder Asien zu verlagern." Zum Studiendesign Dieser Studie liegen die Ergebnisse zugrunde, die Berater von Proudfoot Consulting in 235 Unternehmen in 30 Ländern bei rund 1900 Analysen gesammelt haben. Insgesamt fließen mehr als 13.300 Stunden der Analyse in mittleren und großen Unternehmen in die Studie ein. Eine weitere Säule der Studie ist die Führungskräfteumfrage, an der sich im April 2006 819 Führungskräfte aus 18 Ländern beteiligten. Proudfoot Consulting ist ein internationales Beratungsunternehmen, das sich auf die nachhaltige Steigerung der Produktivität und Verkaufseffizienz in Unternehmen spezialisiert hat. Die Berater von Proudfoot Consulting haben in den vergangenen Jahren erfolgreich zahlreiche Projekte umgesetzt, die zu einer deutlichen und klar messbaren Verbesserung der Betriebsergebnisse geführt haben. Das Unternehmen ist Teil der börsennotierten Management Consulting Group PLC, die unter dem Namen Proudfoot Consulting in Europa, den USA, Südafrika, Australien/Pacific und China/Asia tätig ist. Die vollständige Studie als PDF und weitere Informationen erhalten Sie bei: wbpr Public Relations Stephan Eichenseher E-Mail: stephan.eichenseher@wbpr.de Weitere Informationen... http://www.proudfoot.de/ Donnerstag, 24. August 2006Haushaltsüberschuss der BA 2006 ..
Haushaltsüberschuss der BA 2006 voraussichtlich bei 8,8 bis 9,6 Milliarden Euro
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird in diesem Haushaltsjahr voraussichtlich einen Überschuss von 8,8 bis 9,6 Milliarden Euro erwirtschaften. Das gab Finanzvorstand Raimund Becker heute in Nürnberg bekannt. Bislang war die BA von einem Überschuss von 4,5 Milliarden Euro ausgegangen. Becker führte den aktuellen Stand vor allem auf zwei Faktoren zurück: "Gründe für diese erfreuliche Entwicklung sind weitere Erträge der Reformen der BA und die Konjunktur, die sich im Jahresverlauf unerwartet verbessert hat." Im laufenden Jahr rechnet die BA mit Einnahmen in Höhe von rund 54,7 Milliarden Euro. Hierbei schlagen besonders höhere Beitragseinnahmen von fast einer Milliarde Euro zu Buche. Diese Mehreinnahmen resultieren vor allem aus der Zunahme der Zahl der zur BA beitragspflichtigen Beschäftigten. Ebenso liegen die Pro-Kopf-Beiträge der Versicherten etwas höher als erwartet. Die Ausgaben werden sich 2006 voraussichtlich auf 45,1 bis 45,9 Milliarden Euro belaufen. So fallen insbesondere konjunktursensible Leistungen deutlich niedriger aus als veranschlagt. Die Ausgaben für das Arbeitslosengeld werden bis zum Jahresende drei Milliarden Euro unter dem Planwert liegen, vor allem weil weniger Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz verlieren oder bereits vor Eintritt der Arbeitslosigkeit eine neue Beschäftigung finden. Zudem ist die Zahl derer, die nach Auslaufen der Arbeitslosengeld-Ansprüche ins Arbeitslosengeld II wechseln, beträchtlich geringer als ursprünglich befürchtet. Hier wirkt zusätzlich zur Konjunktur die Steuerung der BA, die darauf ausgerichtet ist, Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden. Auch die dritte Rate des Aussteuerungsbetrages, die im August für derartige Übertrittsfälle zu entrichten war, fiel mit 830 Millionen Euro erneut geringer aus als geplant, und zwar um 500 Millionen Euro. Der Aussteuerungsbetrag wird in diesem Jahr weniger als vier Milliarden Euro ausmachen. Geplant waren 5,3 Milliarden. "Das zeigt, dass der wirtschaftliche Erfolg der BA völlig unabhängig von der Entwicklung beim Arbeitslosengeld II ist. Wir sparen nicht auf Kosten von Hartz IV, sonst wären wesentlich mehr Menschen vom Arbeitslosengeld ins Arbeitslosengeld II gerutscht, und wir hätten einen höheren Aussteuerungsbetrag zahlen müssen", sagte Becker. Der Überschuss wird benötigt, um den Anteil der BA an der vom Gesetzgeber beschlossenen Beitragssatzsenkung zu finanzieren. Der im Vergleich zur letzten Projektion höhere Überschuss schafft darüber hinaus weiteren Gestaltungsspielraum. "Wie dieser Spielraum genutzt wird, ist eine Entscheidung der Interessenvertreter der Beitragszahler und des Gesetzgebers", sagte Becker. Dieser Pressedienst wird herausgegeben von: Bundesagentur für Arbeit Presseteam www.arbeitsagentur.de Donnerstag, 17. August 2006Stellenabbau bei Arag
Arag plant drastischen Stellenabbau
Der Düsseldorfer Versicherungskonzern Arag will nach FTD-Informationen erneut Arbeitsplätze abbauen. Mehrere Hundert Jobs sollen dabei wegfallen. Von den 1224 Vollzeitarbeitsplätzen bei der Arag Rechtsschutz AG will Konzernchef und Inhaber Paul-Otto Faßbender bis Ende 2007 insgesamt 300 streichen. Das entspricht etwa 330 Mitarbeitern. Am Hauptsitz in Düsseldorf sollen 150 von 1100 Stellen wegfallen. Die zehn Außenbüros will der Konzern schließen. Die Maßnahmen sollen die Kosten ab 2008 um 18 Millionen Euro jährlich senken. Insgesamt hat die Arag heute 3421 Vollzeitstellen. In den letzten drei Jahren hat das Unternehmen bereits 843 Stellen abgebaut. Ein Unternehmenssprecher bestätigte die Planungen und sagte, man habe Gespräche mit den Betriebsräten aufgenommen. Er begründete den Schritt mit hohen Überkapazitäten durch einen sinkenden Marktanteil in Deutschland, höheren Schadenaufwendungen durch das Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwälte und intensiver Konkurrenz unter den Versicherern. Die Arag-Gruppe ist zu 100 Prozent in Familienbesitz und hat 2005 einen Gewinn von 34 Millionen Euro erzielt. Financial Times Deutschland Mittwoch, 16. August 2006200 neue Arbeitsplätze in Deutschland
Microsoft: 200 neue Arbeitsplätze in Deutschland
Microsoft Deutschland wird im laufenden Geschäftsjahr, also bis zum 30. Juni 2007, 200 neue Mitarbeiter einstellen. Vor allem in der deutschen Hauptgeschäftsstelle in Unterschleißheim bei München sowie an den Standorten Bad Homburg, Berlin, Hamburg, Neuss und Aachen (Sitz des europäischen Innovationszentrum) soll die Belegschaft des Konzerns wachsen. Microsoft sucht Spezialisten für die Abeilungen Vertrieb und Services sowie für den Relaunch des Portals MSN zum 1. Januar 2007 gesucht. Zudem stellt das Unternehmen Hochschulabsolventen für das eigene Trainee-Programm ein. Im Rahmen des Karrierenetzwerkes "SmartStart" bildet Microsoft ferner Universitäts- und Fachhochschul-Abgänger für bei Partnerunternehmen aus - mit dem Ziel diese Mitarbeiter später selbst zu übernehmen. Bereits in dem am 30. Juni 2006 beendeten Geschäftsjahr hat Microsoft 160 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen, eine Frucht des zweistelligen Umsatzwachstums. Zwar nen der Konzern explizit keine Zahlen für Deutschland, doch mach schätzt den Jahresumsatz der Redmonder hier zu Lande auf zwei Milliarden Euro. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in Deutschland 2.000 Mitarbeiter. Die derzeit über 2.000 deutschen Mitarbeiter sollen bis Ende Juni 2007 nochmals 200 neue Kollegen vorrangig in den Bereichen Vertrieb und Services bekommen. Im Zusammenhang mit dem Relaunch des Portals MSN (www.msn.de) Das European Microsoft Innovation Center) in Aachen möchte IT-Wissenschaftler und Softwareentwickler für verschiedene Forschungsprojekte einstellen. Für das zweijährige globale Trainee-Programm MACH (Microsoft Academy for University Hires) werden hoch qualifizierte Absolventen der Wirtschaftswissenschaft und Informatik zum 1. Januar 2007 gesucht. Teile ihrer Ausbildungszeit verbringen die Trainees auch in der Microsoft-Unternehmenszentrale in den USA sowie an verschiedenen europäischen Standorten. Freitag, 4. August 2006AOL streicht 500 Stellen
AOL will ein Viertel seiner Stellen abbauen
Der Online-Dienst AOL will in den kommenden sechs Monaten weltweit jede vierte Stelle streichen. Innerhalb dieses Zeitraums würden "wahrscheinlich" rund 5.000 Angestellte das Unternehmen verlassen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag in New York. Am Vortag hatte AOL eine Preisoffensive angekündigt, um im Konkurrenzkampf mit Yahoo und Google besser bestehen zu können. Derzeit beschäftigt AOL weltweit rund 19.000 Menschen, die meisten von ihnen in den USA. Auch in Europa unterhält AOL Niederlassungen. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben 1.500 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, Duisburg und Saarbrücken. Mittwoch, 2. August 2006Arbeitsmarktentwicklung 7/2006
Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Juli 2006
"Die aktuellen Arbeitsmarktdaten bestätigen, dass die konjunkturelle Erholung den Arbeitsmarkt wohl erreicht hat. Die Arbeitslosigkeit sank trotz der Sommerpause erstmals in einem Juli. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst und die Zahl der offenen Stellen ist weiter gestiegen", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Arbeitslosenzahl im Juli: -12.000 auf 4.386.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -451.000 Arbeitslosenquote im Juli: unverändert 10,5 Prozent Die Zahl der Arbeitslosen hat im Juli um 12.000 auf 4.386.000 abgenommen (West: -6.000 auf 2.960.000; Ost: -7.000 auf 1.426.000). Üblicherweise nimmt die Arbeitslosenzahl im Juli aufgrund der Sommerpause zu. Ausschlaggebend dafür sind vor allem vermehrte Arbeitslosmeldungen von Jugendlichen nach der Ausbildung sowie weniger Einstellungen während der Ferienzeit. Im abgelaufenen Monat sind die saisonalen Belastungen schwächer ausgefallen als in der Vergangenheit. Durch die Vorverlegung der Zähltage werden sie zum Teil in den August verschoben. Im Vergleich zum Vorjahr gab es gab es bundesweit 451.000 Arbeitslose weniger (West: -280.000; Ost: -171.000). Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Juli um 84.000 gesunken. Damit hat sie allein in den letzten vier Monaten saisonbereinigt um 259.000 oder monatsdurchschnittlich um 65.000 abgenommen. Neben dem positiven konjunkturellen Umfeld ist beruht ein Teil des Rückgangs auf der intensiveren Betreuung der Arbeitslosen und dem Einsatz von Arbeitsgelegenheiten. Darüber hinaus dürfte aber mittlerweile auch die Kräftenachfrageseite zur Abnahme der Arbeitslosigkeit beigetragen haben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Juni saisonbereinigt um 63.000 gestiegen. Nicht saisonbereinigt nahm die Erwerbstätigkeit im Juni um 160.000 auf 39,06 Millionen zu. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Zunahme um 260.000. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Mai nennenswert über dem Vorjahresniveau. Die erste vorläufige Hochrechnung weist gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 54.000 auf 26,23 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus. Es bleibt abzuwarten, ob sich der hochgerechnete Wert bestätigt; gleichwohl ist das ein starkes Indiz für das Ende des Abbaus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenzahl belief sich in Deutschland für den Juni auf 3,30 Millionen, die Erwerbslosenquote auf 7,8 Prozent. Das Stellenangebot hat im Juli weiter kräftig zugenommen, saisonbereinigt ist es gegenüber Juni um 39.000 gestiegen. Der saisonbereinigte Anstieg beruht weit überwiegend auf mehr ungeförderten Stellenangeboten, die stärker die Marktentwicklung widerspiegeln (+30.000). Nicht saisonbereinigt gab es im Juli 627.000 Stellen, von denen 89 Prozent sofort zu besetzen waren. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der gemeldeten Stellenangebote um 180.000 zugenommen. Die ungeförderten Stellen machten im Juli 69 Prozent des gesamten Stellenangebotes aus, im Vergleich zum Vorjahr haben sie sich um 114.000 auf 436.000 erhöht. Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 1. August 2006 Donnerstag, 27. Juli 2006Liebe Autofahrer...![]() +++ Bundesregierung streicht Pendlerpauschale+++ Pendler dürfen ihre Fahrtkosten von der Wohnung zur Arbeitsstätte ab Januar 2007 erst vom 21. Kilometer steuerlich geltend machen. Viele Pendler können vom kommenden Jahr an ihre Fahrtkosten zur Arbeit daher nicht mehr steuerlich geltend machen. Dazu passt folgende Meldung dann auch gut in´s Bild: Shell Gewinne... Mit einem Überschuss von gut 6,3 Mrd. $ (5 Mrd. Euro) schnitt der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell um 36 Prozent besser ab als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Produktion ging dagegen zurück. Für das erste Halbjahr meldete Shell am Donnerstag einen im Vergleich zu 2005 um 23 Prozent gestiegenen Gewinn von gut 12,4 Mrd. $. Der Nettogewinn habe 6,3 Mrd. $ betragen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Montag, 24. Juli 2006Arbeitszeitverschwendung
30 Prozent der Arbeitszeit werden verschwendet
Rund 30 Prozent der in den Unternehmen weltweit geleisteten Arbeitszeit werden verschwendet. Das zeigt eine Produktivitätsstudie der Unternehmensberatung Proudfoot Consulting. Der Studie zufolge ist von 2003 auf 2005 die Arbeitsproduktivität weltweit um 2,3 Prozentpunkte auf 69,8 Prozent gestiegen. Das heißt: In fast einem Drittel der Zeit sind die Mitarbeiter unproduktiv tätig. Jochen Vogel, Leiter des Proudfoot-Geschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, gibt trotz der geringfügigen Verbesserung aber noch keine Entwarnung: "Es gibt eine neue Generation von Managern in den Unternehmen. Sie setzen im operativen Bereich an, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Aber 32,5 verschwendete Arbeitstage pro Mitarbeiter im Jahr im Fall von Deutschland beispielsweise sind noch immer viel zu viel." Ineffizienz senke die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Nur durch hohe Produktivität könnten sie im Wettbewerb mit den Billiglohn -Ländern erfolgreich sein. Falle dieser Vorteil weg, sei die Abwanderung der Arbeitsplätze die Folge, analysiert Vogel. Die Studie beleuchtet auch die Gründe für verschwendete Arbeitszeit. Die befragten Führungskräfte nennen schlechte interne Kommunikation am häufigsten. Doch laut Studie sei es in 38 Prozent der Fälle die mangelnde Führung durch die Manager, die zur Ineffizienz führt. An zweiter Stelle liegt unzureichende Planung und Erfolgskontrolle. Der Studie liegen die Ergebnisse zugrunde, die in 235 Unternehmen in 30 Ländern bei rund 1.900 Analysen gesammelt wurden. Zudem ist eine Führungskräfteumfrage vom April 2006 unter 819 Managern aus 18 Ländern eingeflossen. Quelle: www.nachtrichten.at Mittwoch, 12. Juli 2006Staff cuts: Bosch, Swiss Re...![]() 1400 Arbeitsplätze bei Bosch auf der Kippe Beim weltgrößten Autozulieferer Robert Bosch sind bis 2009 insgesamt 1400 Arbeitsplätze gefährdet. Betroffen sei das Werk in Feuerbach, in dem Bosch Einspritzsysteme für PKWs und LKWs herstellt. Das sagte Bosch-Sprecher Michael Preuss am Montag und bestätigte damit einen Vorab-Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstagausgabe). Swiss Re Der schweizerische Rückversicherer Swiss Re will weltweit bis zu 2000 Stellen streichen. Dabei gehe es insbesondere um die Standorte München, Zürich, London, Armonk (New York) und Kansas City, teilte das Unternehmen am Dienstag in Zürich mit. In zwei Phasen solle die Reduzierung durch Kündigungen und das Nicht-Wiederbesetzen von Stellen bis Ende 2007 erfolgen. Die Schweizer Rückversicherung Swiss Re verschont dabei auch ihre deutsche Niederlassung in München nicht bei ihrem geplanten Abbau von weltweit rund 2000 Stellen. Der Wegfall ist ein weiterer Schlag für den Arbeitsmarkt in der deutschen Versicherungsbranche. Die Zahl der Stellen, die in München gestrichen werden sollen, bezifferte das Unternehmen am Dienstag aber noch nicht. Von den weltweit 11.500 Arbeitsplätzen sind 500 in Deutschland angesiedelt. Montag, 10. Juli 2006Krankenstand auf Rekordtief![]() Krankenstand auf Rekordtief Der Krankenstand in deutschen Betrieben ist im ersten Halbjahr 2006 auf ein Rekordtief gefallen. Wie die Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Statistik des Bundesgesundheitsministeriums berichtete, fehlten die Arbeitnehmer aus Krankheitsgründen in den ersten sechs Monaten durchschnittlich 3,13 Prozent der Sollarbeitszeit. Das bedeutet einen Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum als die durchschnittliche Fehlzeit bei 3,56 Prozent der Sollarbeitszeit lag. Das ist der niedrigste Krankenstand in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung und im Westen seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970. Arbeitsmarktforscher nannten der Zeitung zufolge als wichtigsten Grund für den niedrigen Krankenstand die Angst der Arbeitnehmer, in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit den Arbeitsplatz zu verlieren. Eine weitere Ursache sei die schwache Konjunktur. Als weiterer Grund für den Rückgang bei den Krankenständen seit 2001 gelten Veränderungen in der Beschäftigtenstruktur. Der Arbeiteranteil in Industrie und Bau mit schwerer körperlicher Arbeit und hohen Krankenständen geht zurück. Zudem wirken sich die gestiegene Beschäftigung von Frauen und Teilzeitarbeitern aus - beide Gruppen werden im Durchschnitt seltener krank. Auch eine bessere Gesundheitsprävention in den Betrieben wirkt sich günstig auf den Krankenstand aus.
« vorige Seite
(Seite 2 von 13, insgesamt 130 Einträge)
» nächste Seite
|
