Im Schlaf Geld verdienen.
Sie sind weiblich, sind im Alter zwischen 18 bis 40 Jahren, wollten immer schon mal nach New York und schaffen es mühelos 6 Stunden zu schlafen.
Dann sind Sie prädisteniert für diesen Job. Ihr Vorname lautet möglicherweise noch Jenny oder Kate, dann ist das kaum noch zu toppen, Sie haben den JOB so gut wie sicher. Die Aufgabe an sich ist nicht anspruchsvoll - aber dennoch sollte man die Sache nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn wenn Sie sich im Schlaf um Kopf und Kragen reden...
Ok. ok., Sie haben keine Konten in Lichtenstein oder für andere Zeitgenossen interessante Geheimnisse. Um so besser. Für einen guten Tiefschlaf wird ohnehin ein Schlafmittel sorgen, dass Ihnen auf ärztliche Anordnung verabreicht wird. Nicht auszudenken, wenn Sie während der Schlafinstallation aufwachen. (Sie erinnern sich, der Butterflecken des Künstler Beuys, von einer Putzfrau pflichtgemäss weggewischt.... aua, aua, ) nun das wollen wir doch vermeiden.
Übrigens, mit der Gage lässt es sich anschliessend trefflich in New York shoppen....
und hier geht´s direkt zur Ausschreibung:
Weitere Informationen...SLEEP AT THE NEW MUSEUM
Einen Traumjob für "müde" Frauen bietet das "New Museum" in New York an. Es sucht Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren für eine Kunst-Installation mit einem Bett, in dem sie schlafen sollen. Und das Nickerchen bringt auch noch Geld - zehn Dollar die Stunde.
"Idealerweise erwarten wir von jeder Teilnehmerin, dass sie sechs Stunden am Stück schläft", heißt es am Samstag in der Stellenausschreibung des Museums. Die Gage: zehn Dollar pro Stunde. Die Schau mit dem Titel "The Generational: Younger Than Jesus" läuft von Anfang April bis Ende Juni. Vorgestellt werden die Werke von 50 Künstlern aus aller Welt, die nach 1976 geboren wurden.
Der 1977 geborene chinesische Künstler Chu Yun stellte seine Schlaf-Installation "This is XX" erstmals 2006 in London vor. Der Titel seines Werks änderte sich abhängig vom Namen seines schlafenden Modells zu "This is Jenny" oder "This is Kate". Jeden Tag wurde eine andere Frau "ausgestellt". Er schaffe eine "menschliche Skulptur durch künstlich herbeigeführten Schlaf", heißt es in dem Stellenangebot. Das Museum übernimmt die Kosten für einen Arztbesuch und die Schlafmittel, die jede Teilnehmerin bei Dienstantritt einnehmen muss. (ae/dpa)
Schlafmittel. Der 1977 geborene chinesische Künstler Chur Yun stellte seine Schlaf-Installation "This is XX" erstmals 2006 in London vor. Er schaffe eine "menschliche Skulptur durch künstlich herbeigeführten Schlaf", heißt es in dem Stellenangebot. Das Museum übernehme die Kosten für einen Arztbesuch und die Schlafmittel, die jede Teilnehmerin einnehmen muss.