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Freitag, 10. März 2006Berufe mit Zukunft![]() Deutschlands Kommunen haben schon vor geraumer Zeit den haushaltspolitischen Offenbarungseid abgelegt und zeigen "Mut zur Lücke". Kaum ein Tag vergeht, wo nicht ein findiger Bürgermeister oder Gemeindekassenwart die Segnungen des 1-Euro-Jobwunders preist. "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung" (MAE), heißen die Ein-Euro-Jobs offiziell. Tess Der Schweriner Landwirtschaftsminister Till Backhaus kündigte im Norddeutschen Rundfunk weitere Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Vogelgrippe an. So sollen nach seinem Willen alle wild umherlaufenden Haustiere in den Schutzzonen eingefangen werden. "Der Sprung von der Katze zum Hausschwein ist nicht groß", sagte der SPD-Politiker zur Begründung. Ein-Euro-Jobber und ABM-Kräfte sollen vorrangig Strände und Gelände nach verendeten Vögeln und anderen Tieren absuchen. Diese Aufgabe erfordere keine speziellen Vorkenntnisse und sei auch nicht gefährlich, "weil sie mit dem Markieren der Fundorte und deren Weitermeldung endet", sagte Backhaus. Hier bieten sich "Sprung" -Bretter für Bewerber mit Perspektiven. Man denke nur daran, BSE, Schweinepest und jetzt Vogelgrippe, dann ist der Beruf des Vogelsuchers tatsächlich einer mit Zukunft. Beispiel Berlin: Die Hälfte der etwa 32 000 Ein-Euro-Kräfte in Berlin arbeiteten im öffentlichen Dienst. Bereits jeder vierte Beschäftigte in Bezirksverwaltungen und kommunalen Einrichtungen sei Ein-Euro-Jobber, sagte Uwe Januszewski vom Hauptpersonalrat. "Wir gehen davon aus, dass derzeit 99 Prozent davon rechtswidrig eingesetzt werden." Laut Gesetz dürfen Ein-Euro-Jobber nicht auf gestrichenen oder bestehenden Planstellen arbeiten. Reinickendorf ist mit einem Vorschlag zur Schulschwänzerproblematik in die Offensive gegangen: "Schuldistanzierte" sollen künftig von Ein-Euro-Jobbern zur Schule gebracht werden. Die Mehraufwandsentschädigten sollen morgens problematische Schulkinder von der Wohnungstür abholen und zur Schule geleiten. Für CDU-Fraktionschef Jürn Jakob Schultze-Berndt entlastete eine solche Regelung die Polizei, die bisher bei notorischen Schwänzern gerufen wurde, und sei Teil eines erforderlichen "Maßnahmenmixes". Etwa 70 Schüler werden zur Zeit in Berlin von der Polizei zur Schule gebracht. Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura begrüßt den Vorschlag: "Das ist eine seriöse Idee, deren Umsetzbarkeit wir jetzt prüfen." Spätestens in zwei Monaten wolle man, wenn keine gesetzlichen oder organisatorischen Bedenken zu Tage träten, mit der Schwänzerbegleitung beginnen. Selbstverständlich hätten dann die Begleiter keine hoheitlichen Rechte und würden wohl auch keine Uniformen tragen. Man werde aber die Eltern anschreiben und dem Ein-Euro-Jobber einen entsprechenden Ausweis ausstellen. Als positiven Nebeneffekt könnten die Schulweg-Begleiter die Ämter mit zusätzlichen Informationen versorgen, wie es um das häusliche Umfeld des Schülers bestellt sei. In Neukölln sind nach einer Erhebung des Bezirks derzeit 600 Arbeitslose an 70 Schulen als "Ein-Euro-Jobber" beschäftigt. Sie übernehmen für eine Mehraufwandsentschädigung von 1,50 Euro pro Stunde Aufgaben. Die Fahrschüler aus der Region Bordesholm sitzen jetzt nicht mehr alleine im Schulbus: Der Schulverband Bordesholm hat einen ersten Schulbusbegleiter engagiert – mit dem Ziel, mögliche Konflikte unter den Schülern gleich unterwegs zu lösen. Dieser steigt jeden Morgen in die Busse, die auf ihren Touren durch die Bordesholmer Umlanddörfer die Kinder und Jugendliche aufsammeln und zu den vier Schulen in Brügge, Wattenbek sowie Bordesholm bringen. Einzugreifen brauchte er bisher nicht – im Gegenteil. "Die Kinder zeigen mir von sich aus ihre Fahrausweise. Und einige berichten mir sogar von ihren Befindlichkeiten, etwa dass sie schlecht geträumt haben oder ihnen der Bauch zwickt", erzählt er. Die vorgenannten Beispiele sprechen bevorzugt Bewerber an, die schon immer eine pädagogische Neigungen oder erzieherische Ambitionen an sich feststellten. Wenn Sie über die entsprechenden "Softskills" verfügen, Ihnen aber bislang das Handicap der entsprechenden Ausbildung und Erfahrung anhaftete, hier werden Sie gebraucht. Ein kleiner Wermutstropen bleibt Ihnen allerdings nicht erspart, für eine schicke Uniform wird es leider nicht reichen ... noch nicht! In Waldböckelheim zum Beispiel werden Mädchen und Jungen aus den Nachbarorten, die die beiden Kindergärten in Waldböckelheim besuchen, künftig auf ihren Fahrten dorthin in den Bussen von ehemals arbeitslosen Personen begleitet. Beweber, die schon immer gern Bahn oder Bus gefahren sind, werden hier ihren Traumjob realisieren. In Niemegk haben so genannte Ein-Euro-Jobber in den vergangenen Wochen offensichtlich Baumfrevel in Größenordnungen begangen und gegen Gesetze verstoßen. Aufgrund der augenscheinlichen Schäden an Linden, Rosskastanien und Akazien wird es hier wohl zu grösseren personellen Umschichtungen kommen. Nach Ansicht von Experten waren nach Einsatz der bisher Ein-Euro-Jobber erhebliche Mängel an dutzenden von Bäumen erkennbar: Vielfach sind Stämme und Äste eingerissen, sehr häufig wurden Aststummel stehen gelassen, Äste nicht auf Seite sondern unwillkürlich geschnitten. Zudem seien nur selten glatte Schnitte und keine Form in den Baumkronen zu erkennen Wer also nicht ganz unbegabt mit Motorsägen ist, dem kein Baum zu hoch ist, wer benzingeschwängerte Luft liebt - und nicht unwesentlich - Baumarten kennt, wird hier eine nicht alltägliche Herausforderung erleben. In Kreuzberg wurden in der Maßnahme "Geschichtswerkstatt" 50 arbeitslose Geisteswissenschaftler, Redakteure und Fotografen zusammengefasst. Sie sollten neun Monate lang "Biografien von Senioren und Migranten mit historischer Relevanz festhalten", so der Auftrag. Nach Angaben eines Teilnehmers wurde von der Gruppe in den ersten 9 Wochen 1 ( in Worten: ein) Flyer erstellt. Grund für diese ausserordentliche Produktivität, es gab keine Computer und Software. Und darüber hinaus habe die Gruppe den Auftrag völlig falsch verstanden, so die Leiterin der "Maßnahme" Wenn Sie also demnächst auf eine Gruppe arbeitswilliger aber über den Arbeitsauftrag und Inhalt desinformierter Menschen treffen, sollten Sie es zunächst vielleicht mit der Frage versuchen: "Seid ihr auch für ´nen Euro hier?" Ihre Tess Mittwoch, 1. Februar 2006S/M Secretary: Zuckersüße Schmerzen
Bereit zum Diktat
![]() Wenn sich der Chef als fieses Schwein erweist, dann ist das entweder ein Grund zum Jobwechsel oder der Anfang einer wundersamen Liebe. Im angeschrägten Indiestreifen «Secretary» mit James Spader («Sex, Lies and Videotape») und Maggie Gyllenhaal («Donnie Darko») ist zum bittersüssen Vergnügen des Publikums zweites der Fall. Komödie und S/M passt nicht zusammen? Weit gefehlt. Die Vorlage zum Roman bildet eine Kurzgeschichte der renommierten Autorin Mary Gaitskill. Sie wurde von Regisseur Steven Shainberg kongenial adaptiert. Natürlich mit dem Hintergrundwissen, dass es immer schwer ist, eine Prosa-Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Deswegen wurden während des Drehs noch Szenen gestrichen und andere ausgeweitet. So entstand eine starke Fokussierung auf das Büro, die während des Films immer enger wird. Und tatsächlich, es funktioniert! Der Zuschauer wünscht sich immer mehr die Rückkehr in Greys Büro. Dort erwartet den Zuschauer kein S/M-Softporno, sondern eine rührende Liebesgeschichte mit anderen Mitteln. Der Humor bleibt dabei natürlich nicht auf der Strecke. Er äußert sich auf besonders subtile Art und zieht die spießige und aufgesetzte Vorstadt-Idylle durch den Kakao. Maggie Gyllenhaal ist mit ihrem natürlichen, unschuldigen Lächeln die beste Besetzung für den Part, die man sich denken kann. Das Zusammenspiel mit James Spader könnte besser nicht sein. Ein wahres Traumpaar. Wer einen Liebesfilm mal etwas anders sehen will, genau richtig. Heute Abend auf NDR 31.01.2006 / 23.45 Uhr Donnerstag, 12. Januar 2006Job per Fernbedienung![]() JobTV24 hat seinen Betrieb aufgenommen. Schwerpunkt soll die Präsentation von Stellenangeboten und Unternehmen sein. Aktuell ist JobTV24 täglich von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr zu empfangen – erforderlich ist eine Set-Top-Box, die den digitalen Empfang über Astra Digital möglich macht. Was das Geldverdienen nicht gerade einfach machen dürfte: In Deutschland hat bisher nur eine Million Haushalte digitale Empfänger. Für den digitalen Satellitenempfang ist eine so genannte Set-Top-Box erforderlich. Tess Ziel des vorerst nur über Satellit empfangbaren Senders sei es, bei der Jobsuche neben Stellenbörsen in Zeitungen und im Internet „eine dritte Dimension zu bieten, wir wollen das Thema Jobsuche emotional greifbar machen und den Zuschauer durch alle Phasen seines Berufslebens begleiten", wir wollen lieber Menschen begleiten, die einen Job gefunden haben – und ihren Weg zum Erfolg aufzeigen“, das Fernsehen hat die einzigartige Möglichkeit, ein Unternehmen emotional erlebbar zu machen", lautet die Erklärung des Senders. Offensichtlich geht es nur um die Unternehmen - Stellengesuche gibt es auf JobTV24 nämlich nicht. Gerne würde der Sender die Agentur für Arbeit für eine Zusammenarbeit gewinnen, aber dort hält man sich zurück, „Wenig attraktiv“ sei das Senderkonzept, regionale Versuche mit Job-TV´s hätten das bewiesen. Eine Kooperation sei daher „fast auszuschließen“, so die BA, berichtet das Handelsblatt. Der Spartensender beschäftigt zur Zeit 15 Mitarbeiter, finanzieren will man sich mit Werbung und Stellenanzeigen. Ausserdem sei ein kostenpflichtiger Premiumbereich geplant, Ende 2007 will man schwarze Zahlen schreiben. Die Grundausstattung des Senders in „siebenstelliger Höhe“ wurde durch private Investoren aufgebracht. Tess: "Stellen Sie sich einen virtuellen Job-Kiosk vor. Wie auf einem Shopping-Kanal Diätprodukte oder Bauch-Weg-Trainer vermarktet werden, so könnte JobTV24 eben Jobs und nette Services anbieten. Fragen, ob die Micki-Maus-Krawatte noch zeitgemäss ist, Kostüm oder Jeans zum Vorstellungsgspäch, Entscheidungshilfen bei der Bewerbungsmappe (Karton einfarbig mit Ornament oder lieber etwas gediegen in Leder mit persönlichem Siegel), diese und andere Fragen werden Stellensuchende künftig leichter beantworten können. Aber auch flankierende Werbung bietet sich geradezu an. Knabbereien und Snacks, Getränke, z. B ein süffiges Bier Marke "Joorbi" (Joborientierungsbier, spricht sich ab 0,8 Promille bereits recht flüssig) Nicht zu vergessen Job-Entertainment. Warum nicht mal ein Job-Camp? Geschasste Vorstände, vorzeitig abgelöste Politker zusammen mit Hartz 4 /AloG II - Empfängern in einem Containerdorf nahe der polnischen Grenze. Oder Auswahl-Staffeln / Assessments nach dem Muster "Deutschland sucht den Superstar". Denkbar, dass man Dieter Bohlen als Moderator gewinnen könnte " megageil, du bist eine Runde weiter" oder "Sie fährt die Mitleidsnummer“ „Eins muß ich ihr lassen, sie ist super-clever. Die hat’s verstanden, die Leute mit ihrer Heul- und Mitleidsnummer einzufangen....., Funktionen im Beirat des Senders übernahm u. a. Ex-Arbeitsminister Walter Riester, der bereits zu Amtszeiten 2002 vorzeitig seinen Stuhl räumen musste. Weiss doch keiner besser als er, dass Arbeitslosigkeit eben ein Milliardengeschäft ist. Er sei gerne bereit mitzuarbeiten und seine Erfahrungen einzubringen, heisst es. Aber halt, auch Herr Hartz wäre doch noch frei, warum nicht einige Beiträge über internationale "Arbeitsmarktbeziehungen" Allerdings, einen Haken hat die ganze Sache, neue Jobs springen nicht aus der Satellitenschüssel... Ihre Tess Donnerstag, 3. November 2005Top-Job II![]() Liebe Leser/innen, viele verzweifelte Anrufe und Mails haben uns erreicht. Um letzte Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Angebotes bzw. Unsicherheiten ob der tatsächlichen Existenz des Stellenangebotes OfficeManagerin/Businessangel auszuräumen, möchten wir Ihnen hier die Strategie 2005 von Xmas-World, unserem Mandanten, vorstellen. Fraglos werden Sie an der anspruchsvollen Ausrichtung erkennen, dass es sich tatsächlich im ein nicht alltägliches Angebot handelt. Strategiepapier X-Mas 2005 Die Kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für das diesjährige SANCROS (SANta Claus ECruiting Show) fand bereits am 29. September 2005 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 02. November abgehalten. Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte "To-Do-Liste" und einheitliche JobDescriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Events und optimierte Give-Away-Allocation geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, "X-mas" als Brandname global zu implementieren. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets ( Y- Black) >ehemals Knecht Ruprecht<, die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Give-Away-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units uber das Internet angeboten werden. Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben. Ein Bundel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (1,86 cent / Minute Legion) für kurzfristige Weihnachtswünsche, sorry X-mas Requirements, einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen. Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MISt) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das Bad Boys-Good-Girls-Book( Release 03.1) für 2006 erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating. Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme. Mission Statement 2005: "Let's keep the candles burning", es ersetzt das bisherige "Frohe Weihnachten". Freitag, 28. Oktober 2005Sekretärin oder Eichhörnchen![]() Die technologische Entwicklung schreckt ja bekanntlich vor nichts zurück. Nicht jeder kann sich eine Sekretärin oder Assistentin leisten oder braucht sie wirklich. Müssen unsere armen und ohnehin stressgeplagten Chef´s künftig auch noch auf ihre so unersetzliche Sekretärin verzichten. ![]() Sie fragen, wovon ich spreche. Na, vom „Cellular Squirrel“. Das (also auch geschlechtsneutral) „Cellular Squirrel“, ist eine Erfindung des Schweizers Stefan Marti. Ein kleines knuffeliges Stoff-Eichhörnchen Klingelt ein Anrufer, misst das mit den vielen kleinen Käbelchen im Bauch versehene „Squirrel" über Sensoren, wie beschäftigt der Besitzer ist. Dieser, der Chef eben, ist über eine drahtlose Bluetooth-Verbindung mit dem Handy verbunden. Squirrel siebt dann die Anrufer nach Wichtigkeit. Nur die wichtigsten Anrufe lässt das „Squirrel" durch. "Heutige Handys unterbrechen uns oft in unangemessenen Momenten. Das Läuten ist sehr schwer zu ignorieren“, sagt der Eichhörnchen-Erfinder Marti. Nicht so das „Squirrel“: Lässt es einen Anruf durch, klingelt es nicht wie ein Durchschnittshandy mitten in der Besprechung mit dem Chef, sondern zwinkert dem Besitzer zu und wackelt desto heftiger mit dem Schwanz, je wichtiger es den Anruf bewertet. Will man den Anruf annehmen, drückt man dem Tierchen die Pfote und geht dann ans Telefon oder spricht direkt durch das „Cellular Squirrel“. Trozt aller technischen Entwicklungen, man Ach hätten doch alle Chef´s so ein Eichhörnchen. Ihre Tess P.S. Nach einem ähnlichen Prinzip wie das „Winken statt Klingeln“ des Eichhörnchens funktioniert die Plastikkatze „iCat“ von Philips. Wie eine Computermaus ist sie eine Art Brücke zwischen Mensch und Computer - nur vermittelt sie im Gegensatz zur Plastikmaus auch eine Art soziale Wärme. Sie erkennt und imitiert Gesichter und Stimmungslagen, kann Körpersprache einsetzen und sprechen. „So wird »iCat« zu einem wahren Begleiter“, heißt es bei Philips. Freitag, 26. August 2005Taschenrechner für Blondinen![]() Endlich - darauf hat die Welt gewartet! Es gibt zwei Grundwahrheiten auf dieser Welt: Männer sind klüger als Frauen und die Erde ist eine Scheibe. Daher verwundert auch nicht, dass jetzt auf der Messe Tendence Lifestyle in Frankfurt der "Taschenrechner für Blondinen" präsentiert wird. Nicht zuletzt deshalb wird auch in manchen Unternehmen bereits eifrig über den Einsatz spezifischer Eignungstest für diese Zielgruppe gebrütet. Vorstellbar, dass Damit wird nahtlos an eine Entwicklung angeknüpft, die auf anderen Gebieten schon längst Einzug gehalten hat, nehmen wir beispielsweise das Thema "barrierefreies Büro", das Männern längst das Tragen trägerlose Kleider erlaubt. Hört sich vernünftig an, endlich Schluss mit der Benachteiligung am Arbeitsmarkt. Blondinen könnten dann endlich auch Fahrstuhlführerinnen werden. Das Argument, sie würden die Strecke nicht kennen und sich verfahren, zieht dann nicht mehr. Fehlt eigentlich nur noch eine neue Zeitschrift für Blondinen? - Für ihr. Ihr Joe Doo Mittwoch, 15. Juni 2005Geschäftsabläufe und Routinen![]() Die Effizienz eines Unternehmens ist entscheidend abhängig von der erfolgreichen Umsetzung der Geschäftsabläufe. Kennzeichnend für den Erfolg ist hier die Systematisierung von wiederholbaren Vorgängen, sog. Routinen. Über die Routinen läßt sich dann der aktuelle Aufbau, die Prozesse und die allgemein wichtigen Informationen verbindlich dokumentieren. Ergebnis ist ein für jedes Sekretariat gültiges, transparentes, dynamisches und flexibles Organisationshandbuch, einfach und pflegeleicht. Systematisieren Sie Ihre wiederholbaren Vorgänge und ... "Geschäftsabläufe und Routinen" vollständig lesen Freitag, 10. Juni 2005Reif für die Insel - Checkliste für Ihre Urlaubsvertretung![]() Wie Sie Ihre Vertretung optimal briefen Bald beginnt Sie wieder, die schönste Zeit des Jahres, die Urlaubszeit rückt näher.Sicher sind Sie auch schon mit dem Gefühl in den Urlaub gegangen "hoffentlich läuft alles reibungslos, bis ich wieder da bin?" Zur optimalen Chefentlastung gehört auch, dass Sie Ihre Vertretung optimal briefen. Ihre Arbeit transparent machen, heißt, für Ihre Vertretung schriftlich festhalten, über welche Dinge sie Bescheid wissen muss. Natürlich sind die Anforderungen an eine Vertretung an jedem Arbeitsplatz unterschiedlich. Erstellen Sie deshalb Ihren ganz persönlichen "Leitfaden": Folgende Punkte sollten darin enthalten sein: "Reif für die Insel - Checkliste für Ihre Urlaubsvertretung" vollständig lesen Freitag, 27. Mai 2005Girl Friday: Der kalkulierte Stilbruch![]() Für jede Frau ist der Morgen die schwierigste Tageszeit. Modisch gesehen. In diesen Stunden wird alles entschieden. Der Auftritt im Büro, das Treffen mit der Freundin, das Mittagessen mit dem Geschäftspartner. Die Morgen-Frage erreicht einen meist vor dem Kleiderschrank, Tag für Tag, nicht unerwartet und doch unvermittelt: Was soll ich bloß anziehen? Lieber den braunen Rock mit der fliederfarbenen Bluse? Aber welche Schuhe passen dazu? Gedanklich schwenkt man kurz auf den dunkelblauen Hosenanzug über. Doch die passende Bluse ist ... "Girl Friday: Der kalkulierte Stilbruch" vollständig lesen Freitag, 20. Mai 2005Girl Friday: Intelligenz schadet der Firma![]() Intelligenz schadet der Firma Kluge und über den Tellerrand hinaussehende Mitarbeiter sind der Traum jedes Unternehmens. Denkste! Die Intelligenten haben es in der Wirtschaft schwer. Ich aß zu Mittag mit einem Herrn, der bis vor kurzem einen der wichtigsten Posten in der britischen Wirtschaft innehatte. Bei Foie Gras unterhielten wir uns über die Aussicht im Lokal, den Charme kleiner Kinder, die Nachrichtenbewertung der FT und die Midlifecrisis. Dann kamen wir auf das Unternehmen zu sprechen, das er geführt hatte. Er sagte, eines der größten Probleme der Firma sei, dass sie zu viele intelligente Leute beschäftige. Erst hielt ich das für einen Witz. Schließlich brauchen Unternehmen so viele gescheite Menschen wie möglich. Oben muss ein Supergescheiter sitzen, jemand wie John Browne von BP. Darunter müssen weitere kluge Leute arbeiten, von denen einer irgendwann an die Spitze rückt. Und man muss die brillantesten Köpfe einstellen, die man kriegen kann. Auf keinen Fall, sagte mein Gegenüber. Es gibt nichts Schlimmeres..... "Girl Friday: Intelligenz schadet der Firma" vollständig lesen
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