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Donnerstag, 31. Januar 2008Silence! I kill you! Krawattenalarm
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![]() Der Donnerstag vor dem Faschingssonntag, im Rheinland Weiberfastnacht bezeichnet, hat viele Namen: Dorendonderdach, feister phinztag, gumpiger donstag, kleine fastnacht (Oberrhn.), fetter Donnerstag, schwerer Donnerstag (Rhld.), Semperstag, tumbe fassnacht, unsinniger Donnerstag, Weiberdonnerstag, wuetig Donnerstag, Wuscheltag (Basel), zemperstag, zimpertag) Hartnäckig hält sich daher auch der alte Brauch, jede gesichtete Krawatte wird sofort gekappt. Dazu hat Frau heute näturlich die Schere im Täschchen. Wer also keinen Spass verträgt, sollte heute lieber einen "Rolli" anziehen oder ein bereits abgelegtes Teil. Denn was kann peinlicher sein, als ein Mann auf der Flucht? Unsinniger Donnerstag oder Weiberfasching, nachhaltiger Aufschwung für die Krawattenindustrie, die Gastronomie brummt, heute wird gefeiert, über den Tag hinaus bis zum ... Donnerstag, 22. März 200720. Heidelberger Sekretärinnen FORUM
Das 20. Heidelberger Sekretärinnen FORUM - ein Event der besonderen Art für Sie als Assistentin
Nur wer in Bewegung bleibt, hinterlässt Spuren! Diese Weisheit haben wir als Motto für Ihr Jubiläum des Jahres 2007 ausgewählt. Anregende Vorträge, ein spannendes Interview und intensive Workshops laden zum Mitdenken und Mitreden ein. Für das Abendprogramm haben wir auch gesorgt und laden Sie auf das Heidelberger Schloss ein - Genuss pur! Das FORUM Institut ist eine internationale Institutsgruppe, die sich mit der beruflichen Weiterbildung von Fach- und Führungskräften befasst. Gegründet 1979 in Heidelberg, ist das Institut heute an internationalen Plätzen präsent. FORUM gehört zum Springer Science Business + Media Konzern, einem der weltweit größten und führenden Fachverlage. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.sekretaerinnen-forum.de Sonntag, 4. Februar 2007Informationen zur Gesundheitsreform![]() Gesundheit Bundestag billigt Gesundheitsreform Mit breiter Mehrheit hat der Bundestag die Gesundheitsreform gebilligt. Nun muss am 16. Februar noch der Bundesrat zustimmen. Dann ist der Weg frei für eines der wichtigsten Reformvorhaben der Bundesregierung: die nachhaltige Sicherung eines leistungsfähigen, solidarischen und finanzierbaren Gesundheitswesens. "Wir bauen das Gesundheitswesen um, damit es auch in Zukunft gute Leistungen für alle Menschen zu bezahlbaren Preisen erbringen kann, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vor der Verabschiedung der Reform im Deutschen Bundestag. Schmidt zeigte sich überzeugt, dass die Reform wie geplant zum 1. April in Kraft treten kann. Als großen sozialpolitischen Durchbruch bezeichnete die Ministerin, dass künftig niemand mehr ohne Krankenversicherungsschutz sein wird. Das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) sieht grundlegende Reformen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung vor. Das Gesundheitssystem wird neu strukturiert und wettbewerbsorientierter ausgestaltet zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger. Denn es sieht deutlich mehr Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten als bisher vor. Das sorgt für mehr Qualität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit in der medizinischen Versorgung. Erstmals sind mit einer Gesundheitsreform weder verschärfte Zuzahlungsregelungen noch Einschnitte bei den Leistungen verbunden. Im Gegenteil: Mit der Reform werden bestehende Versorgungslücken geschlossen. Die wichtigsten Regelungen im Überblick Versicherungsschutz für alle: Über 200.000 Menschen sind derzeit ohne Versicherungsschutz. Erstmals in der deutschen Sozialgeschichte besteht ab 2009 für alle Bürgerinnen und Bürger die Pflicht und das Recht, sich zu versichern: und das zu bezahlbaren Beiträgen. Wer den Versicherungsschutz früher verloren hat, kehrt in seine letzte Versicherung zurück. Das gilt gleichermaßen für die gesetzliche wie die private Krankenversicherung. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gilt die Versicherungspflicht bereits ab dem 1. April 2007. Versicherte, die der privaten Krankenversicherung (PKV) zuzuordnen sind, können sich ab dem 1. Juli 2007 ohne Risikoprüfung und -zuschläge wieder privat versichern. Das heißt, die Prämien dürfen sich nur aufgrund Alter und Geschlecht unterscheiden. Die Versicherung erfolgt zunächst im Standardtarif. Ab dem 1. Januar 2009 muss die PKV einen neuen Basistarif zu erheblich verbesserten Bedingungen anbieten. Dieser muss die Versorgung sicherstellen, darf nicht abgelehnt werden und schließt eine Risikoprüfung aus. Medizinische Versorgung auf hohem Niveau Jeder erhält auch künftig die notwendige medizinische Versorgung unabhängig von Alter, Wohnort und Einkommen. Der medizinische Fortschritt kommt allen zugute. Wo es notwendig ist, wird die medizinische Versorgung ab dem 1.April 2007 sogar ausgebaut. In allen Versorgungsbereichen gilt künftig der Grundsatz: Prävention vor Behandlung, Reha und Pflege. Krankenhäuser übernehmen die ambulante Behandlung für Patienten mit seltenen oder schweren Krankheiten wie Krebs, Mukoviszidose oder Aids. Sie sind dafür oft besser ausgerüstet als die Arztpraxen. Empfohlene Impfungen, Mutter- oder Vater-Kind-Kuren werden Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Sterbende und schwerstkranke Menschen sollen in Würde sterben können und möglichst wenig Schmerzen erleiden müssen. Deshalb werden für ihre Versorgung so genannte Palliativ Care Teams aus ärztlichem und pflegerischem Personal zugelassen. Insbesondere wird die Versorgung schwerst- und sterbenskranker Kinder in Kinderhospizen verbessert. Vor allem ältere Menschen sollen nach einem Unfall oder einer Krankheit weiter nach ihren eigenen Vorstellungen den Alltag gestalten können. Wo es nur geht, soll ihnen das Pflegeheim erspart werden. Diese Menschen haben künftig einen Rechtsanspruch auf ambulante und stationäre Rehabilitation. * Die zumeist älteren Menschen, die in Wohngemeinschaften oder anderen neuen Wohnformen leben, erhalten einen Rechtsanspruch auf häusliche Krankenpflege. Ressourcen bestmöglich einsetzen Eines der wichtigsten Reformziele besteht darin, die Mittel der Krankenversicherung effizient und zielgenau zu verwenden. Über-, Unter- und Fehlversorgungen sollen vermieden werden. So sollen zum Beispiel überflüssige Mehrfachuntersuchungen reduziert werden. Neue Arzneimittel müssen sich künftig einer Kosten-Nutzen-Bewertung stellen. Teure oder spezielle Arzneimittel dürfen Ärzte nur dann verordnen, wenn sie vorher eine Zweitmeinung einholen. Diese zweite Meinung erteilen fachlich besonders ausgewiesene Kollegen oder Kolleginnen. Gerade die Arzneimittelpreise gehören zu den kostentreibenden Faktoren im Gesundheitswesen. Deshalb wird dieser Bereich stärker für den Wettbewerb über Ausschreibungen geöffnet. Den Krankenkassen wird es leichter gemacht, mit den Herstellern günstigere Preise zu vereinbaren. Eigenverantwortung steigt Versicherte, die selbst etwas für ihre Gesundheit tun, zum Beispiel mit Vorsorgeuntersuchungen, sollen von ihrer Krankenkasse dafür belohnt werden. Gleiches gilt für Versicherte, die im Krankheitsfall eine optimierte Versorgungsform, zum Beispiel ein integriertes Versorgungsangebot, in Anspruch nehmen. Für chronisch Kranke gilt ab dem 1. Januar 2008: Die Zuzahlung wird dann auf ein Prozent begrenzt, wenn vor der Erkrankung regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen worden sind. Die Kosten von Folgeerkrankungen aufgrund nicht notwendiger medizinischer Eingriffe tragen die Krankenkassen nicht mehr. Das betrifft Schönheitsoperationen oder etwa Piercings. Der Gesundheitsfonds: Beiträge und Steuermittel Der Gesundheitsfonds startet zum 1. Januar 2009. In ihn fließen die Beiträge von Arbeitgebern und Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen ein, außerdem Steuermittel. Die Krankenkassen-Beiträge werden in Zukunft im ganzen Bundesgebiet einheitlich festgesetzt. Aus dem Fonds erhalten die Kassen künftig für ihre Versicherten eine Grundpauschale. Kassen mit überdurchschnittlich vielen älteren und kranken Versicherten bekommen einen Zuschlag. Damit haben sie im Wettbewerb keine Nachteile gegenüber anderen Kassen. Das neue Finanzierungssystem macht das Leistungs- und Kostenmanagement der Krankenkassen transparent. Eine Krankenkasse, die besser wirtschaftet, kann ihren Versicherten finanzielle Vergünstigungen oder Beitragsrückerstattungen gewähren. Kommt eine Krankenkasse mit den zugewiesenen Mitteln nicht aus, wird sich zuerst bemühen, die Versorgung kostengünstiger zu organisieren. Reicht auch dies nicht, kann sie von ihren Versicherten einen Zusatzbeitrag verlangen, der jedoch ein Prozent des beitragspflichtigen Einkommens nicht übersteigen darf (Überforderungsklausel). Zusatzbeiträge bis zu acht Euro werden ohne Einkommensprüfung erhoben. Für die Versicherten wird damit erkennbar, wie leistungsfähig ihre Krankenkasse ist. Jede Kasse, die einen Zusatzbeitrag erhebt, muss ihre Mitglieder darauf hinweisen, dass sie umgehend zu einer anderen Kasse wechseln können. Steuergeld für Aufgaben der Gesellschaft Ab 2008 werden schrittweise Steuermittel für so genannte versicherungsfremde Leistungen der Kassen eingesetzt. Dies sind zum Beispiel das Mutterschaftsgeld, verschiedene Leistungen während einer Schwangerschaft sowie Krankengeld bei der Betreuung eines kranken Kindes. Der Gedanke dahinter: Für Aufgaben der gesamten Gesellschaft sollen nicht mehr allein die Beitragszahlerinnen und zahler aufkommen. Steuererhöhungen dafür hat die Bundesregierung für diese Legislaturperiode ausdrücklich ausgeschlossen. Mehr Wettbewerb Künftig haben die Versicherten die Wahl: zwischen den leistungsfähigsten Krankenkassen, den günstigsten Tarifen, der besten Versorgung und verschiedenen Behandlungsmodellen. Die Krankenkassen bieten Hausarztmodelle und kostengünstigere Tarife an. Das wird zu mehr Wettbewerb zwischen Kassen, Ärzteschaft und Apotheken führen. Die integrierte Versorgung, Hausarztmodelle, Chronikerprogramme und medizinische Versorgungszentren werden ausgebaut. Das bringt mehr Behandlungsqualität für die Patientinnen und Patienten. Und sorgt für mehr Wirtschaftlichkeit im Gesundheitssystem. Wettbewerb innerhalb der Privaten Die Möglichkeit, von einer gesetzlichen zu einer privaten Krankenversicherung zu wechseln, wird verändert. Die PKV, deren Geschäftsmodell von risiko-, geschlechts- und altersbezogene Faktoren gekennzeichnet ist, bleibt als Vollversicherung erhalten. Gleichwohl wird sie künftig stärker als bisher kranke Menschen zu bezahlbaren Preisen versichern. Und es wird mehr Wettbewerb innerhalb der PKV geben. Die PKV muss ab dem 1.Januar 2009 einen Basistarif anbieten. Der Basistarif tritt neben die bestehenden Tarife. Er kann mit Zusatzversicherungen kombiniert werden. Er ist offen für alle Nichtversicherten, die früher in der PKV waren und für alle freiwillig Versicherten. Bis zum 30. Juni 2009 können auch die heute schon privat Versicherten in diesen Tarif wechseln. Der Basistarif orientiert sich am Leistungsumfang der GKV. Der Beitrag für den Basistarif darf den durchschnittlichen GKV-Höchstbeitrag nicht überschreiten. Spezielle Regelungen schützen die Versicherten im Falle von Bedürftigkeit vor finanzieller Überforderung. Es gilt ein Kontrahierungszwang. Das bedeutet: Die PKV ist verpflichtet, mit denjenigen, die die genannten Voraussetzungen erfüllen, einen Vertrag über den Basistarif abzuschließen. Eine Risikoprüfung ist untersagt. Die Prämien für den Basistarif dürfen sich also nur aufgrund von Alter und Geschlecht unterscheiden. Innerhalb der PKV wird eine Übertragbarkeit der Altersrückstellungen (Portabilität) eingeführt. Das erleichtert den PKV-Versicherten den Wechsel. Weitere Informationen... Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Mittwoch, 3. Januar 2007Arbeitsmarkt Dezember 2006
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Dezember und im Jahr 2006
"Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Dezember 2006 weitaus weniger gestiegen als üblich. Saisonbereinigt gab es einen außergewöhnlich starken Rückgang der Arbeitslosigkeit. Im abgelaufenen Jahr 2006 hat auch der Arbeitsmarkt von der wirtschaftlichen Besserung profitiert. Die Arbeitslosigkeit ist kräftig gesunken", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Arbeitslosenzahl im Dezember: +12.000 auf 4.008.000 Arbeitslosenquote im Dezember: +/- 0 Prozentpunkte bei 9,6 Prozent Arbeitslosenzahl im Jahr 2005 4.487.000 Arbeitslosenquote im Jahr 2005 10,8 Prozent Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im Dezember um 12.000 auf 4.008.000 erhöht (West: 2.000 auf 2.670.000; Ost +15.000 auf 1.337.000). Diese Zunahme war deutlich schwächer als vor einem Jahr. Saisonbereinigt errechnet sich ein beträchtlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit um 108.000. Allerdings kann das Saisonbereinigungsverfahren die Vorverlegung der Zähltage auf die Monatsmitte noch nicht ausreichend berücksichtigen; deshalb ist die Abnahme wohl etwas überzeichnet. Gegenüber dem Vorjahr gab es 597.000 Arbeitslose weniger. Die günstige Entwicklung der Arbeitslosigkeit beruht vor allem auf dem konjunkturell bedingten Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Darüber hinaus sind auch das vergleichsweise milde Wetter und die wegen der Mehrwertsteuererhöhung vorgezogenen Arbeiten in Bau- und baunahen Bereichen von Einfluss gewesen. Vor allem im Rechtskreis des SGB II ist der Rückgang auch durch die professionellere Arbeit bei der Betreuung und Klärung des Arbeitslosen status der Arbeitslosengeld II-Bezieher beeinflusst. Die Zahl der Erwerbstätigen im Inland ist im November nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes saisonbereinigt um 46.000 gestiegen. Nicht saisonbereinigt nahm sie um 52.000 auf 39,76 Millionen zu. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Erwerbstätigkeit um 426.000 erhöht. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Oktober nach Schätzungen der BA bei 26,95; das ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 392.000. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenzahl belief sich in Deutschland für den November auf 3,00 Millionen, die Erwerbslosenquote auf 7,0 Prozent. Das Stellenangebot lag im Dezember weiter deutlich über dem Vorjahreswert; saisonbereinigt hat es gegenüber November um 27.000 zugenommen. Der saisonbereinigte Anstieg beruht allerdings allein auf geförderten Stellen. Nicht saisonbereinigt gab es im Dezember 592.000 Stellen; 197.000 mehr als vor einem Jahr. Neben den gemeldeten Stellen kennt die BA noch zusätzliche Stellen von privaten Arbeitsvermittlern, aus der Job-Börse sowie dem Job-Roboter. Insgesamt belief sich die Zahl der der BA-bekannten Stellen im Dezember somit auf 797.000 Angebote. Zunehmende Kräftenachfrage und ein leicht rückläufiges Kräfteangebot haben die Arbeitslosigkeit 2006 deutlich sinken lassen. Im Jahresdurchschnitt waren bundesweit 4.487.000 Menschen arbeitslos, 374.000 weniger als im Vorjahr (West: -240.000 auf 3.007.000; Ost: -134.000 auf 1.480.000). Im Jahresverlauf fiel der Rückgang noch stärker aus. Zum jahresdurchschnittlichen Rückgang haben auch die bessere Betreuung der Arbeitslosen - insbesondere im Rechtskreis des SGB II - sowie eine leicht höhere Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik beigetragen. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, belief sich im Jahresdurchschnitt 2006 auf 10,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sank sie um 0,9 Prozentpunkte. In Ostdeutschland war sie mit 17,3 Prozent nach wie vor deutlich größer als in Westdeutschland mit 9,1 Prozent. Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 3. Januar 2007 Dienstag, 12. Dezember 2006Arbeitsmarkt 11/2006
Durch die stabile Konjunktur, aber auch das milde Wetter hat sich die Herbstbelebung bis in den November fortgesetzt. Die Arbeitslosigkeit ist weiter gesunken und liegt nunmehr unter vier Millionen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.
Arbeitslosenzahl im November: -89.000 auf 3.995.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -536.000 Arbeitslosenquote im November: -0,2 Prozentpunkte auf 9,6 Prozent Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im November um 89.000 auf 3.995.000 verringert (West: -66.000 auf 2.672.000; Ost: -23.000 auf 1.323.000). Der Rückgang war deutlich stärker als im November 2005. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 536.000 Arbeitslose weniger. Ausschlaggebend für den Rückgang war vor allem die Konjunktur und der damit verbundene Beschäftigungsaufbau. Daneben wirkten sich die immer bessere Betreuung der Arbeitslosen im SGB II und das vergleichsweise milde Wetter aus. Die Arbeitslosigkeit hat sich von Oktober auf November saisonbereinigt erneut beträchtlich verringert, und zwar um 86.000 ( Oktober: -73.000; Juni bis September: monatsdurchschnittlich -46.000). Von dieser Abnahme entfallen 63.000 auf West- und 23.000 auf Ostdeutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Oktober saisonbereinigt um 26.000 gestiegen. Nach hochgerechneten Daten der BA, die bis September reichen, hat auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 17.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit im Oktober um 181.000 auf 39,68 Millionen gestiegen. Das sind 346.000 mehr als vor einem Jahr. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im September nach der Hochrechnung der BA bei 26,88 Millionen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 317.000. Der gesamtwirtschaftliche Anstieg im Vorjahresvergleich beruht vor allem auf einem kräftigen Aufwuchs sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung bei unternehmensnahen Dienstleistungen, der wiederum zu einem größeren Teil von Arbeitnehmerüberlassung getragen wird. Darüber hinaus hat es nennenswerte Zuwächse vor allem bei Verkehr und Nachrichtenübermittlung, bei sonstigen Dienstleistungen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen gegeben. Dem standen Beschäftigungsverluste insbesondere im Kredit- und Versicherungsgewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe, in der öffentlichen Verwaltung und im Baugewerbe gegenüber. Dabei wird im Verarbeitenden Gewerbe das Minus kleiner, im Baugewerbe scheint das Ende des Arbeitsplatzabbaus erreicht zu sein. Das Stellenangebot lag im November weiter deutlich über dem Vorjahreswert, saisonbereinigt hat es gegenüber Oktober um 32.000 zugenommen. Der saisonbereinigte Anstieg beruht etwa zur Hälfte auf ungeförderten Stellenangeboten, die stärker die Marktentwicklung widerspiegeln. Nicht saisonbereinigt gab es im November 609.000 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der gemeldeten Stellenangebote um 187.000 zugenommen. Die ungeförderten Stellen machten im November 66 Prozent des gesamten Stellenangebotes aus, im Vergleich zum Vorjahr haben sie sich um 116.000 auf 402.000 erhöht. Neben den gemeldeten offenen Stellen kennt die Bundesagentur noch zusätzliche Stellen, unter anderem gemeldet aus der privaten Arbeitsvermittlung sowie aus ihrer Job-Börse und dem Job-Roboter. Zusammen waren das im November 806.000 Stellen, 216.000 mehr als vor einem Jahr. Nach Untersuchungen des IAB kennen die Agenturen für Arbeit damit deutlich mehr als die Hälfte des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots und können darauf Bewerber vermitteln – teilweise aber erst nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber. Ouelle: Presseinformation der Bundesagentur für Arbeit Montag, 13. November 20061000 neue Arbeitsplätze![]() An diesem Montag wird der Hamburger Solarhersteller Conergy weitere Details zur neuen Produktionsstätte in Frankfurt an der Oder bekanntgeben. Dort sollen 1000 Jobs entstehen. Conergy errichtet in Frankfurt an der Oder die nach eigenen Angaben modernste Produktionsstätte für Solarmodule der Welt. De Weg für die 250 Millionen Euro teure Investition ist freigemacht. Die Fertigungsstätte wird in der ehemaligen Chipfabrik errichtet. Conergy will sich mit dem Aufbau der weltweit einzigartigen, vollintegrierten Massenproduktion vom Wafer über die Zelle bis zum Modul nach eigenen Angaben die Kosten- und Qualitätsführerschaft auf dem Weltmarkt sichern. Die ersten Module mit einer Gesamtleistung von mehr als 50 Megawatt werden schon in der zweiten Jahreshälfte 2007 vom Band laufen. Mit einem erwarteten Umsatz von über 800 Millionen Euro in diesem Jahr ist die im März 2005 an die Börse gegangene Conergy Gruppe nach eigenen Angaben das größte Solarunternehmen Europas. Das Unternehmen ist inzwischen auf fünf Kontinenten mit eigenen Niederlassungen vertreten und beschäftigt derzeit rund 1.400 Mitarbeiter. Donnerstag, 2. November 2006Arbeitsmarktstatistik 10/2006
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Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Oktober 2006 "Die Herbstbelebung hat den Arbeitsmarkt im Oktober weiter angekurbelt. Die Arbeitslosigkeit ist erneut stark gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Zahl der Stellenangebote konnten nochmals zulegen", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Arbeitslosenzahl im Oktober: -153.000 auf 4.085.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -471.000 Arbeitslosenquote im Oktober: -0,3 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im Oktober um 153.000 auf 4.085.000 verringert (West: -96.000 auf 2.739.000; Ost: -56.000 auf 1.346.000). Das Minus war mehr als doppelt so groß wie im Durchschnitt der letzten drei Jahre (-66.000). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 471.000 Arbeitslose weniger. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit erklärt sich vor allem mit dem Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Neben dem positiven konjunkturellen Umfeld dürfte ein Teil der Abnahme auf der intensiveren Betreuung von Arbeitslosen und der systematischen Aktualisierung von Bewerberangeboten beruhen. Auch der entlastende Einsatz von Arbeitsmarktpolitik hat etwas zugenommen. Die Arbeitslosenzahl hat sich von September auf Oktober saisonbereinigt beträchtlich verringert, und zwar um 67.000, nach -23.000 im September und monatsdurchschnittlich -49.000 von Juni bis August. Gründe für die günstige Entwicklung waren im Vorjahresvergleich deutlich weniger Zugänge und eine anhaltend große Zahl von Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit. Die jüngste saisonbereinigte Abnahme entfällt zum größeren Teil auf Westdeutschland, in Ostdeutschland gab es nach Anstiegen im August und September wieder einen Rückgang. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im September saisonbereinigt um 24.000 gestiegen. Nach hochgerechneten Daten der BA, die bis August reichen, nimmt auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter zu. Nicht saisonbereinigt nahm die Erwerbstätigkeit im September um 310.000 auf 39,50 Millionen zu. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 334.000. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im August nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit bei 26,56 Mio, gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 258.000. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat in West- und Ostdeutschland jeweils um 1,0 Prozent zugenommen. Nach den aktuellen Daten ist die Beschäftigung in allen Bundesländern gestiegen, am stärksten in Hamburg, Berlin und Bayern. Die Veränderungen nach Branchen sind unterschiedlich. Der gesamtwirtschaftliche Anstieg im Vorjahresvergleich beruht vor allem auf einem kräftigen Aufwuchs sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung bei unternehmensnahen Dienstleistungen, der wiederum zu einem größeren Teil von Arbeitnehmerüberlassung getragen wird. Darüber hinaus hat es nennenswerte Zuwächse vor allem bei Verkehr und Nachrichtenübermittlung, bei sonstigen Dienstleistungen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen gegeben. Dem standen Beschäftigungsverluste insbesondere im Kredit- und Versicherungsgewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe, in der öffentlichen Verwaltung und im Baugewerbe gegenüber. Dabei wird im Verarbeitenden Gewerbe das Minus kleiner, im Baugewerbe zeichnet sich das Ende des Arbeitsplatzabbaus ab. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenzahl belief sich in Deutschland für den September auf 3,47 Millionen, die Erwerbslosenquote auf 8,1 Prozent. Das Stellenangebot lag im Oktober weiter deutlich über dem Vorjahreswert, saisonbereinigt hat es gegenüber September um 45.000 zugenommen. Der saisonbereinigte Anstieg beruht etwa zur Hälfte auf ungeförderten Stellenangeboten, die stärker die Marktentwicklung widerspiegeln. Nicht saisonbereinigt gab es im Oktober 626.000 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der gemeldeten Stellenangebote um 173.000 zugenommen. Die ungeförderten Stellen machten im Oktober 66 Prozent des gesamten Stellenangebotes aus, im Vergleich zum Vorjahr haben sie sich um 111.000 auf 415.000 erhöht. Von diesen Stellen waren 89 Prozent sofort zu besetzen. Neben den gemeldeten offenen Stellen kennt die Bundesagentur noch zusätzliche Stellen, unter anderem gemeldet aus der privaten Arbeitsvermittlung sowie aus ihrer Job-Börse und dem Job-Roboter. Zusammen waren das im Oktober 825.000 Stellen, 200.000 mehr als vor einem Jahr. Nach Untersuchungen des IAB kennen die Agenturen für Arbeit damit deutlich mehr als die Hälfte des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots und können darauf Bewerber vermitteln - teilweise aber erst nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber. Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 2. November 2006 Montag, 23. Oktober 2006750 neue Jobs![]() Lufthansa schafft 750 neue Arbeitsplätze in der Region München Endlich wieder einmal eine gute Nachricht nach BenQ Mobile-Pleite und Stellenabbau bei Großunternehmen Siemens, Allianz oder HypoVereinsbank: Die Lufthansa stellt ein. 750 Mitarbeiter werden für den Standort München gesucht. 500 Flugbegleiter und 250 Mitarbeiter beim Check-In und Service sollen die Kranich-Linie verstärken. Neue Flugzeuge, neue Ziele und eine höhere Auslastung am Drehkreuz München machen es möglich, dass die Lufthansa das Personal um knapp 10 Prozent aufstocken kann. "Lufthansa verzeichnet an ihrem südlichen Drehkreuz eine Entwicklung, die unsere Erwartungen übertrifft. Wir benötigen daher dringend Verstärkung am Boden und an Bord", sagt Karl Ulrich Garnadt, Lufthansa Konzernbeauftragter und Leiter Hubmanagement in München. Die Fluglinie beförderte alleine im September 2,2 Millionen Passagiere, das sind rund zehn Prozent mehr als im September 2005. Insgesamt beschäftigt der Lufthansa Konzern in München derzeit 7.300 Mitarbeiter. Für die 500 gesuchten Flugbegleiter beginnen die ersten Lehrgänge bereits im Januar. Insgesamt sind 22 Fachlehrgänge mit einer Dauer von jeweils neun Wochen geplant. Lufthansa bietet hier eine Vielfalt attraktiver Arbeitszeitmodelle an, so zum Beispiel die Möglichkeit, saisonal zu fliegen. Individuelle Stundenmodelle für die Arbeitszeit gibt es auch in der Passagierbetreuung. Auch hier werden die Einstellungen über den Winter weiterlaufen. Die Bewerbung für eine der neuen Stellen bei Lufthansa erfolgt online über das Lufthansa-Karriere-Portal www.Be-Lufthansa.com Dort gibt es auch Informationen über notwendige Qualifikationen und Einstellungsvorausetzungen Mittwoch, 6. September 2006Intel streicht 10.500 Jobs...
Intel streicht jeden zehnten Arbeitsplatz
Wie bereits vom "Wall Street Journal" berichtet, hat der weltgrößte Chiphersteller Intel am Dienstag die Streichung von 10.500 Arbeitsplätzen bekannt gegeben. Intel will etwa jeden zehnten Arbeitsplatz streichen, um besser im Kampf gegen seinen Erzrivalen AMD bestehen zu können. Die Auflösung von 10.500 Stellen werde Milliardenbeträge einsparen, teilte der weltgrößte Produzent von Computerprozessoren am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Es handelt sich um den größten Stellenabbau bei Intel seit 21 Jahren. Experten hatten allerdings die Streichung von bis zu 15.000 Stellen erwartet. Sechs Milliarden Dollar einsparen "Diese Maßnahmen sind zwar hart, aber unentbehrlich, damit Intel ein agileres und effizienteres Unternehmen werden kann, nicht nur für dieses Jahr oder das kommende, sondern auf Jahre hinaus", teilte Intel-Chef Paul Otellini mit. In diesem Jahr sollten eine Milliarde, im kommenden zwei Milliarden und 2008 drei Milliarden Dollar eingespart werden. Die Abfindungskosten belaufen sich demnach auf etwa 200 Millionen Dollar. Intel droht Kündigungswelle Die Gesamtzahl von 10.500 Arbeitsplätzen umfasst den Angaben zufolge 1.000 Manager, die bereits im Juli entlassen wurden, sowie die Arbeitskräfte von zwei Sparten, die in den vergangenen Monaten verkauft wurden. Von den weiteren Kürzungen seien vor allem das Management und das Marketing betroffen. Mittwoch, 30. August 2006Ansteigende Arbeitskosten
Arbeitskosten in Deutschland steigen weiter: Fast 28 € pro Stunde
Die westdeutschen Industrieunternehmen mussten im Jahr 2005 für jede Arbeiterstunde 27,87 € aufwenden. Nur in Norwegen (29,45 €) und Dänemark (28,33 €) waren die industriellen Arbeitskosten noch höher. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die großen Konkurrenten auf dem Weltmarkt – wie Italien, Japan, die USA, Großbritannien und Frankreich – hatten dagegen nur Kosten für Löhne und soziale Zusatzleistungen zwischen rund 18 und 21 € je Stunde. Die ostdeutschen Betriebe des verarbeitenden Gewerbes konnten mit 17,37 € je Arbeiterstunde gegenüber dem Westen immerhin einen Kostenvorteil von rund einem Drittel vorweisen. Zwar stiegen die Arbeitskosten in Westdeutschland 2005 lediglich um 1 %, während sie sich in den Konkurrenzländern meist um 3 % erhöhten. Dennoch schlug eine industrielle Arbeiterstunde in den westlichen Bundesländern noch immer mit 34 % mehr zu Buche als im Schnitt der übrigen Industrieländer. Der Nachteil wird zudem kaum geringer, wenn man die Zulieferer des verarbeitenden Gewerbes in die Berechnungen mit einbezieht. Unter Berücksichtigung dieses Vorleistungsverbunds fielen die Arbeitskosten in Deutschland 2005 mit 25,60 € je Stunde lediglich um 3,6 % niedriger aus als in der Industrie allein.
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