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Freitag, September 3 2010 TopJob Today Donnerstag, September 2 2010 Arbeitsmarktentwicklung 08/2010 Dienstag, August 31 2010 Handwerk stabilisiert Beschäftigung Mittwoch, Juni 16 2010 Befristung Dienstag, Mai 18 2010 Employer Branding: Lockstoff für Jobs... Donnerstag, Februar 11 2010 Tabus des Anschreibens: zu lang, zu kurz oder zu schwülstig Mittwoch, Februar 10 2010 Femme digitale Mittwoch, Februar 10 2010 Frauenanteil Führungspositionen Mittwoch, August 5 2009 Teil 10: Bewerbungstraining Mittwoch, Juli 15 2009 Blog abonnierenMessetermineTranslate |
Freitag, 3. September 2010Wie war Ihre Woche?Donnerstag, 2. September 2010TopJob Today![]() ![]() Sekretär(-in) / kaufmännische Assistenz der Geschäftsführung (m/w), Gelsenkirchen LSS ist ein seit vielen Jahren erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen. Konsequente Kundenorientierung, langjährige vertrauensvolle Kundenbeziehungen und professionelles Beschaffungsmanagement (für Industrie und Handel ohne Branchenschwerpunkte) sind für uns selbstverständlich. Wenn Sie an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind und Ihnen Begrifflichkeiten wie CTM, SCM und BPO vertraut sind, dann werden Sie Teil unseres Teams und starten Sie mit uns durch... Weitere Informationen... Empfangsassistenz (w/m), Frankfurt Drees & Sommer ist seit 40 Jahren die erste Adresse für Projektmanagement, Immobilienberatung und Engineering. Mit einem Netzwerk von 28 nationalen und internationalen Standorten und über 1.000 Mitarbeitern sind wir immer für unsere Kunden präsent. Für unseren Standort in Frankfurt suchen wir ab sofort eine... Weitere Informationen... Sekretariat/Assistenz (m/w) der Geschäftsleitung, Frankfurt am Main s.boehme & co. ist eine offen, unternehmerisch und persönlich geführte Vermögensverwaltung mit Fokus auf Beratung und Verwaltung von komplexen privaten und institutionellen Immobilienvermögen weltweit. Im zweiten Jahr unseres Bestehens betreuen wir im Rahmen von Einzel- sowie Spezialfondsmandaten direkte und indirekte Investitionen in den Bestlagen der deutschen, westeuropäischen und nordamerikanischen Metropolen... Weitere Informationen... Sekretär/in - Teamassistenten/in, Dresden Der Rückblick auf 60 Jahre Krebs und Kiefer zeigt: Wir sind diesem Anspruch in zahlreichen Projekten aus den verschiedensten Fachgebieten gerecht geworden. Wesentlich dazu beigetragen hat das breite und spezialisierte Wissen, das wir im Laufe der Jahrzehnte in unseren verschiedenen Gesellschaften bündeln konnten... Weitere Informationen... TEAMASSISTENT/IN IN VOLL- ODER TEILZEIT (AB 30 STUNDEN), Frankfurt am Main MARKTFORSCHUNG AM PULS DER PHARMA-WELT Mehr als 7.000 IMS Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in über 100 Ländern der Welt bieten der Pharma- und Health Care-Industrie ein einzigartiges Leistungsspektrum - als führende Marktforscher, Analysten und Unternehmensberater. Mit einer Vielfalt von Informationen, Branchenlösungen und Analysen liefern wir unseren Kunden gesicherte Grundlagen für operative und strategische Entscheidungen in Pharma-Marketing und -Vertrieb. Unsere Fülle an Informationen beziehen wir weltweit von kooperierenden Marktpartnern - aus insgesamt über 200.000 Datenquellen. Dazu zählen Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken ebenso wie der pharmazeutische Großhandel und andere Ressourcen... Weitere Informationen... Mitarbeiter (m/w) im Bereich Finanzen/Verwaltung, Düsseldorf Seit 1991 unterstützt U.N.P. die EDV-Abteilungen namhafter Unternehmen durch IT-Spezialisten, die leistungsorientiert mitdenken. Immer im Interesse unserer Kunden zu handeln ist die Maxime unseres gesamten Mitarbeiterstammes, der sich aus hochqualifizierten Fachleuten zusammensetzt. Durch Ihre Zusammenarbeit mit U.N.P. verfügen Sie über System-, Anwendungs-, Datenbank-, Netzwerk- und Internet-Experten, die ihr technisches Können gern in Ihr Unternehmen investieren: Alle U.N.P. - Mitarbeiter sind.. Weitere Informationen... Sekretär/in / Teamassistent/in für die Rennbahn Hoppegarten Die 20 km östlich von Berlin-Mitte an der Stadtgrenze gelegene Galopprennbahn Hoppegarten ist die größte und historisch bedeutendste Galopprennbahn- und Trainingsanlage Deutschlands mit einer 140 jährigen Geschichte. Nach der Privatisierung im März 2008 wurde die Anlage umfassend renoviert und zu einer der nationalen Top Locations im Bereich Event- und Freizeiteinrichtung gemacht. In den nächsten Jahren soll die Qualität und die Anzahl der Renntage und Drittveranstaltungen weiter gesteigert und die Rennbahn als eine Top-Adresse im Veranstaltungsmarkt des Großraums Berlin positioniert werden... Weitere Informationen... Assistent/in der Geschäftsführung, Mühlhausen/Thüringen Unsere Mandantin ist eine Unternehmensgruppe, die mit mehr als 220 Mitarbeitern/innen an zwei deutschen Standorten einen Umsatz in Höhe von ca. € 50 Mio. erwirtschaftet. Als führender Anbieter von Messgeräten und Messsystemen für die Erfassung von Wasser und Wärme genießt unsere Mandantin einen sehr guten Ruf. Den Geschäftsbereich Smart Metering – ein innovatives und stark wachsendes Segment der Energiebranche – führt unsere Mandantin in einer eigenständigen Gesellschaft mit Sitz in Mühlhausen/Thüringen, die Kommunikationsmodule sowie Smart Metering-Systeme entwickelt und vertreibt. Zur Unterstützung... Weitere Informationen... Rechtsanwaltsfachangestellte/n, eine/n Kauffrau/ Kaufmann für Bürokommunikation bzw. eine/n Bürokauffrau/Bürokaufmann, München hww wienberg wilhelm bedeutet bundesweit Insolvenzverwaltung auf höchstem Niveau. 60 Rechtsanwälte und ca. 270 nicht anwaltliche Mitarbeiter wirken an 23 Standorten an unserem Ziel mit, in der Insolvenzverwaltung neue Perspektiven für Unternehmen zu entwickeln, Arbeitsplätze zu erhalten und eine bestmögliche Gläubigerbefriedigung zu ermöglichen... Weitere Informationen... Assistentin (m/w) Geschäftsführung / Debt Advisory Team, Frankfurt am Main DC Advisory Partners ist mit über 200 Mitarbeitern europaweit in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Deutschland und Polen vertreten. Mit unseren verbundenen Unternehmen in Asien und den USA kümmern sich über 400 Professionals in 16 Büros um unsere Kunden. DC Advisory Partners ist tätig in den Bereichen M&A, Restrukturierungsberatung, Debt Advisory und Capital Raising. Unsere Mandanten sind erfolgreiche, internationale Konzerne, Familienunternehmen und junge Wachstumsunternehmen... Weitere Informationen... Sekretär (m/w), Duisburg Wir sind eine auf die Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit Standorten im Ruhrgebiet und im Rheinland und betreiben aktuell mit über 35 hochqualifizierten, langjährig erfahrenen Mitarbeitern innovative, professionelle und konsequent betriebswirtschaftlich orientierte Insolvenzverwaltung. Weitere Informationen... Assistenten / Assistentin der Geschäftsführung, Dresden Wir, die SBS Hartmann, Brodt & Collegen Steuerberatungsgesellschaft mbH (www.sbsdresden.de) sind eine Gesellschaft in Dresden mit 16 Mitarbeitern. Als Nachfolge für unsere rechte Hand, die uns aus privaten Gründen nach vielen gemeinsamen Jahren verlässt, suchen wir eine/-n... Weitere Informationen... ![]() Dienstag, 31. August 2010Arbeitsmarktentwicklung 08/2010Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im August 2010 Die deutliche Erholung der deutschen Wirtschaft wirkt sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit ist im August auf 3.188.000 gesunken. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen saisonbereinigt weiter. Auch die Nachfrage nach Mitarbeitern hat erneut zugenommen. "Die gute konjunkturelle Entwicklung hat die Situation am Arbeitsmarkt weiter verbessert. Die wesentlichen Indikatoren entwickeln sich in die richtige Richtung", sagte Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit (BA), heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz. Arbeitslosenzahl im August: -4.000 auf 3.188.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -283.000 Arbeitslosenquote im August: unverändert 7,6 Prozent Die Arbeitslosigkeit blieb von Juli auf August praktisch unverändert. Saisonbereinigt errechnet sich für den August erneut eine Abnahme, und zwar um 17.000. Im Vergleich zum Vorjahr gab es im August 283.000 Arbeitslose weniger. Auch die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit), die die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik umfasst, liegt unter Vorjahresniveau. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben in saisonbereinigter Rechnung zugenommen und liegen über dem Vorjahresniveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juli saisonbereinigt um 13.000 gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat im Juni saisonbereinigt um 28.000 zugenommen (vorläufige Daten). Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit von Juni auf Juli um 17.000 auf 40,35 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr hat sie um 137.000 zugenommen (Quelle: Stat. Bundesamt). Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Juni nach der Hochrechnung der BA bei 27,66 Millionen; gegenüber dem Vorjahr war das eine Zunahme um 284.000. Ohne den anhaltenden Zuwachs der Teilzeitbeschäftigung (ggü. Vorjahr +174.000) wäre die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht so deutlich gestiegen. Aber auch die Vollzeitbeschäftigung legt mittlerweile wieder zu (ggü. Vorjahr +109.000). Die anderen Konten der Erwerbstätigkeit haben sich uneinheitlich entwickelt. Die Zahl der Selbständigen ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung und die ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten haben sich dagegen im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Juli auf 2,87 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 6,7 Prozent. Die Daten zu den gemeldeten Stellen zeigen schon länger eine ansteigende Tendenz. Die Vorjahreswerte werden deutlich überschritten. Die gemeldeten Arbeitsstellen haben im August saisonbereinigt um 4.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im August auf 396.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg von 96.000. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 89 Prozent sofort zu besetzen. Der Stellenindex der BA, der BA-X, bildet die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. Von Juli auf August ist er um 2 auf 143 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr hat er 35 Punkte gewonnen. Er liegt damit um 2 Punkte über dem Oktober 2008, dem Monat, bevor die Wirtschaftskrise erstmals am Arbeitsmarkt sichtbar wurde. Die Kurzarbeit verliert weiter an Bedeutung. Nach vorläufigen Daten wurde im Juni an 406.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 82.000 weniger als im Vormonat und 960.000 weniger als vor einem Jahr. Gegenüber dem Höhepunkt vom Mai 2009 hat sich konjunkturelle Kurzarbeit um fast drei Viertel reduziert. Nach den Daten der BA ist der Ausbildungsstellenmarkt von einem demografiebedingten Bewerberrückgang bei stabilen Ausbildungsangeboten geprägt. Dabei übersteigt die Zahl der gemeldeten Bewerber nach wie vor die Zahl der bislang gemeldeten Ausbildungsstellen. Von Oktober 2009 bis August 2010 wurden der Ausbildungsvermittlung der BA insgesamt 445.900 Ausbildungsstellen gemeldet, 9.700 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zunahme resultiert allein aus mehr betrieblichen Stellen (+12.500 auf 418.500; außerbetriebliche: -2.800 auf 27.500). Seit Beginn des Berufsberatungsjahres haben 534.600 Bewerber die BA oder einen zugelassenen kommunalen Träger bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet; 2.200 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ergibt sich vor allem aus dem demografischen Wandel, insbesondere in Ostdeutschland, und weniger so genannter Altbewerber. Er wird allerdings u.a. durch doppelte Abiturjahrgänge gebremst. Im August waren 70.300 Ausbildungsstellen (+5.000 ggü. Vorjahr) noch unbesetzt und 97.400 Bewerber (-10.300) zählten als noch unversorgt. Einen Monat vor Abschluss des Beratungsjahres kann eingeschätzt werden, dass auch in diesem Beratungsjahr mehr Bewerber als Ausbildungsstellen registriert sein werden. Allerdings: Erst wenn die Ergebnisse zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen von den Kammern vorliegen ist zu sehen, ob das Gesamtangebot an betrieblichen Lehrstellen stabil geblieben oder der Einschaltungsgrad der Ausbildungsvermittlung gestiegen ist. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Dieser Pressedienst wird herausgegeben von: Bundesagentur für Arbeit Presseteam Mittwoch, 16. Juni 2010Handwerk stabilisiert Beschäftigung
Handwerk stabilisiert Beschäftigung
![]() „Das Handwerk wird seine Mannschaftsstärken im Wesentlichen halten“, verspricht ZDH-Präsident Otto Kentzler im Interview mit dem Magazin Focus (03.08.2009). Der Arbeitsmarkt stürzt nach seiner Ansicht nicht ab: „Die Konjunkturprogramme beginnen jetzt zu wirken. Es gibt wieder Arbeit.“ Als einen Weg aus der Krise empfiehlt der Handwerkspräsident längere Arbeitszeiten, fordert die Orientierung auch anderer Branchen an der 40-Stunden-Woche des Bauhauptgewerbes. Herr Kentzler, die Arbeitslosenzahlen steigen wieder, im Herbst droht der große Absturz... Kentzler: Moment mal. Der Arbeitsmarkt stürzt wohl nicht ab. Es wird da keinen Super-GAU geben, allenfalls einen Durchhänger. Mir ist nicht bange. Ihnen vielleicht nicht, aber Millionen Arbeitnehmer machen sich Sorgen um ihre Jobs. Kentzler: Sicher gibt es Grund zur Sorge. Aber auch zur Zuversicht. Die Lage bessert sich doch. Viele Bänder laufen wieder. Kurzarbeit wird zurückgefahren, auch in der Autoindustrie. Jetzt sollte mal Schluss sein mit der ganzen Schwarzmalerei, wir sollten vielmehr die Ärmel aufkrempeln. Sind Chefs, die sich überlegen, ob sie ihre Leute nach den Ferien noch halten können, Schwarzmaler? Kentzler: Im Handwerk werden wir unsere Mannschaftsstärken im Wesentlichen halten. Wir befürchten in diesem Jahr ein Minus von höchstens 30.000 bis 40.000 Jobs, weniger als 1 Prozent. Immerhin. Und in anderen Branchen stehen viel mehr Arbeitsplätze auf der Kippe... Kentzler: Ich bin sicher, dass die meisten Mittelständler und Familienunternehmen zu ihren Belegschaften halten. Die Konjunkturprogramme beginnen jetzt zu wirken. Das Handwerk hat im Schnitt ein Auftragspolster von sechs Wochen, ungefähr wie vor einem Jahr. Die Kapazitätsauslastung lag im zweiten Quartal bei 74 Prozent. 70 Prozent unserer Unternehmer rechnen mit einer weiterhin stabilen Entwicklung. Es gibt wieder Arbeit? Kentzler: Es gibt wieder Arbeit. Die Mitarbeiter ziehen mit, wollen mehr schaffen, um die Einbußen durch die Kurzarbeit wieder reinzuholen. Und die Unternehmer kennen ihre Verantwortung und sind bereit, in guten Jahren verdientes Geld für die Stabilisierung der Firmen aufzuwenden. Schließlich brauchen wir unsere Facharbeiter für den prognostizierten Aufschwung. Sie empfehlen längere Arbeitszeiten als Weg aus der Krise? Kentzler: Ich erlebe das doch tagtäglich. In Familienbetrieben kennen die Arbeitnehmer die Lage. Sie sind beispielsweise bereit, länger zu arbeiten, um die Defizite des Winter-Halbjahrs aufzuholen. Wir müssen uns jedoch auch in anderen Branchen an der Arbeitszeit des Bauhauptgewerbes orientieren, um aus der Krise raus zu kommen. Eine 40-Stunden-Woche etwa im SHK-Bereich würde unsere Wettbewerbsfähigkeit auch im Hinblick auf die Schwarzarbeit schlagartig verbessern. Interview: Hans-Jürgen Moritz Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH) Dienstag, 18. Mai 2010Befristung
Jeder elfte Vertrag hat ein Verfallsdatum
Die Zahl befristeter Arbeitsverträge hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich zugenommen. Rund 2,7 Millionen (8,9%) der insgesamt 30,7 Millionen abhängig Beschäftigten hatten nach Ergebnissen des Mikrozensus 2008 einen Vertrag auf Zeit. Der Anteil befristet Beschäftigter erreichte damit seit 1991 (5,7%) seinen bisherigen Höchststand. Die Angaben beziehen sich auf "Kernerwerbstätige" im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, ohne Auszubildende sowie Schülerinnen, Schüler und Studierende mit Nebenjob. Arbeitsverhältnisse mit befristetem Arbeitsvertrag zählen zu den so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen, ebenso wie Jobs mit einer Arbeitszeit von weniger als 21 Stunden pro Woche, geringfügige Beschäftigungen oder Beschäftigungen bei Zeitarbeitsfirmen. Atypische Beschäftigungsverhältnisse bieten dem Arbeitgeber flexiblere Möglichkeiten des Personaleinsatzes, gehen im Allgemeinen aber einher mit geringerer sozialer Absicherung für den Arbeitnehmer. Die Häufigkeit befristeter Arbeitsverhältnisse wird u. a. auch durch geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen – insbesondere durch das am 1.1.2001 in Kraft getretene Teilzeit- und Befristungsgesetz beeinflusst. Frauen etwas häufiger betroffen als Männer Befristungsquoten nach Geschlecht Befristete Beschäftigung ist nicht gleichmäßig über alle Personen- und Berufsgruppen verteilt. Das Geschlecht spielt allerdings bei der Häufigkeit befristeter Arbeitsverträge nur eine nachgeordnete Rolle. Frauen sind zwar etwas häufiger in befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt (2008: Anteil 9,5%) als Männer (Anteil 8,4%), die Differenz von rund einem Prozentpunkt ist aber mit geringen Schwankungen bereits seit Mitte der 90er Jahre zu beobachten. Nur in der ersten Hälfte der 90er Jahre waren Frauen etwas deutlicher in befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt als Männer. Weniger (Planungs-) Sicherheit für junge Wissenschaftler Befristungsquoten in ausgewählten Berufen Vor allem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland müssen sich in vielen Fällen mit einem zeitlich befristeten Vertrag zufrieden geben. Mehr als ein Drittel der 20 bis unter 30 jährigen mit akademischem Beruf hat einen befristeten Arbeitsvertrag – bei Frauen liegt der Anteil sogar bei rund 40%. Insgesamt liegt die Befristungsrate bei Wissenschaftlern, die etwa 13,9% aller Beschäftigten ausmachen, bei überdurchschnittlichen 11,1%. Jung, ledig, befristet beschäftigt? Insgesamt sind es häufiger die jüngeren Beschäftigten, die sich in befristeten Arbeitsverträgen wiederfinden. So war in der Altersgruppe der 15 bis unter 20 jährigen der Anteil befristet Beschäftigter mit 40,7% am höchsten, und das obwohl Personen in betrieblicher oder schulischer Ausbildung hier gar nicht berücksichtigt wurden. In der Altersgruppe der 20 bis unter 25 jährigen arbeitete gut jeder Vierte mit befristetem Vertrag. Bei Beschäftigten ab etwa dem dreißigsten Lebensjahr geht der Anteil zeitlich begrenzter Beschäftigungen merklich zurück. Trotzdem betrug er für die 30 bis unter 40 jährigen noch 9,3% und bei 40 bis unter 50 jährigen noch 6,1%. Bei den 50 Jahre und älteren arbeiteten schließlich nur noch etwa jeder Zwanzigste (4,7%) mit zeitlich begrenztem Vertrag. Wenn auch an dieser Stelle nicht die Frage beantwortet werden kann, ob die Neigung "den Bund fürs Leben einzugehen" für junge Leute maßgeblich vom Vorliegen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses abhängt, Tatsache ist: Verheiratete Personen arbeiten verglichen mit ledigen Personen gleichen Alters seltener in befristeten Arbeitsverhältnissen. Während von den verheirateten Beschäftigten insgesamt nur 5,8% einen befristeten Vertrag hatten, galt dies für 14,9% der ledigen (Differenz: 9,1 Prozentpunkte). Der Anteil befristet Beschäftigter bei Verheirateten ist in jeder einzelnen ausgewerteten Altersklasse niedriger als bei ledigen Personen gleichen Alters. Vor allem "neue" Branchen bieten Arbeitsverträge auf Zeit an Befristungsquoten nach ausgewählten Wirtschaftsunterbereichen Das Phänomen "Befristung" verteilt sich recht ungleichgewichtig auf einzelne Branchen. Besonders häufig finden sich befristete Jobs in den "neueren" Dienstleistungssparten. Überproportional betroffen sind Beschäftigte im Bereich "Öffentliche und private Dienstleistungen" mit einem Anteil von 13,3%. Auch im Bereich "Grundstückswesen, Vermietung, Dienstleistungen für Unternehmen" ist der Anteil mit 11,3% klar überdurchschnittlich. Hierzu zählen u. a. Personalvermittlung und –überlassung, Vermietung beweglicher Sachen, die Beratungsdienstleistungen, Wach- und Sicherheitsdienste sowie das Gebäudereinigungsgewerbe. In den beiden Bereichen zusammen waren 2008 lediglich ein Drittel (33,0%) aller Beschäftigten tätig, wohingegen beinahe die Hälfte (47,0%) aller befristeten Beschäftigungen in Deutschland auf die betreffenden Branchen entfiel. Ein hoher Anteil befristeter Beschäftigungen findet sich auch in der Land- und Forstwirtschaft, insbesondere wohl aufgrund des saisonalen Arbeitsanfalls zu Erntezeiten (2008: 14,6%, bei einem allerdings nur geringen Anteil an allen befristet Beschäftigten von 2,2%). In den klassischen produzierenden Bereichen aber auch in einigen Dienstleistungsbereichen liegen die Anteile der Arbeitnehmer auf Zeit dagegen unter dem Durchschnittswert von 8,9%. Die wenigsten befristeten Beschäftigten finden sich im Kredit- und Versicherungsgewerbe, der Anteil dort: 3,7%. Ausländer sind häufiger Mitarbeiter auf Zeit Ausländer stehen mit einem Anteil von 13,6% sehr viel häufiger in zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnissen als deutsche Arbeitnehmer (8,5%). Zusätzlich sind sie ohnehin in Branchen überrepräsentiert, in denen Befristungen besonders häufig vorkommen. In den drei Branchen, in denen ausländische Arbeitnehmern am häufigsten tätig sind, nämlich "Bergbau und verarbeitendes Gewerbe" (28,7%), Handel und Gastgewerbe (22,7%) sowie "Öffentliche und private Dienstleistungen" (17,9%) finden sich auch die meisten der befristeten nicht deutschen Beschäftigten wieder (20,3%, 18,6% bzw. 27,8%). Besonders große Abstände (8,4 bzw. 8,5 Prozentpunkte) der Befristungsquote ausländischer gegenüber deutschen Arbeitnehmern finden sich in den Bereichen "Grundstückswesen, Vermietung, Dienstleistungen für Unternehmen" (Befristungsquote für Ausländer: 18,8%) und bei "Öffentlichen und privaten Dienstleistungen" (Befristungsquote für Ausländer: 21,2%). Lediglich im Bereich Bergbau und verarbeitendes Gewerbe (9,7%), dem Baugewerbe (8,6%) und im Bereich Kreditinstitute und Versicherungsgewerbe (7,3%) bleiben für ausländische Arbeitnehmer die Befristungsraten im einstelligen Bereich. Zwei Jahre Probezeit? Zeitverträge werden vorwiegend auf bis zu 24 Monate (einschließlich) begrenzt (85,1%). Am häufigsten ist der Einjahresvertrag (34,1%), aber auch Halbjahres- (18,2%) oder Zweijahresverträge (13,1%) werden häufig unterschrieben. Befristete Beschäftigte nach Vertragsdauer Wer verzichtet schon freiwillig auf eine Festanstellung? So sehr auch Befristungen als Instrument einer flexiblen Personalwirtschaft den Interessen von Arbeitgebern entgegenkommen mögen, entsprechen sie nur selten den Wünschen der Arbeitnehmer. Von den 2,7 Millionen befristet Beschäftigten des Jahres 2008 erklärten nur 2,5%, keine Dauerstellung gewünscht zu haben. Der überwiegende Teil gab an, keine Dauerstellung gefunden zu haben (28,3%) oder nannte "andere Gründe" (42,5%). Für rund jeden Fünften befristet Beschäftigten (20,9%) handelte es sich bei der ausgeübten Tätigkeit um einen zeitlich begrenzten Probearbeitsvertrag. Autor Andreas Grau - Statistisches Bundesamt Donnerstag, 11. Februar 2010Employer Branding: Lockstoff für Jobs...![]() ![]() Lockstoff für Jobs die Lust machen Nicht alle Arbeitgeber gelten als "sexy". Arbeitgeber, die sich einer grossen Nachfrage erfreuen, haben es zweifellos geschafft, ein "Employer Brand" aufzubauen. Hier stehen die Bewerber Schlange. Aber selbst bei hoher Arbeitslosigkeit gibt es Arbeitgeber, zu denen niemand freiwillig will, für Arbeitnehmer sind sie häufig einfach nicht attraktiv genug. Wo aber liegt das Geheimnis erfolgreicher Brands, also bei den von Bewerbern bevorzugten Unternehmen. Erfolgreiche Unternehmen haben verstanden, dass die erfolgreiche Bewältigung vieler Herausforderungen Ausgangsbasis und Schlüsselfaktoren Ihres Unternehmenserfolges sind, Ihre Kommunikation wird von Kriterien wie Ehrlichkeit, Weltoffenheit, Verantwortung, Markt- und Kundenorientierung bestimmt. Überlegene Leistungen -- -> qualifizierte Mitarbeiter entwickeln diese Werte. Für Robert Simons von der Harvard Business School liegt der Erfolg in der richtigen Definition der Aufgabe, je besser die Aufgabe definiert sei, desto eher sei der Verantwortliche auf Bestleistungen gepolt. Er behauptet, dass sich die meisten Personalmanager fälschlicherweise zu sehr auf die Topbewerber konzentrierten. Das eigentliche Geheimnis liege nicht darin, nur die Einser-Kandidaten einzustellen, sondern in der genauen Definition der einzelnen Aufgaben. Für viele Unternehmen wird in der Zukunft die Überlebensfähigkeit nicht nur von der finanziellen Ausstattung abhängen, viel mehr wird der personelle Engpass, die besten und richtigen Mitarbeiter zu gewinnen zum Erfolgsschlüssel. Beweber haben kaum eine größere Befürchtung, als einen Fehlgriff bei der Wahl des Arbeitgeber zu tun. Employer Brands lösen diese Angst nicht auf, aber sie vermitteln zumindst ein stattliches Vertrauen. . Für Bewerber sind Werte die Verknüpfung der Qualitätsmerkmale des Unternehmens mit Wertvorstellungen ihrer Kunden, den Wertvorstellungen seiner Beschäftigten oder künftiger Mitarbeiter und die Umsetzung dieser Werte in Handlungskonzepte, die in Produkten und Dienstleistungen erlebbar wird. Untersuchungen belegen, dass viele Arbeitgeber mit plakativen Elementen (interessante Branche, angesehene Produktmarke, anspruchsvolle Tätigkeit) werben, die keinen direkten Bezug zum Arbeitsalltag aufweisen. Wer so angelockt wird, kann sich später umso enttäuschter zeigen. Entweder wird die nächstbeste Chance zum Wechsel genutzt oder die Motivation, Indentifikation, Produktivität und Loyalitkät lässt nach. Damit ist Brückenschlag zum Thema Stellenanzeigen gelegt. Stellenangebote transportieren die Qualitätsmerkmale und Anforderungen zu den Bewerbern und ermöglichen ihnen, sich zu orientieren, einzubringen, an den Werten zu partizipieren. Stellenanzeigen sind ein Teil dieser Kommunikation, die ebenso von qualitativen Merkmalen her bestimmt sein muss. Wenn diese Werte nach außen kommuniziert werden , können solche Bewerber erreicht werden und auf Stellenausschreibungen reagieren, denen an der Verwirklichung dieser Werte etwas liegt. Mitarbeiter sind dann mit dem Unternehmen identifiziert, wenn sie von den Werten überzeugt sind und sie umsetzen wollen. Da Mitarbeiter die Werte für die Kunden und und weitere Marktteilnehmer umsetzen sollen, müssen sie über klar definierte Qualifikationen verfügen. Anforderungsmerkmale und Qualitätsaspekte Bewerber entscheiden auf dem Hintergrund von Wertvorstellungen, ob es ihnen bewusst ist oder nicht. Genauso entscheiden sie sich für einen Lebenspartner, wählen sie ihre Reiseziele aus, bestimmen die Marke und Farbe ihres Autos, engagieren sich für soziale oder politische Ziele, sie kaufen Kleidung in den Läden, wo sie das finden, was ihnen gefällt. Und eben nach übertragbaren Motiven und Wertvorstellungen suchen Menschen eine neue Aufgabe, weil dieses oder jenes Unternehmen Ihnen ermöglicht, ihre Wertvorstellungen dort realisieren zu können. Gelingt es den Unternehmen, diese Werte mit den Vorstellungen der "Bewerber" zu verknüpfen, die richtigen Bewerber zu gewinnen, weiter Produkte und Dienstleistungen mit diesen Mitarbeitern zu entwickeln, in denen die Qualitäts- und -wertvorstellungen Ihrer Kunden erlebbar werden, haben sie die Schlüsselfaktoren für weiteren Unternehmenserfolge in der Hand. Stellenanzeigen sind daher mehr als Teile einer nüchternen Medialplanung im Rahmen festgezurrter Budgets, sie sind nach innen und aussen Spiegel der unternehmerischen Handlungskonzepte, mit denen eine Qualitätsbestimmung gleichzeitig als Grundlage für eine werteorientierten Öffentlichkeitsarbeit gelegt wird. Stellenausschreibungen sind weitergehend für ein reibungsloses Funktionieren der Aufbau- und Ablauforganisation eine wesentliche Hilfe; sie vermeiden Überschneidungen bei der Abwicklung der Aufgaben und Projekte. Beleuchten wir an dieser Stelle einmal einen Querschnitt der Stellenanzeigen. 80 bis 90 Prozent der Anzeigeninhalte setzen sich aus Worthülsen zusammen, der relevante Teil - eine Verstümmelung der Aufgabenbeschreibung, ein Nirwana für Bewerber. Manche Stellenanzeigen lesen sich wie das Abkürzungsverzeichnis von Gebrauchtwagenofferten. Bewerber erkennen aus den Inhalt nicht eindeutig die Anforderungen und halten sich für unter- oder überfordert, bzw. sehen in der Qualität der Stellenanzeige generelle Defizite dieser Unternehmen und bringen ihnen daher auch kein grosses Vertrauen und Interesse entgegen. In den Anzeigen fehlen klare Anforderungsmerkmale und Kriterien zu den unabdingbaren Skills, Angaben zu Ausbildungsabschlüssen, geforderte Berufserfahrungen, Sprachkenntnisse incl. Level, spezifische auf den Job anwendbare Kenntnisse, Mobilität, Altersbandbreite oder Einsatzort. In vielen Fällen ist weder ein Ansprechpartner geschweige denn eine exakte Adresse oder E-Mail-Adresse oder der Verweis auf die Homepage des Unternehmens genannt. Gerade in diesem Bereich sind Unternehmen gefordert im eigenen Interesse Vorleistungen zu bringen, die zielführend sind. Um so mehr verwundern die Klagen von Unternehmen über Bewerbungen, die zu 90 Prozent nicht den relevanten Anforderungsmerkmalen entsprächen. Welch Wunder! Unternehmen begeben sich ihrer Chancen, weil hier nicht zusammen finden kann, was zusammenfinden soll. Mittwoch, 10. Februar 2010Tabus des Anschreibens: zu lang, zu kurz oder zu schwülstig![]() Wer beim Zuknöpfen eines Hemdes das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Rest nicht mehr zurecht. Parallele zum Bewerbungsprozedere: Mit dem Anschreiben kann man den gesamten werblichen Auftritt verpatzen, ehe er richtig begonnen hat. Hier zunächst 3 Kernpunkte: Eine Seite ist genug Georg Christoph Lichtenberg hat einmal über einen Zeitgenossen gespöttelt, daß er "die Tinte nicht halten" könne. In diesem Sinne wird ein zu langes Anschreiben als Zumutung empfunden -der "Dreizeiler" des Minimalisten allerdings auch! Nicht den Lebenslauf vorwegnehmen Das Anschreiben ist in der Regel die Reaktion auf ein Stellenangebot. Und genau das muss man beim Lesen merken. Wer seine bisherigen beruflichen Stationen bereits jetzt "abhaspelt" hat das Thema verfehlt. Keine schwülstigen Formulierungen Abschreckende Beispiele: "Angesichts eines härter werdenden Wettbewerbs werden Mitarbeiter gebraucht, die...."- "Unternehmen, die sich behaupten wollen, müssen..."- "die Globalisierung der Märkte erfordert... - " Greenspan hat einmal gesagt, dass...." Wer den Eindruck erweckt, dass er geradewegs aus einem gedankenschweren Oberseminar kommt, wird meist mit grimmigem Vergnügen aussortiert. Selbstverständlich ist das geglückte Anschreiben nicht nur eine Frage der Form und des Stils. In einem Bonmot heißt es: Wer nichts zu beißen hat, braucht auch keine Esskultur. In diesem Sinne gilt es, im Anscheiben einige Fakten zu liefern, die auf den "Rest" der Unterlagen neugierig machen. Der Ton des Anschreibens wird naturgemäß aber immer dann entscheidungsrelevant, wenn Interessenten hinsichtlich der Fakten halbwegs gleichauf liegen. Um die Einladungshürde zum Vorstellungsgespräch zu nehmen, vermeiden Sie Formulierungen, die Sie ins Stolpern bringen: - " Die in Ihrer Anzeige aufgeführten Anforderungen erfülle ich voll und ganz". Das mutet überheblich an. - "Die in der Anzeige geforderte Ausbildung bringe ich zwar nicht mit, aber.... . "Negativ. - Die Gründe für den von mir angestrebten Wechsel würde ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch darlegen." Signalisiert Erklärungsnotstand . - "Die Gehaltsfrage sollten wir in einem persönlichen Gespräch..." Überflüssig. -" Für ein Vorstellungsgespräch stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung". Klingt nach beruflicher Not. Da der erste Satz des Anschreibens meist der schwierigste ist, mögen die folgenden Beispiele die Richtung weisen: - "... als Absolventin der .... interessiert mich eine Aufgabe, die es mir ermöglicht..." - "... nach vierjähriger Tätigkeit als ... suche ich eine Aufgabe, die.... " - " Die Möglichkeit als ..... zu arbeiten..." Skizzieren Sie knapp Ihre momentane berufliche Situation und jene Kenntnisse und Erfahrungen, die Sie für die ausgeschriebene Aufgabe empfehlen. Für jene, die sich beruflich bereits nach kurzer Zeit wieder verändern möchten, noch ein Tabusatz: "die Gründe für den angestrebten Wechsel würde ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch erläutern." Bitte im Zweifelsfall streichen. Und noch etwas: Ein Anschreiben, das auf mehrere Stellenangebote passt, gibt es nicht. Jedes Anschreiben sollte einmalig sein - wie Ihre Unterschrift, die Sie auf keinen Fall vergessen dürfen. Femme digitale![]() PC-Nutzung optimieren: Praxisbroschüre unterstützt Unternehmerfrauen und Unternehmerinnen im Handwerk Das Projekt „Femme digitale“ unterstützt Unternehmerfrauen und Unternehmerinnen im Handwerk darin, die PC-Nutzung zu optimieren und das eigene Unternehmen im Internet zu präsentieren. Eine aktuelle Best-Practice-Broschüre des Projekts stellt Internet- und Softwarelösungen von deutschen Handwerksbetrieben aus ganz unterschiedlichen Branchen und Gewerken vor. „Femme digitale“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) durchgeführt und kooperiert mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks e.V. (ZDH) und dem Bundesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. (UFH). IT Kompetenz für Unternehmerfrauen im Handwerk von Frankfurt/ Oder bis Stuttgart. Mit neuen Angeboten können die Handwerksfrauen auch im neuen Jahr IT und E-Business in ihrem Betrieb professionalisieren und sich zu den Themen Digitale Steuerprüfung, IT-Sicherheit, Online Recht und Marketing kostenlos weiterbilden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen die Handwerksbetriebe Strategien entwickeln, um sich im Wettbewerb abzusetzen. Der konsequente Einsatz von EDV und Internet kann Arbeitsabläufe schneller, einfacher und effizienter machen – ganz unabhängig von der Größe des Unternehmens. In den kleinen Handwerksbetrieben, die meist weniger als zehn Mitarbeiter haben, sieht die Realität so aus: Zwar nutzen über 90 Prozent aller Handwerksbetriebe das Internet bereits heute für ihre Kommunikation mit Kunden, Lieferanten oder Behörden. Durch Zeitmangel bleibt die Einführung professioneller IT-Techniken aber meist auf der Strecke. Das Projekt „Femme digitale" füllt diese Lücken und vermittelt Informationen fachgerecht und verständlich. Denn neben geschäftlichen E-Mails oder Geschäftsbriefen erleichtern in zunehmendem Maße auch elektronische Rechnungen, E-Vergabe oder elektronische Steueranmeldungen den Arbeitsalltag in den Unternehmen. Und in der Tat gibt es zahlreiche Beispiele aus den Handwerksbetrieben, die mit innovativen Webseiten und intelligenten Softwareprodukten beispielhaft E-Business Lösungen umgesetzt haben und in einer in Kürze erscheinenden Praxisbroschüre unter www.ec-net.de/femme-digitale vorgestellt werden. Neue Themen für Handwerksunternehmen Mit über 100 Stationen und etwa 2500 Teilnehmerinnen machte die bundesweite Veranstaltungsreihe 2008 in 13 Bundesländern Halt. Dazu UFH Bundesvorsitzende und Unternehmerin Ursula Jachnik: „Die Resonanz auf die Themen Hompagegestaltung, Online Marketing und IT-Sicherheit ist besonders groß. „Femme digitale" unterstützt mit praxisgerecht aufbereiteten Veranstaltungsthemen, CD-ROM und Leitfäden die kleineren Handwerksbetriebe und trägt dazu bei, dass die „digitale Kluft" zwischen Großbetrieben und dem Mittelstand nicht größer wird. Mit brandaktuellen Themen zur E-Vergabe und der Digitalen Steuerprüfung wird Femme digitale ins Jahr 2009 starten. Alle Veranstaltungstermine hierzu finden sich ab Februar unter www.ec-net.de/femme-digitale Weitere Informationen... Mittwoch, 5. August 2009Frauenanteil Führungspositionen![]() Nur jede 25. Frau arbeitet in der ersten Führungsebene Jeder zehnte beschäftigte Mann, aber nur jede 25. Frau arbeitet in der obersten Führungsebene, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In der obersten Führungsebene ist nur jede vierte Führungskraft eine Frau, in der zweiten Ebene jede dritte. Damit haben sich die Zahlen seit 2004 kaum verändert. „Nach wie vor stehen Betriebe meist unter einer männlichen Führung“, schreiben die Autoren der Studie. Selbst in frauendominierten Betrieben mit einem durchschnittlichen Frauenanteil von 84 Prozent besetzen Frauen nur 56 Prozent der Führungspositionen. In den letzten Jahren ist in Deutschland die Erwerbsbeteiligung der Frauen insgesamt, aber auch ihr Anteil an den hochqualifizierten Beschäftigten deutlich gestiegen: 38 Prozent der hochqualifizierten Beschäftigten sind weiblich, und 80 Prozent der Hochschulabsolventinnen sind berufstätig. Dabei konzentriert sich die Beschäftigung der Frauen auf bestimmte Branchen und Betriebe. Fast zwei Drittel aller hochqualifizierten Frauen sind im Dienstleistungssektor tätig, ein weiteres Viertel in der öffentlichen Verwaltung. Auch in den Beschäftigungsformen unterscheiden sich Männer und Frauen deutlich. Fast jede zweite Frau ist in Teilzeit beschäftigt, bei Männern ist es nur knapp jeder zehnte. Einstellungsverhalten der Betriebe festigt vorherrschende Geschlechterstrukturen Je höher der Frauenanteil in einem Betrieb ist, desto häufiger werden dort offene Stellen mit Frauen besetzt. Vor allem der Dienstleistungssektor vergibt Jobs an weibliche Hochqualifizierte, zeigt die IAB-Betriebsbefragung: Auf ihn entfielen im Frühjahr 2008 knapp 80 Prozent aller eingestellten hochqualifizierten Frauen. In männerdominierten Betrieben und Branchen wie dem produzierenden Gewerbe war dagegen der Anteil der eingestellten Frauen sogar geringer als ihr Beschäftigtenanteil. „Über das Einstellungsverhalten der Betriebe wird die geschlechtsspezifische Segregation des Arbeitsmarkts weiter verfestigt“, so die IAB-Studie. Maßnahmen zur Chancengleichheit vor allem in Großbetrieben Sieben Prozent der Betriebe haben betriebliche, tarifliche oder freiwillige Vereinbarungen zur Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen. Meist handelt es sich dabei um Großbetriebe mit 500 oder mehr Beschäftigten, so dass insgesamt ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer in einem Betrieb tätig ist, der sich beim Thema Chancengleichheit engagiert. Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 03.08.2009 Mittwoch, 15. Juli 2009Teil 10: Bewerbungstraining![]() ![]() Stellengesuche Sie haben jetzt 2 Möglichkeiten kennengelernt: 1. Aktive Suche mittels manueller Eingaben und Suchbegriffe 2. Jobagent und Suchassistent durchforsten ständig den Datenbestand anhand Ihrer Vorgaben und Schlüsselwörter, Berufsbezeichnungen, Funktionen. Die dritte Möglichkeit einen Job zu finden, verläuft ebenfalls nach dem Motto "Finden lassen, statt selber suchen" So wie Sie es aus den Printmedien kennen, eine Kleinanzeige im Arbeitsmarktteil der Zeitung "Ich suche eine Stelle als...... " haben Sie die Möglichkeit, aus Ihrem Account ein bis maximal 3 Stellengesuche zu hinterlegen. Arbeitgebern, die innerhalb der hinterlegten Stellengesuche recherchieren möchten, wird dieser Service über die Navigation der Hauptseite des Stellenmarktes unter Bewerbersuche/Stellengesuche angeboten. Eine Besonderheit hierbei ist, dass Sie Ihr Stellengesuch auch anonym hinterlegen können. Sie können dieses Stellengesuch auf einige allgemeine Angaben zu Ihrer Person und zur gesuchten Aufgabe beschränken, haben aber auch die Möglichkeit, den vollständigen Lebenslauf anzuhängen. Natürlich könnnen Sie das Stellengesuch auch mit Ihren Kontaktdaten ausstatten. Alle für einen Arbeitgeber relevanten Daten sind dokumentiert, er hat die Möglichkeit über den Button "Job anbieten" zu Ihnen Kontakt aufzunehmen. Diese Variante der Jobsuche hat deswegen einen besonderen Reiz, weil Sie mit unterschiedlichen Formen der Ansprache und inhaltlichen Darstellung mehr Resonanz und Aufmerksamkeit auf Ihre Bewerbung lenken. Loggen Sie sich dazu in Ihren Account ein, clicken Sie "Stellengesuch anlegen" an und füllen Sie die entsprechenden Felder aus. Nun haben Sie auf der gleichen Seite noch die Möglichkeit Ihr Bewerbungsfoto, Profil oder den Lebenslauf anzuhängen. Lassen Sie sich die Vorschau anzeigen, sind alle Daten und Angaben in Ordnung, speichern Sie das Stellengesuch und geben es zur Veröffentlichung frei. Sie haben die Möglichkeit, max. 3 unterschiedlich aufgebaute Stellengesuche zu veröffentlichen. Dieses Vorgehen bietet sich insbesondere dann an, wenn Sie mit unterschiedlichen Arbeitstiteln, Berufs- oder Funktionsbezeichnungen oder verschiedenen Texten veröffentlichen möchten. Sofort nach Veröffentlichung haben Arbeitgeber die Möglichkeit, über die Suchabfrage im Bereich Stellengesuche Ihre "Annonce" zu finden. Für eine Kontaktaufnahme stehen ihm zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder er sendet Ihnen eine E-Mail und bittet um Kontaktaufnahme oder er nutzt das Messenger-System zur Kontaktaufnahme. Hat der Kunde einen Stellenmarkt-Account, können Sie die gesamte weitere Korrespondenz über das Messenger-System führen, Sie können dem Arbeitgeber ebenfalls eine Bewerbung über das System zukommen lassen. Der Vorteil für Sie und das Unternehmen liegt also in einer sehr rationellen und effizienten Abfolge des Bewerbungsverlaufes, dazu noch in kürzester Zeit. Nutzen Sie also die Gunst der Stunde, Sie beweisen dem Unternehmen gegenüber bereits im Vorfeld eine sehr systematische und organisierte Vorgehensweise, ein Vorteil den Arbeitgeber zu schätzen wissen. Herzlichen Glückwunsch zu 10 erfolgreichen Lektionen mit dem Bewerbungs-Training von www.jobblogger.de ! Sie können sich selbst ab sofort zu einigen wichtigen Fortschritten gratulieren: Sie haben durch dieses Training nicht nur Ihre Berufs-, sondern vielmehr Ihre gesamte Lebenssituation bewusster wahrgenommen, einbezogen und neue Wege beschritten. - Sie fühlen sich gut, ganz einfach weil Sie nun mit einem sehr professionellen Rüstzeug ausgestattet sind, sich erfolgreich am Arbeitsmarkt und bei der Jobsuche zu bewegen. - Sie haben sich die Grundlagen, die an ein modernes Bewerbungsmanagement gestellt werden vergegenwärtigt und die erfolgreiches Agieren am Arbeitsmarkt in Zukunft für Sie plausibel und selbstverständlich machen. Kein Problem, wenn Sie die eine oder andere Lektion noch nicht geschafft haben oder zur Festigung wiederholen möchten. Sie können jederzeit alle Bewerbungstraining-Lektionen nachlesen. Alle wichtigen Infos finden Sie in der Rubrik "Bewerbungstraining". Unter "Kontakt" können Sie jederzeit Ihre Fragen an uns mailen. Zusätzlich finden Sie unter www.jobblogger.de auch in Zukunft viele im Bereich viele Tipps und Informationen zum Thema Job und Arbeitswelt. Abschließend möchten wir natürlich gern von Ihnen wissen, wie Ihnen das Bewerbungstraining gefallen hat. Ihre Mitteilung an uns können Sie hier verfassen: Send E-Mail : Job-Training ist ein kostenfreier Arbeitsmarktbeitrag mit freundlicher Unterstützung von : Personalberatung Officemanagement GmbH Stellenmarkt www.handwerkerstellen.de Stellenmarkt www.runningoffice.com Stellenmarkt www.sekretaerin.de
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