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Donnerstag, 24. März 2011Teil 7: Bewerbungstraining![]() Anlegen der Bewerbungsmappe Ja Sie merken schon, einmal in Fahrt, kommt man auch in Form. Sie haben viel zu Ihrer Selbstorganisation beigetragen, gehen jetzt methodisch und systematisch an das Thema "Jobsuche" heran. Sie haben einen Account angelegt Ihre Lebenslaufdaten strukturiert und organisiert übertragen- und das alles in einer so kurzen und überschaubaren Zeit. Glückwunsch! Das sind Ihre erfolgreiche Schritte auf dem Weg zu einem neuen Job. Deckblatt Es gibt unterschiedliche Auffassungen, ob ein Deckblatt sinnvoll ist. Wir meinen ja. Es vermittelt dem Bearbeiter auf einen Blick alle wichtigen Kommunikationsdaten. Ausserdem lässt sich Ihr Bewerbungsfoto hier hervorragend platzieren. Es enthält alle wichtigen Kommunikationsinformationen. Neben Ihrem vollständigen Vor - und Zunamen gehören Adresse, E-Mail, private Telefonnummer, Handynummer hierher. Auch ein Verweis auf die zugehörigen Dokumente lässt sich hier sehr gut unterbringen. Kommen wir zum Anschreiben: Wie schon der Name sagt, ist es ein Anschreiben. Leider ist in der täglichen Praxis immer wieder festzustellen, dass Bewerber dem Anschreiben einen unverhältnismässig hohen Stellenwert einräumen. Selbstverständlich soll dem Entscheider vermittelt werden, für welche Position und Ausschreibung Sie sich bewerben, welche Veranlassung Sie für Ihre Bewerbung haben und wo aus Ihrer Sicht die Anknüpfungspunkte liegen. An dieser Stelle verweisen wir auf den Artikel "Bewerbungsanschreiben" lesen Sie hier Das System versendet jedes Bewerbungsanschreiben automatisiert mit einem aktuellen Datum, versäumen Sie dies nicht auf einem konventionell angefertigten Anschreiben. Die konventionellen Anschreiben unterschreiben Sie bitte, versenden Sie keine vorgefertigten, kopierten Anschreiben. Wir bekommen zunehmend solche Dramen auf den Tisch: Altes Datum, keine persönliche Ansprache des Adressaten, handschriftlich eingetragene Firmenadresse und Anrede, einkopierte Unterschrift, Anschreiben mit identischem Ansprechpartner ( nur weil Ihre Bewerbung an eine Firma z. Händen des Herrn Berger ging, heissen nicht alle anderen Personalentscheider auch gleich Berger). Und noch ein Hinweis: Entscheider haben nur ein bedingtes Mass an Zeit, fangen Sie also nicht an Romane zu schreiben, lassen sie bitte alle noch so gut gemeinten Attribute über Ihre Eigenschaften und Charaktermerkmale weg, die kann im Vorfeld ohnehin keiner überprüfen und führen eher zum K. O. als Sie glauben. Ihre Aufgabe: Loggen Sie sich ein und gehen Sie in den Bereich Bewerbungsmappe. Klicken Sie auf "Deckblatt" anlegen und "Bearbeiten", jetzt wird Ihnen angezeigt, welche Daten das System bereits aus Ihrer Anmeldung übernommen hat. Sie können die Überschrift aus einem Menü festlegen und bestimmen per Click, welche Daten auf dem Deckblatt erscheinen oder unterdrückt werden sollen. Bestätigen Sie die Eingaben durch "Speichern" Sie bekommen jetzt das Layout als Seite angezeigt. In der Vorschau haben Sie die Möglichkeit, unter 4 verschiedenen Layouts und Schriftarten zu wählen und Ihrem Deckblatt eine individuelle Note zu geben. Speichern Sie nach erfolgter Auswahl erneut. Gehen Sie der Gesamtübersicht auf die Vorlagenbearbeitung des Anschreibens. Setzen Sie hier den individuellen Text Ihres Anschreibens ein und speichern Sie die Eingaben. Sie bekommen jetzt in der Vorschau das Layout angezeigt und können Darstellung und Schriftart ändern. Wir empfehlen Ihnen jedoch bei einem durchgängigen Layout und einer Schriftart für alle Unterlagen zu bleiben. Erwecken Sie beim Entscheider bitte nicht den Eindruck, dass Sie unter einer akuten Geschmacksverirrung leiden oder Ihr Harmoniebedürfnis nachhaltig gestört ist. Es zeugt nicht wirklich von kreativer Energie, wenn Sie ein Gemisch aus Schriften und Gestaltungsformen verwenden. Hinsichlich der Gestaltung des Lebenslaufes gehen Sie wie gerade beim Deckblatt und Anschreiben dargestellt vor. Die Inhalte haben Sie ja bereits in Lektion 6 eingefügt. Die 3. Seite Eine Bewerbung und insbesondere der Lebenslauf wirft gelegentlich beim Leser Fragen auf. Wieso haben Sie Ihr Studium nicht in der Regelstudienzeit abgeschlossen, warum beendete sich das Arbeitsverhältnis im Unternehmen XY schon nach 6 Monaten, was hat Sie veranlasst, 2 Jahre im Ausland zu arbeiten, welche Personalverantwortung hatten Sie als Vertriebsleiter, welche Gehaltsvorstellungen haben Sie, welcher Eintrittstermin wäre möglich? Sie denken jetzt, dass sind ja eigentlich Fragen, die ich im persönliche Gespräch erwarte. Ja, sind es auch im Regelfall. Aber realistisch ist doch auch, dass einige der von Ihnen dargestellten Erläuterungen oder Ergänzungen im Vorfeld schon eine positive Einstellung beim Personalentscheider produzieren. Im ungünstigsten Fall reisen Sie zum Vorstellungsgespräch an und nach 2 Fragen hat sich das Thema erledigt. Gehen Sie also bereits im Vorfeld informativ mit Fakten um, dass betrifft im wesentlichen natürlich den Lebenslauf (lückenlos) aber auch die so genannte 3. Seite kann für Sie ein entscheidendes Kriterium sein. Wir haben es schon erwähnt, überlegen Sie gut und reiflich, welche Informationen Sie hier platzieren. Lassen Sie reisserische und subjektiv eingefärbte Wertungen über sich weg. Wenn Sie eine Verkaufskanone sind, dann wird den Entscheider sicherlich weitaus brennender interessieren, wie sich Ihre jährlichen Verkaufzahlen prozentual entwickelt haben oder wie viele Neukunden Sie gewinnen konnten. Demonstrieren Sie Kompetenz, vermeintliche Eigenschaften, die nicht nachweislich sind, haben hier nichts verloren. Also Text einsetzten, Layout und Schrift wählen und speichern. Ihr Bewerbungsfoto. Um ein Foto in Ihre digitale Bewerbermappe einzubinden, ist ist eine Vorlage auf Ihrem Rechner notwendig, die Sie hochladen können. Verwenden Sie bitte keine zu grossen Bilder, die komprimiert bis zur Unkenntlichkeit entstellen. Das Bewerbungsfoto Ihrer digitalen Bewerbermappe wird vom System automatsich auf 108 x 108 Pixel angepasst. Eine Grundregel: Ein gutes Bewerbungsfoto lässt den üblichen Alltagsstress aussen vor, das hat einen erheblichen Effekt, dadurch kommt eine positive Ausstrahlung zum Ausdruck. Welches Format passt zu mir? Viele Personalentscheider vermuten einen direkten Zusammenhang zwischen dem Bildformat und der Dimension Ihres Egos. Dies sollten Sie bei der Auswahl des Formats Ihres Bewerbungsfotos berücksichtigen. Wir empfehlen als Mindestgröße 4,5 x 6 cm und ein maximales Format von 6 x 8 cm. Schwarzweiß oder Farbe? Schwarzweiß-Fotos, gewährleisten meistens eine gute Balance zwischen Understatement und positivem Herausheben. Farbbilder haben jedoch den Vorteil, dass Sie lebhafter und freundlicher wirken. Wägen Sie Ihre konkrete Bewerbungssituation ab, es ist auf jeden Fall zweckmässig, auf die jeweilige Bewerbungssituation abzustellen, eine Verallgemeinerung lässt sich daher nicht vornehmen. Wie bereite ich mich vor? Ihre äußere Erscheinung im allgemeinen und Ihre Kleidung im besonderen sollte der angestrebten Position angemessen sein und zu Ihren Typ und Ihrer Persönlichkeit passen. Verwenden Sie auf keinen Fall noch so gelungene Urlaubsbilder oder billige Automatenfotos, auch nicht zufällig noch vorhandene Passbilder (weil ja grad zur Hand) Lassen Sie Ihre Fotos möglichst von einem von einem Profi anfertigen In der folgenden Lektion 8 befassen wir uns mit dem Einsatz des Jobagenten und Suchassistenten Job-Training ist ein kostenfreier Arbeitsmarktbeitrag mit freundlicher Unterstützung von : Personalberatung Officemanagement GmbH Stellenmarkt www.handwerkerstellen.de Stellenmarkt www.runningoffice.com Stellenmarkt www.sekretaerin.de Mittwoch, 23. März 2011Teil 6: Bewerbungstraining![]() Sie haben einen Account eröffnet und loggen sich jetzt bitte mit Ihrer Id ein. Auf dem Bildschirm erkennen Sie jetzt eine Übersicht der Funktionalitäten und Services, die Ihnen der Bewerberaccount bietet: - Profil und Berufe - Bewerbungen - Messenger - Jobagent - Bewerbungsmappe (Vorlagen) - Stellengesuche - Suchassistent - Accountdaten Auf der linken Bildschirmseite sehen Sie alle Bereiche nochmals in einer Navigationsleiste. Von hier aus können Sie jederzeit von einem Bereich in den anderen wechseln. Accountdaten Hier finden Sie die Daten wieder, die Sie bereits bei der Anmeldung hinterlegt haben. Prüfen Sie bitte, ob alle Daten vollständig und richtig eingetragen sind, denn diese Daten übernimmt das System immer dann, wenn Sie einen Bewerbungsvorgang starten, denn diese Daten fliessen bei einer Bewerbung automatisch in die entsprechenden Anschreiben oder Formulare ein. Damit ersparen Sie sich künftig sehr viel Zeit und Aufwand, denn Sie bewerben sich quasi per Knopfdruck. Möchten Sie Änderungen vornehmen, so clicken Sie bitte den Button "Bearbeiten" an. Sie werden auf die neue Seite geleitet und nehmen dort die Änderungen vor. Bitte speichern Sie jede vorgenommene Änderung. Jetzt geht es daran, das eigentliche Profil zu erstellen. Legen Sie dazu alle Unterlagen, Zeugnisse, Bescheinigungen etc. bereit, Sie können die Eintrage so Punkt für Punkt abarbeiten. Zunächst übernehmen Sie bitte aus dem Schlüsselverzeichnis ( Liste mit Berufskennzahlen (BKZ's)) die Kennzahl/en, die Ihrem Beruf oder Ihrer Berufsausbildung entsprechen. Ihr Vorteil: Alle Matchings, sprich Abgleich Ihrer Qualifikationen und Berufe/Ausbildungen mit Stellenangeboten sind sehr genau zugeordnet. Sie bekommen also über das System sofort eine Benachrichtigung, wenn ein für Sie interessantes Stellenangebot vorliegt und eine hohe Übereinstimmung gegeben ist. Damit sind Sie immer bestens informiert und können per Knopfdruck eine Bewerbung an das Unternehmen senden. Gleiches gilt für die Funktion des Suchagenten, den wir in einer der folgenden Lektionen behandeln werden. Nutzen Sie diesen Vorsprung! Bearbeiten Sie bitte die folgenden Abfragen zum Lebenslauf: ********************************** Profil und Berufe Schule und Studium SCHULBILDUNG / ALLGEMEINBILDENDE SCHULEN HOCHSCHULSTUDIUM / AKADEMISCHE AUSBILDUNG PRAKTIKA / AUSBILDUNGSBEGLEITENDE TÄTIGKEITEN Berufliche Ausbildung und Werdegang BERUFSAUSBILDUNG BERUFLICHER WERDEGANG / PRAXIS-ERFAHRUNG SEMINARE UND TRAININGs Zusatzqualifikationen FREMDSPRACHEN BRANCHEN UND ARBEITSBEREICHE PC- UND IT-KENNTNISSE FÜHRERSCHEINE UND LIZENZEN Wehrdienst/ Hobbys / Interessen / ehrenamtliches oder soziales Engagement ZIVIL- ODER WEHRDIENST MITGLIEDSCHAFTEN, EHRENAMTLICHES ODER SOZIALES ENGAGEMENT HOBBYS UND INTERESSEN ******************** Alle Einträge sollten differenziert mit Datumsangaben, Abschlüssen und Noten aufgeführt werden. Mehrfacheinträge sind möglich, somit können alle erforderlichen Angaben wirklich vollständig hinterlegt werden. So entsteht ein lückenloser Lebenslauf, das wird jeden Personalentscheider erfreuen, denn nichts ist ärgerlich, als einen Lebenslauf mit unvollständigen Daten auf den Tisch oder Bildschirm zu bekommen. Denken Sie daran: Unordentlich und unvollständig aufbereitete Bewerbungen haben im Auswahlverfahren keine Chance. Das ist Ihr k.o. Bitte gehen Sie bei allen Einträgen sehr sorgfältig vor, überprüfen Sie alle Datums-Einträge besonders intensiv, denn das System erstellt daraus automatisch einen chronologisch geordneten Lebenslauf. Änderungen und Korrekturen über den Button "Bearbeiten" vornehmen. Sie haben nach Abschluss aller Angaben das Hauptgerüst Ihrer künftigen Bewerbungsmappe erstellt. In der nächsten Folge legen wir die weiteren Elemente Ihrer Bewerbungsmappe an, das Deckblatt, Bewerbungsfoto, Anschreiben, 3. Seite und kümmern uns um das Layout. Verschiedene Schriften und unterschiedliche Designs stehen Ihnen zur Verfügung. Job-Training ist ein kostenfreier Arbeitsmarktbeitrag mit freundlicher Unterstützung von : Personalberatung Officemanagement GmbH Stellenmarkt www.handwerkerstellen.de Stellenmarkt www.runningoffice.com Stellenmarkt www.sekretaerin.de Dienstag, 22. März 2011Teil 5: Bewerbungstraining![]() Sie haben nach Bearbeitung der Lektion 4 eine Account angelegt und können jetzt loslegen. Um Sie nochmals zu versichern, das gesamte Bewerbungstraining incl. des Premium - Accounts ist kostenfrei. Auch nach Abschluss des Traings kommen keine Kosten auf Sie zu, Ihr Account bleibt Ihnen erhalten, quasi als Belohnung für Ihre Ausdauer und Ihren Einsatz. Sollten Sie Ihren Account noch nicht angelegt haben, holen Sie dies bitte schnell nach. Es lohnt sich ! Nachfolgend haben wir Ihnen die vielfältigen Services und Möglichkeiten des Accounts einmal dargestellt. Wie Sie zweifellos erkennen können, handelt es sich bei den dargestellten Funktionalitäten um ein vollständiges System, mit dem die Anforderungen an ein modernes Bewerbungsmanagment voll erfüllt werden: Profilerfassung / Matching Persönliche Angaben & Mobilität Berufe / Berufsgruppen Erweitertes Profil, Lebenslauf Übernahme der Daten für Bewerbungen oder Vorlagen Profilabgleich Bewerbungsverwaltung Verwendung der Dokumentvorlagen - Auswahl des Layouts einzelner Dokumente Online Versand durch Jobomat-Bewerbungsservice Als PDF-Dokument speichern Bewerbungsmappe (Vorlagen) Passfoto - Deckblatt Anschreiben Lebenslauf Dritte Seite Stellengesuche Schaltung der Stellengesuche Anonymisierung Messenger Mitteilungen und Antworten zu Bewerbungen Anfragen und Mitteilungen zu Stellengesuchen Anfragen und Mitteilungen zum Profil Speicherung der Suchanfragen Suchanfragen speichern Suchassistent: - Anlegen spezifischer Suchbegriffe für schnelles und passgenaues Finden von Angeboten Jobagent: -Einsatz des Job-Agenten mit spezifischen Suchaufträgen Ihre Aufgaben: - Email-Adresse anlegen (sofern nicht schon vorhanden) - Account anlegen - Die nächsten 2 Tage bieten gute Gelegenheit, sowohl im Internet als auch in den einschlägigen Printmedien schon einmal nach Stellenangeboten recherchieren. Ein hervorragendes Hilfsmittel um Suchanfragen schnell und präzise durchzuführen ist Google In der nächsten Lektion werden wir uns mit dem Anschreiben und Lebenslauf beschäftigen, die Durchführung erfolgt mittels des von Ihnen registrierten User- Accconts. So können Sie sofort loslegen! Montag, 21. März 2011Teil 4: Bewerbungstraining![]() Gute Vorbereitung, Zeitmanagement und der richtige Bewerberaccount sind die halbe Miete zum Joberfolgl! Wer die aktuellen Statistiken und Veröffentlichungen zur Arbeitslosigkeit und Beschäftigungsitualtion verfolgt, wird sehr schnell erkennen, dass sich von Jahr zu Jahr die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs reduziert, dagegen explodiert geradezu die Anzahl der Minijobs, 1-Eurojobs und Massnahmen der Beschäftigungsträger. Es hat keinen Sinn, sich pauschal, in einer Art Rundumschlag auf jede vermeintlich passende Ausschreibung bewerben. Die Anforderungen in unserer heutigen Arbeitswelt sind zunehmend differenzierter, Fachwissen, spezifische Qualifikationen in einem ganz bestimmten Fachbereich, branchentypisches Wissen, all dies sind Merkmale einer Arbeitsmarktstruktur, die von Bewerbern neue und andere methodische Vorgehensweisen erfordern. Dienstleistungsbereiche, die unter einer permanenten personellen Unterversorgung leiden wie z. B. das Handwerk, der Pflegebereich und andere Bereiche des Gesundheitswesens, suchen händeringend qualifiziertes, motiviertes und engagiertes Personal. Sie haben sich in den vorangegangen Lektionen mit Ihrer Ausgangssituation befasst, Ihre Ziele definiert und ein Profil Ihrer Stärken/Defizite herausgearbeitet. Sie haben für sich bestimmt, was Sie wollen und auch nicht möchten. Das eigentliche operative Arbeitsfeld betreten Sie erst jetzt. Ihre Überlegungen und Ergebnisse fliessen jetzt in konkretes Handeln ein. Dabei müssen Sie sich immer wieder bewusst machen, dass dem Zeitfaktor aus vielen Gründen hohe Priorität einzuräumen ist. 1. Sie möchten so schnell wie möglich einen neuen Arbeitsplatz. Zeit ist Geld, Ihre Frustrationstoleranz hat Grenzen. 2. Bei allen Bewerbung geht es auch darum, mit möglichst geringem administrativen Aufwand ein Höchstmass an Erfolg zu erzielen. 3. Auch für Bewerbungen gilt: ...wer zu spät kommt, den bestraft das Leben oder auch ...wer fehlt, ist nicht dabei. 4. Ausschreibungsfristen, laufende Bewerbungs- und Auswahlverfahren, schnelle Besetzungsentscheidungen sind Zeitfaktoren, die zu berücksichtigen sind. 5. Je früher Sie einen Vorstellungstermin eingeräumt bekommen, um so besser sind Ihre Chancen auf eine - manchmal spontan- erfolgende Zusage. 6. Ihr "Zeitmanagement" in Sachen Jobsuche muss möglichst überschneidungsfrei funktionieren, Entscheidungszwänge sind Störfaktoren, die eine abgesicherte und fundierte Entscheidung beeinflussen. 7. Erstellen Sie für jeden Tag einen konkreten Fahrplan (was, wer, wann, wo, wie) um Zeit für die wirklich wichtigen Recherchen und Aktivitäten zu haben. 8. Prüfen Sie jede geplante Aktivität vor Ausführung nochmals kritisch auf Zielorientierung und Sinnhaftigkeit, halten Sie sich nicht mit Tätigkeiten auf, die nicht wirklich geeignet sind, Sie zum neuen Job zu bringen 9. Notieren Sie am Ende eines jeden Tages exakt Ihre "Zeitfresser" und halten Sie fest, welche Schritte als Teilerfolge verbucht werden können, fassen Sie hier nach und streichen Sie Aktivitäten, die sich als Bremse und als aussichtsloses Unterfangen herausgestellt haben. 10. Wenden Sie dieses Zeitmanagement konsequent und nachhaltig an, Sie werden sehr schnell feststellen, welche Spielräume sich für die eigentliche Hauptaufgabe eröffnen. Sie werden sich in der folgenden Lektion, also Lektion 5, mit der Einrichtung eines Professionellen Bewerbungsmanagements befassen, dazu legen Sie alle wichtigen Unterlagen wie Zeugnisse über Schulabschlüsse, Qualifikationsnachweise, (Seminare, Trainings, Weiterbildungen) Diplome, Praktika, ehrenamtliche Engagements, Auszeichnungen bereit. Ebenso ein geeignetes Bild, das Sie Ihrer Bewerbung anfügen können. (lesen Sie hierzu auch in der Rubrik "Bewerben" die Ausführungen zum Thema "Professionelles Bewerbungsfoto". Halten Sie - wenn eine schriftlice Bewerbung gefordert wird - Bewerbungsmappen vor, die einen neutralen und seriösen Charakter vermitteln und nicht bereits auf dem Postweg zerbröseln oder sich bei Ankunft in der Personalabteilung des Unternehmens in ihre Bestandteile auflösen. Achten Sie bei der Auswahl der Mappe darauf, dass sich die Einzelunterlagen gut blättern lassen, nichts ist für einen Entscheider grauenhafter, als eine Mappe, die nach telefonischer Unterbrechung wieder von vorn aufgerollt werden muss. Und bitte: Keine Klarsichthüllen! Wählen Sie für Ihre Mappe Qualitätspapier, es macht sich einfach besser, wenn die Weisstöne der Kopien im Einklang mit der Farbe des Anschreibens und der so genannten 3. Seite stehen. Prüfen Sie, ob die Druckerqualität noch gegeben ist, ansonsten Austausch der Patrone oder Toner nachfüllen. Wenn hier auf die konventionelle Mappe abgestellt wird, so deswegen, weil Unternehmen dies von Fall zu Fall fordern, ein grosser Teil der Unternehmen ist jedoch bereits dazu übergegangen, ausschliesslich digitale Bewebungen entgegenzunehmen. Sofern Sie nicht ohnehin schon einen E-Mail-Account bei einem Anbieter haben, legen Sie umgehend einen Account an. Sie werden diesen Account für die weitere Kommunikation mit uns und den Unternehmen benötigen. Eine Auswahl der Anbieter von E-Mail-Accounts finden Sie unter anderem auch hier auf dem Jobblogger (siehe Artikel "Jobsucher bevorzugen....) in der Rubrik Glossar. In der folgenden Lektion 5 werden wir Ihnen ein Instrument an die Hand geben, mit dem Sie diese Anforderungen in alle Richtungen excellent bedienen können. Als Teilnehmer dieses Bewerbungstrainings räumen wir Ihnen einen kostenfreien Premiumaccount ein, den Sie auf einem der nachlfolgend angeführten Stellenmärkte für Ihre weiteren Bewerbungen nutzen können. Die Bewerberservices, die Sie über diesen Account managen, sind "State of the Art" und dokumentieren den aktuellsten Stand modernen Bewerbungsmanagements. Diese Stellenmärkte erlauben Ihnen, einen kostenfreien Bewerberaccount anzulegen und dauerhaft zu nutzen: Stellenmarkt www.runningoffice.com Stellenmarkt www.sekretaerin.de Stellenmarkt www.handwerkerstellen.de Für Ihre aktive Job-Suche und professionelle Bewerbungen: - Erstellung und Verwaltung von Bewerbungen mit Vorlagen, Online-Versand und Dokument-Export - Schaltung von Stellengesuchen - Suchassistent - Job-Agent informiert Sie per E-Mail über die neuen Jobs Die umfangreiche Services bieten Ihnen die Möglichkeit, schnell, komfortabel und erfolgreich zum Ziel zu kommen. Gesamtübersicht des kostenfreien Bewerber Premium - Accounts: Bewerbungsverwaltung: - Erstellung von Bewerbungen - Verwendung der Dokumentvorlagen für neue Bewerbungen - Passfoto kann hinzugefügt werden - Auswahl des Layouts einzelner Dokumente in Ihrer Bewerbung - Auf Wunsch kann Ihre Bewerbung online versandt und vom Arbeitgeber direkt beantwortet werden - Alle Bewerbungen können als PDF-Dokument gespeichert werden Stellengesuche: - Schaltung von Stellengesuchen - Auf Wunsch werden persönliche Angaben anonymisiert veröffentlicht Suchassistent - Durch speichern ersparen Sie sich mehrfaches Eingeben Ihrer Suchkriterien Job-Agent - Benachrichtigung per E-Mail über neueste Stellenangebote zu Ihrem Profil oder gespeicherten Suchanfragen Profilerfassung - Ermöglicht Ihrem Profil die entsprechenden Stellenangebote zuzuordnen. Job-Training ist ein kostenfreier Arbeitsmarktbeitrag mit freundlicher Unterstützung von : Personalberatung Officemanagement GmbH Freitag, 18. März 2011Teil 3: Bewerbungstraining
Berater/Vermittler/Personaldienstleister
![]() War es bis vor einigen Jahren noch eher die Ausnahme für bestimmte Berufsgruppen einen Personalvermittler, Personaldienstleister oder Personalberater bei der Neuorientierung und Jobsuche einzuschalten, ist es heute ein eher selbstverständlicher Schritt. Professionelle Berater und Vermittler, insbesondere solche, die sich genau in Ihrer Berufswelt auskennen und über langjährige Praxiserfahrungen verfügen, kennen den Markt genau und sind in der Lage, Ihnen eine exakte Einschätzung der Möglichkeiten zu geben. Beispielhaft möchten wir Ihnen an dieser Stelle zwei Beratungsgesellschaften nennen, die aufgrund Ihrer professionellen Ausrichtung und Seriösität zweifellos für qualifizierte Beratungs- und Vermittlungsleistungen stehen: ![]() Kathrin Gerloff & Marion Proft ![]() Mike Boetticher Ein weiterer unschätzbarer Vorteil sind die vielen Kontakte eines Beraters oder Vermittlers und hier vor allen Dingen: an einen Personaldienstleister werden auch solche Vakanzen gemeldet, die nicht unbedingt in den öffentlichen Medien publiziert sind. Es geht um Diskretion bei der Besetzung, Paßgenauigkeit und Geschwindigkeit. Faktoren, die über eine Zeitungsannonce nur bedingt zu realisieren sind. Daher finden sich die überwiegenden Angebote dieser Vermittler und Berater überwiegend auf den Seiten von gut besuchten Internet-Stellenmärkten. Personaldienstleister , die über die technischen Möglichkeiten und Ausstattungen verfügen, verlagern Ihre Akquisitionstätigkeiten daher intensiv auf die digitalen Stellenmärkte. Ihre persönlichen Merkmale und Wünsche, Qualifikationen und Fähigkeiten werden in entsprechenden Matchingverfahren gegen die Angebote und Nachfragen von Unternehmen und aus den Datenbanken der eigenen Jobbörse gefiltert. Allerdings gilt es schon, in der Branche der Personaldienstleister kritisch auszuwählen. Nicht immer trifft man hier auf seriöse und gut etablierte Vermittler, die auch tatsächlich im Auftrag von Kunden tätig sind. Auch hier gibt es eine Reihe schwarzer Schafe, die unter Vorwand eines Vermitllungsauftrages ausschliesslich versuchen, die eigene Datenbank mit Kandidaten zu füllen. Erkundigen Sie sich also im Zweifelsfall und haken Sie nach. Bei ungenügenden oder vagen und schwammigen Erklärungen nehmen Sie besser Abstand von einer Bewerbung. Qualifizierte Berater und Vermittler werden Ihnen dagegen schon weitergehende und konkrete Angaben machen zur ausgeschriebenen Position. Sicherlich werden Ihnen im ersten Step nicht alle Informationen gegeben, aber dennoch wird ein seriöser Personaldienstleister Ihnen soviel Informationen vermitteln, daß Sie für Ihre Entscheidung klären können, ob Sie eine Vertrauensbasis begründen wollen, die es rechtfertigt, Ihre Bewerbung weiterzuleiten. Lassen Sie die Finger von solchen Personalvermitllern, die von Ihnen für eine Vermittlung Geld verlangen, es gibt genug seriöse Vermittler, die ihr Honorar wie üblich vom Arbeitgeber bekommen. Es bringt Sie nicht weiter, es werden nur falsche Hoffnungen begründet. Sie verlieren Zeit und vergeuden Energie, die Sie besser auf aussichtsreichere Angebote ausrichten sollten. Lassen Sie sich vorrangig von folgenden Punkten leiten: Konzentrieren Sie sich darauf, eine Ihren Fähigkeiten, Begabungen und Wünschen entsprechende vollständige Zielfirmenliste/Zielpersonenliste zu entwickeln und festzulegen Marktnischen ausfindig machen und hohe Handlungsflexibilität an den Tag legen, Halten Sie ihre Bewerberadministration schlank, legen Sie einen digitalen Bewerberaccount an, mit dem Sie auf Knopfdruck individuelle Unterlagen versenden , das ergibt Zeit für Aktivitäten Entscheidend ist Ihre Kreativität, Ausdauer und gute Ideen helfen weiter und nicht die angebliche Aussichtslosigkeit Mut zu unkonventionellem Vorgehen Ihre Persönlichkeit, Ihr Handeln und Auftreten muss aus einem Guß sein, versuchen Sie nicht in eine "Rolle" zu schlüpften, man wird Sie spätestens in der Probezeit enttarnen. Sie (und auch der neue Arbeitgeber) wollen Ihre Persönlichkeit in all ihren Facetten auf dem richtigen Arbeitsplatz sehen, trennen Sie daher Fakten und Illusionen Mit wenigen Pfeilen zu treffen ist anspruchsvoller als mit einer Schrotflinte auf Spatzen zu schießen! Vielleicht haben Sie es ja auch schon zu spüren bekommen. Massenhaft haben Sie Ihre Unterlagen verschickt und wundern sich darüber, daß Sie entweder nichts hören oder es nur Absagen hagelt. "Wenn Sie sich blindlings auf alles bewerben, produzieren Sie Ausschuß. Da können Sie es besser gleich lassen, Sie ersparen sich quälende Wartezeiten und frustrierende Absagen. ...haben wir uns für einen Bewerber entschieden, der unseren Vorstellungen im besonderen Maße entspricht... ...müssen wir Ihnen leider mitteilen, daß wir uns für einen anderen Bewerber entschieden haben... ...aufgrund der Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen konnten wir Ihre Bewerbung leider nicht berücksichtigen... Solche Motivationsbremsen können Sie jetzt überhaupt nicht gebrauchen. Ihre heutige Arbeitsaufgabe: Recherchieren Sie in Ihrer Stadt, Region, Bundesland oder national solche Personalberater, Personalvermittler und Personaldienstleister, die je nach Ausrichtung universal oder branchenspezifisch bzw. berufsgruppenspezifisch tätig sind. Legen Sie eine Liste an, in die Sie die wichtigsten Bezugsdaten wie Adresse, Internet-Adresse /URL, Email, Ansprechpartner, Spezialisierung etc. übertragen. Job-Training ist ein kostenfreier Arbeitsmarktbeitrag mit freundlicher Unterstützung von : Personalberatung Officemanagement GmbH Stellenmarkt www.handwerkerstellen.de Stellenmarkt www.runningoffice.com Stellenmarkt www.sekretaerin.de Donnerstag, 17. März 2011Teil 2: Bewerbungstraining![]() Schritt 2: Informationen Sie haben sich im ersten Schritt mit der Analyse Ihrer gegenwärtigen und zurückliegenden beruflichen und privaten Situation auseinander gesetzt. Dabei werden Sie sicherlich zu einigen interessanten, für die weitere Vorgehensweise ausserordentlich wichtigen Erkenntnissen oder Bestätigungen gekommen sein. Viele Annahmen und Selbstbilder, die wir über uns haben, kristallisieren sich deutlicher heraus, bestätigen sich oder lösen sich in Wohlgefallen auf. Dazu hat Ihnen verholfen, dass Sie die Antworten auf die im Teil 1 aufgeworfenen Fragen transparent gemacht haben, Sie haben sie aufgeschrieben. Sie haben jetzt auch eine grössere Klarheit darüber, wo Ihre so genannten „übertragbaren Fähigkeiten und Begabungen“ liegen. Sie haben jetzt eine deutlichere Eingrenzung vorgenommen, anhand Ihrer persönlichen Vorlieben und Neigungen berufliche Ziele zu definiert, wo der Gedanke an eine solche Tätigkeit allein schon bei Ihnen ein Wohlbefinden auslöst. Sie haben im wesentlichen Ihr zukünftiges Tätigkeitsfeld entworfen. Wenn Sie arbeitslos sind, trennen Sie sich gedanklich von diesem Aspekt, Sie haben gerade einen Fulltime -Job übernommen. Sie konzentrieren Ihre ganze Kraft, Ausdauer und Aufmerksamkeit auf ein Ziel: Eine neue Beschäftigung - und zwar nach den Gesichtspunkten, Regeln und Vorgaben, die Sie formuliert haben und die nicht etwa solchen Stellenanzeigen entnommen sind, wo Merkmale, Eigenschaften, Fähigkeiten und Anforderungen aufgelistet sind, deren Erfüllung ohnehin häufig in´s Reich der Phantasie gehört. Sie können jederzeit auf Ihren Arbeitsbogen zurückgreifen und sich bewusst machen, welches Bild Sie entworfen haben, können es je nach Situation und Erkenntnis korrigieren und ergänzen. Eben so wie man einen guten Plan macht, unter Einbeziehung von Alternativen. Schritte zum Erfolg „Finde heraus was du willst und mach dich dann auf den Weg, um es zu suchen“, Nie hätte Klaus B. es für möglich gehalten, dass er seine beiden Interessengebiete Sport und Internet zusammenbringen würde. Der gelernte Industriekaufmann hatte jahrelang versucht, eine Arbeit zu finden, die ihm Spaß macht — als Einkäufer, Vertriebsbeauftragter eines Fitnessgeräte-Herstellers und zuletzt als Qualitätsbeauftragter im gleichen Unternehmen. "Aber immer hatte ich das Gefühl, ich tue eigentlich nicht das, was mich wirklich begeistert", sagt der 42-Jährige. Heute ist B. in einem Hamburger Medien-Unternehmen angestellt und recherchiert und schreibt für ein Internetportal die Sportseiten. "Ich bin am richtigen Ort mit den richtigen Leuten und kann meine besten Fähigkeiten und meine Begeisterung einbringen — ich bin hoch motiviert, was will ich mehr?" Information "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch was bess’res findet." Diese Weisheit gilt nicht nur für den Bund des Lebens, sondern ebenso für die Karriereplanung. Denn nicht immer hält der auserkorene Job, was er im Stellenangebot versprochen hat. Will heißen: Nicht wenige Stellenanzeigen bewegen sich zwischen Wahrheit und Dichtung. Nehmen Sie allein die Facts einer Stellenanzeige, dann stellen Sie sehr schnell fest, dass in vielen Fällen max. 20 % des Inhaltes überhaupt für Sie verwertbare Anhaltspunkte sind. Der Rest sind Worthülsen, nichtssagende Floskeln, "schwarz gemachtes Papier", im Job-Alltag sehen die Dinge dann plötzlich ganz anders aus und sorgen für nicht unerheblichen Frust und erneutes Unbehagen. Wie man derlei Enttäuschungen vermeiden kann? Viele Stellenangebote enthalten Informationen, die zwischen den Zeilen stehen". Sie gekonnt zu dechiffrieren, ist die eigentliche Kunst. Dabei geht es auch um eine spezifische Form der Informationsrecherche, also ein methodisches Vorgehen. Sie setzt auf verschiedene Quellen, die Sie auswerten sollten, bevor sie sich für oder gegen einen Job entscheiden: 1. Jobbörsen: Es gibt eine Vielzahl von Jobbörsen in Deutschland, das Angebot unterscheidet sich quantitativ und qualitativ enorm. 1. Internet und Suchmaschinen: Die meisten Unternehmen betreiben eine Website, um über sich zu informieren. Zudem kann es ratsam sein, sich in Online-Branchendiensten über die derzeitige Marktsituation des potenziellen Arbeitgebers zu informieren. Das Internet ist eine unendliche Fundgrube! 2. Zeitungsartikel: Je umfassender der Presse-Scan erfolgt, desto facettenreicher wird das Bild des ins Visier genommenen Unternehmens. 3. PR-Abteilung: Wer sich an die Öffentlichkeitsarbeiter wendet, bekommt zwar nicht immer die gewünschte Auskunft. Oft versenden sie aber Unternehmensberichte. 4. Freundeskreis: Im privaten Umfeld gibt es häufig Leute, die bereits Erfahrungen mit dem Unternehmen gesammelt haben. Nachdem das "Angebot" genügend ausdifferenziert ist, geht darum, wo, in welcher Branche, mit welchen Klienten und Kollegen, diese Arbeit ausgeübt werden könnte, und wie man an eine solche Stelle am besten herankommt. Das spezifische Profil für die Zielfirma ergibt sich aus dem Persönlichkeitsprofil und der Strukturanalyse des Berufsbildes und seines Arbeitsmarktes. Es gilt, die Unternehmen oder Organisationen herauszufinden, die mit den eigenen Wertvorstellungen und der bevorzugten Arbeitsweise übereinstimmen. Jeder Bewerber muss für sein Jobprofil auskundschaften, welche Vorkenntnisse man unbedingt braucht und welche Marktlücken oder Nischen es gibt. Wichtig ist es dabei, an Insiderwissen zu kommen, sprich mit Insidern aus der Branche Kontakt aufzunehmen, etwa bei Veranstaltungen, Vorträgen, auf Konferenzen, auf Messen oder auch in vielen Chats im Internet. Die vielen informellen Gespräche, die sich dabei ergeben, treten ein "Schneeball-System der Kontakte" los, also jeweils neue Kontakte mit neuen Informationen und Sichtweisen. Nebeneffekt: Man übt bis zur Routine ein, Fremde anzusprechen, Interesse zu signalisieren und Veränderungsbereitschaft zu bekunden. Eigeninitiative - eine "aktive Jobsuche" - ist für richtiges Active-Job-Planning also unabdingbar. Der Einwand, in der hektischen Arbeitswelt werde sich niemand finden, der bereit wäre, einen Unbekannten in Berufsgeheimnisse einzuweihen, gilt nicht. Die Praxis zeigt, dass die meisten Arbeitnehmer ihre Erfahrungen gerne weitergäben - auch im Interesse eines eigenen Networking. Aufgabe: Ordnen Sie die Punkte auf Ihrer Liste nach Prioritäten, d. h. in der Reihenfolge nach der Bedeutung der Werte, die sie für Sie haben. Grenzen Sie die Unternehmen, Regionen, Branchen, Funktionen und Tätigkeitsmerkmale ein, die für Sie relevant sind, ordnen Sie diese nach Ihren Prioritäten. Suchen Sie auf örtlicher, regionaler oder überregionaler Basis (je nach Mobilitätsgrad) alle für Sie relevanten Veranstaltungen, Messen, Vorträge, Informationsbörsen usw. Legen Sie eine List der Menschen an, die Ihnen persönlich bekannt sind, die Sie bitten können, geeignete Informationen an Sie weiterzuleiten. Händigen Sie allen Kontaktpersonen Ihre Visitenkarte / Telefonnummer aus, die Sie in der jeweiligen Situation in Ihre Strategie eingebunden haben. Legen Sie fest, welche Dauer für welche Aktivitäten vorgesehen ist, versehen Sie alle Massnahmen und Ziele mit Terminen. Sie werden feststellen: Je systematischer, intensiver und disziplinierter Sie Ihre Jobsuche betreiben, um so schneller werden Sie Ihr Ziel erreichen. Notieren Sie die Ergebnisse der einzelnen Schritte, halten Sie auch fest, in welchen Fällen Ihre Bemühungen nicht erfolgreich waren, forschen Sie nach, wo die Ursachen dafür liegen. Job-Training ist ein kostenfreier Arbeitsmarktbeitrag mit freundlicher Unterstützung von : Personalberatung Officemanagement GmbH Stellenmarkt www.runningoffice.com Stellenmarkt www.sekretaerin.de Stellenmarkt www.handwerkerstellen.de Mittwoch, 16. März 2011Teil 1: Bewerbungstraining![]() Active-Job-Planning ... lesen Sie hier den Einführungstext zu unserer Serie! Active-Job-Planning - was ist darunter zu verstehen? Das Zauberwort, das Sie unbedingt kennen sollten, um gegenüber Ihren Mitbewerbern nicht in Rückstand zu geraten, heißt "Aktive Jobsuche". Wenn Sie sich als Einzelner über die Möglichkeiten noch im Unklaren sind, dann lesen Sie weiter. Das eigentlich geeigneteste aber noch am wenigsten verbreiteste Instrument, um den eigeninitiativen Bewerbungsprozess zu steuern, ist Active-Job-Planning. Der Ansatz denkt den gesamten Bewerbungsprozess vollständig neu von der verfügbaren Arbeitskraft her. Nicht das allein Unternehmen entscheidet, ob Sie als Kandidat zu ihm passen, sondern..... "Teil 1: Bewerbungstraining" vollständig lesen Mittwoch, 5. August 2009Frauenanteil Führungspositionen![]() Nur jede 25. Frau arbeitet in der ersten Führungsebene Jeder zehnte beschäftigte Mann, aber nur jede 25. Frau arbeitet in der obersten Führungsebene, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In der obersten Führungsebene ist nur jede vierte Führungskraft eine Frau, in der zweiten Ebene jede dritte. Damit haben sich die Zahlen seit 2004 kaum verändert. „Nach wie vor stehen Betriebe meist unter einer männlichen Führung“, schreiben die Autoren der Studie. Selbst in frauendominierten Betrieben mit einem durchschnittlichen Frauenanteil von 84 Prozent besetzen Frauen nur 56 Prozent der Führungspositionen. In den letzten Jahren ist in Deutschland die Erwerbsbeteiligung der Frauen insgesamt, aber auch ihr Anteil an den hochqualifizierten Beschäftigten deutlich gestiegen: 38 Prozent der hochqualifizierten Beschäftigten sind weiblich, und 80 Prozent der Hochschulabsolventinnen sind berufstätig. Dabei konzentriert sich die Beschäftigung der Frauen auf bestimmte Branchen und Betriebe. Fast zwei Drittel aller hochqualifizierten Frauen sind im Dienstleistungssektor tätig, ein weiteres Viertel in der öffentlichen Verwaltung. Auch in den Beschäftigungsformen unterscheiden sich Männer und Frauen deutlich. Fast jede zweite Frau ist in Teilzeit beschäftigt, bei Männern ist es nur knapp jeder zehnte. Einstellungsverhalten der Betriebe festigt vorherrschende Geschlechterstrukturen Je höher der Frauenanteil in einem Betrieb ist, desto häufiger werden dort offene Stellen mit Frauen besetzt. Vor allem der Dienstleistungssektor vergibt Jobs an weibliche Hochqualifizierte, zeigt die IAB-Betriebsbefragung: Auf ihn entfielen im Frühjahr 2008 knapp 80 Prozent aller eingestellten hochqualifizierten Frauen. In männerdominierten Betrieben und Branchen wie dem produzierenden Gewerbe war dagegen der Anteil der eingestellten Frauen sogar geringer als ihr Beschäftigtenanteil. „Über das Einstellungsverhalten der Betriebe wird die geschlechtsspezifische Segregation des Arbeitsmarkts weiter verfestigt“, so die IAB-Studie. Maßnahmen zur Chancengleichheit vor allem in Großbetrieben Sieben Prozent der Betriebe haben betriebliche, tarifliche oder freiwillige Vereinbarungen zur Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen. Meist handelt es sich dabei um Großbetriebe mit 500 oder mehr Beschäftigten, so dass insgesamt ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer in einem Betrieb tätig ist, der sich beim Thema Chancengleichheit engagiert. Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 03.08.2009 Montag, 13. Juli 2009Print verliert...![]() Massive Einbrüche im Anzeigengeschäft müssen die deutschen Zeitungen verkraften. Drastisch zeigt sich dies bei den Stellenanzeigen der Printmedien. Mit einem Minus von über 40 % brach das Anzeigengeschäft der Zeitungen in diesem Segment zwischen Januar und Mai massiv ein. Wegen der Rezession und der stetig wachsenden Nutzung des Internets, hier speziell auch der Jobbörsen, bleibt den Verlagen immer weniger Luft. "Das Jahr 2009 wird als das bisher schwierigste in die Geschichte der Zeitungen eingehen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff. Doch dabei wird es offensichtlich nicht bleiben. Verfolgt man die weltweit gestiegene Tendenz, Informationen aus dem Internet zu beziehen, dürfte die aktuelle Situation noch nicht das Ende der Fahnenstange für die Verlage bedeuten. Berater sagen der Branche denn auch eine düstere Zukunft voraus. Die Zeiten hoher Gewinnmargen seien für die meisten Zeitungsverlage vorbei, zwei Drittel des Erlöses aus Anzeigen zu erzielen, - dürfte der Vergangenheit angehören. Das Rubrikengeschäft, das den Löwenanteil der Anzeigenerlöse von Tageszeitungen ausmacht, wird wohl auf Sicht an die Internet-Konkurrenz verloren gehen. Zu gross sind die Vorteile des Internets mit seinen vielfältigen Suchmöglichkeiten gegenüber der gedruckten Presse. Dies ist keine auf Deutschland begrenzte Tendenz. So brach z. B. in den USA das Anzeigenvolumen der Zeitungen 2008 erneut um 4,6 % ein. 2008 informierten sich erstmals mehr Amerikaner im Internet als in den Zeitungen Freitag, 10. Juli 2009Weltbevölkerung: Bald 7 Milliarden
Bald sieben Milliarden Menschen auf der Erde
![]() Anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli wies die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung in Hannover darauf hin, dass jedes Jahr auf der Erde 78 Millionen Menschen mehr leben. Im Moment leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde, bis Anfang 2012 werden es über sieben Milliarden sein. Dies ist eines der Kernergebnisse aus den jüngsten Projektionen der Vereinten Nationen (UN), die das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des morgigen Weltbevölkerungstages veröffentlicht. In den Vorrausschätzungen geht das „mittlere Szenario“ von den am wenigsten extremen Annahmen aus. Demnach wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf über 9,1 Milliarden Menschen anwachsen. Das Wachstum verläuft insgesamt langsamer als in den vergangenen Jahrzehnten und in den verschiedenen Weltregionen unterschiedlich. Der Schätzung zufolge wird die Bevölkerung Afrikas am stärksten wachsen und sich, trotz regional hoher AIDS-Raten, zwischen 2010 und 2050 von 1,03 Milliarden auf 2,00 Milliarden fast verdoppeln. Ihr Anteil an der Weltbevölkerung wird im gleichen Zeitraum von 15,0% auf 21,8% zunehmen. Dagegen wird der Anteil der in Europa Lebenden, der 1950 noch 21,6% betrug, der Schätzung zufolge bis 2010 auf 10,6% und bis 2050 auf 7,6% gesunken sein. In Europa lebten Mitte des vergangenen Jahrhunderts 547 Millionen Menschen. 2010 werden es laut UN-Schätzung rund 733 Millionen und 2050 nur noch 691 Millionen sein. Europa ist der einzige Kontinent, für den in Zukunft mit einer schrumpfenden Bevölkerung gerechnet wird. Der Vorausberechnung zufolge wird Indien nach 2025 China als bevölkerungsreichstes Land ablösen. Während für China für 2010 eine Einwohnerzahl von rund 1,35 Milliarden erwartet wird, schätzen die UN die indische Bevölkerung noch um 140 Millionen kleiner ein. Im Jahr 2050 werden der Schätzung zufolge rund 1,42 Milliarden Menschen in China und rund 1,61 Milliarden Menschen in Indien leben. Weitere Informationen... Deutschland: 1950 --------->>> 68 376 1955 --------->>> 70 326 1960 --------->>> 72 815 1965 --------->>> 75 964 1970 --------->>> 78 169 1975 --------->>> 78 674 1980 --------->>> 78 289 1985 --------->>> 77 685 1990 --------->>> 79 433 1995 --------->>> 81 622 2000 --------->>> 82 075 2005 --------->>> 82 409 2010 --------->>> 82 057 2015 --------->>> 81 346 2020 --------->>> 80 422 2025 --------->>> 79 258 2030 --------->>> 77 854 2035 --------->>> 76 234 2040 --------->>> 74 435 2045 --------->>> 72 503 2050 --------->>> 70 504
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